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sarre Mitglied
Anmeldungsdatum: 29.04.2008 Beiträge: 959 Wohnort: saarland
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Verfasst am: 07.01.2011 20:44 Titel: frösche |
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so, meine noppenfolie zum abdecken ist da. ich wollte dieses jahr die folie einfach nur, in zwei lagen aufs wasser legen.
heut habe ich den filter etwas sauber gemacht und wasser gewechselt. als ich den bodenablauf geöffnt habe kamen da ein dutzend frösche raus, ohne die, die sowieso im filter sitzen.
meine bedenken sind, daß die frösche unter der folie ertrinken könnten.
wie ist das bei euch? viele decken mit styrodurplattten ab, oder auch mit folie.
habt ihr viele froschopfer zu beklagen?
auch möchte ich die frösche nicht in ihrer winterruhe stören. _________________ grüsse
marcus
auch Kopfschütteln bewegt das Gehirn |
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adv Mitglied
Anmeldungsdatum: 29.04.2008 Beiträge: 314 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 07.01.2011 20:44 Titel: Links zum Thema |
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ChristianL Mitglied
Anmeldungsdatum: 30.08.2007 Beiträge: 348 Wohnort: Ochtrup
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Verfasst am: 08.01.2011 10:50 Titel: |
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| Zitat: | Tote Frösche im Gartenteich.
Warum fast jedes Frühjahr viele Frösche in Gartenteichen sterben müssen.
"Wieder etliche tote Frösche im Gartenteich", stellen viele Gartenteichbesitzer fast in jedem Frühjahr fest, wenn die Temperaturen steigen und die Eisflächen auf den Gartenteichen zu schmelzen beginnen.
Jedesmal beginnt dann das Rätselraten, denn das Wasser ist doch so klar und die vielen Goldfische sind auch putzmunter.
Die Überwinterung unserer einheimischen Lurche.
Kröten, Unken, Frösche sowie Salamander und einige Molcharten überwintern normalerweise an Land und suchen Unterschlupf in geschützten, frostfreien, meist feuchten Orten oder graben sich in den weichen Boden ein.
Vorwiegend adulte Exemplare verschiedener Frosch- und Schwanzlurcharten aber überwintern auch im Wasser, normalerweise auf dem Grund des Laichgewässers.
Sie besitzen die Fähigkeit bei tiefen Wassertemperaturen unter ca. 5°C ihren Stoffwechsel so stark zu reduzieren, dass die geringere Menge an Sauerstoff durch die Haut aufgenommen werden kann.
Die Aktivität schränken diese Lurche dabei so stark ein, dass früher eine Kältestarre angenommen wurde. Es scheint sich dabei aber nicht um eine Starre, sondern um einen absoluten Ruhezustand zu handeln. In diesem Zustand dürfen die Tiere nicht gestört werden, da eine auch nur gering erhöhte Aktivität sofort wieder den Stoffwechel beschleunigt und die normale Lungenatmung einsetzt.
Bei eisbedeckter Wasseroberfläche müssen die Lurche dann ersticken.
Das kann jedoch verhindert werden, wenn ein kleiner Teil der Wasseroberfläche durch eine geeignete Maßnahme den gesamten Winter über eisfrei gehalten wird.
Am meisten gefährdet sind Lurche, die in relativ kleinen Gartenteichen zusammen mit Fischen überwintern müssen. Die Lurche werden von den aktiveren Fischen immer wieder aus dem Ruhezustand aufgeschreckt.
Der absolute Ruhezustand hängt jedoch nicht allein von den niedrigen Wassertemperaturen ab, sondern mit Sicherheit auch von der Jahreszeit, was jahrelange Beobachtungen bestätigen.
So waren die Grasfrösche in meinem Teich nach dem langen Winter 2006 bereits in der zweiten Märzhälfte aktiv, unter der Eisdecke und bei Wassertemperaturen weit unter 5°C, siehe Froschkalender 2006.
Wenn sich der Winter bis spät in den März hinauszieht, sind also auch durchaus fischlose, naturnahe Gartenteiche oder andere Kleingewässer vor allem für Grasfrösche und Teichmolche eine Gefahr. Wie oben erwähnt, können die Lurche nämlich trotz niedriger Wassertemperaturen bereits ab Anfang März aktiv werden und müssen dann unbedingt an der Wasseroberfläche Luft holen.
Einheimische Frosch- und Schwanzlurche, die im Wasser überwintern.
Grasfrosch, Rana temporaria.
Die Grasfrösche haben vermutlich früher vorwiegend in Fließgewässern überwintert, in denen die Wasseroberfläche auch in strengeren Wintern nicht vollständig zugefroren ist.
Jetzt überwintert zumindest eine größere Anzahl adulter Tiere in stehenden Kleingewässern, also auch in Gartenteichen.
Seefrosch, Rana ridibunda.
Die erst im 1800 Jahrhundert entdeckten Seefrösche überwintern vorwiegend in Stillgewässern, wie Seen, Teichen, Weihern, evtl. auch Gartenteichen.
Moorfrosch, Rana arvalis
Immer nur Teile einer Population von Springfröschen überwintern in Gewässern, oft zusammen mit Grasfröschen.
Teichfrosch, Rana esculenta.
Ebenfalls nur eine kleinere Anzahl aller Teichfrösche überwintert in Gewässern. Doch bei ihnen wurde eine Besonderheit festgestellt. Sie besitzen ein Antigefriermittel, das ihnen erlaubt auch eine kürzere Zeit (1 bis 3 Tage?) im gefrorenen Zustand zu überleben.
Teichmolch, Triturus vulgaris
Eine größere Anzahl von Teichmolchen scheint regelmäßig in den Laichgewässern zu überwintern.
Kammolch, Triturus cristatus.
Wie die Teichmolche überwintert regelmäßig eine größere Anzahl von Kammolchen im Wasser.
Fadenmolch, Triturus helveticus.
Vom Fadenmolch ist bekannt, daß Teile einer Population im Wasser überwintern. Oft sind auch überwinternde Molchlarven beobachtet worden. Neotene Larven schienen allerdings die Ausnahme zu sein.
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Quelle: Rainer Günther (Kröten, Unken, Salamander, R. ridibunda, R. arvalis, R. esculenta, T. cristalis, T. helveticus)
http://www.hydro-kosmos.de/grasfrog/raexitus.htm |
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sarre Mitglied
Anmeldungsdatum: 29.04.2008 Beiträge: 959 Wohnort: saarland
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Verfasst am: 08.01.2011 17:47 Titel: |
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danke,
also, werde ich die folie doch nicht einfach so auf den teich legen. da muß ich mir was einfallen lassen. _________________ grüsse
marcus
auch Kopfschütteln bewegt das Gehirn |
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razor72 Moderator 
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 7933 Wohnort: 59368 Werne
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Verfasst am: 10.01.2011 09:32 Titel: |
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@Christian
hast Du auch einen Weblink zu dem Artikel?
Für ein Zitat ist es leider ein wenig zu lang und das könnte Ärger bedeuten. _________________ Gruß Ralf
| Zitat: | Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.
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Friedrich der Große
http://www.koiplaza.de/ |
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ChristianL Mitglied
Anmeldungsdatum: 30.08.2007 Beiträge: 348 Wohnort: Ochtrup
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