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Khv - wer hat's überstanden
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Autor Nachricht
herbertmarion
Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 20:23    Titel: Khv - wer hat's überstanden Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi all,
Möchte hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn des Koilens oder"immunisieren" nach einem khv Ausbruch der Überlebenden koi anfachen!!!
Wer hat Erfahrung mit dem Hochheizen auf 30 grad über 4 Wochen und dem damit verbundenem immunisieren dieser koi.
Wer hat das praktiziert und Erfahrungen damit gemacht und wenn welche?
Bitte keine blöden Kommentare oder zusammengegoogelts!
Gerne auch per pn

_________________
Jap. Sprichwort:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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adv
Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 314
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 06.01.2012 20:23    Titel: Links zum Thema

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Koikoi0
Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 9917
Wohnort: 33154 Salzkotten

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 20:40    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

wir hatten 2008 KHV!

Natürlich macht man sich alle Art vom Gedanken, aber das immunisieren war niemals wirklich eine Option.

Ich finde das grob fahrlässig und unverantwortlich.

Carrier müssen gekeult werden. Punkt!!

_________________
Gruß Koikoi0/Dirk
Smile Meine Beiträge und Kommentare, beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen der letzten 13 Jahre Smile
Smile Jegliche Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit, meiner Beiträge ist ausgeschlossen Smile
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herbertmarion
Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:02    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Genau auf das hab ich gewartet!

Überlasse es mal schön jedem mündigen und erwachsenem Menschen selber, was verantwortlich ist und was nicht!

_________________
Jap. Sprichwort:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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derhansjuergen
Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 26
Wohnort: 46049 Oberhausen

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:11    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nur mal so,
Gibt es keine Carrier mehr, ist das Virus dem Tode geweiht. Daher gibt es nur eine Option: den Carrier töten damit das Virus keine Überlebenschance hat.
Jeder Carrier ist eine potentielle Gefährdung!
So traurig diese Wahrheit auch ist - in meinen Augen gibt es derzeit keine Alternative.

_________________
Gruß
Hans-Jürgen
_____________________________________
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Koikoi0
Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 9917
Wohnort: 33154 Salzkotten

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:12    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

herbertmarion hat Folgendes geschrieben:
..Überlasse es mal schön jedem mündigen und erwachsenem Menschen selber, was verantwortlich ist und was nicht!


Koikoi0 hat Folgendes geschrieben:
...Ich finde das grob fahrlässig und unverantwortlich....

_________________
Gruß Koikoi0/Dirk
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Koikoi0
Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 9917
Wohnort: 33154 Salzkotten

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:33    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

derhansjuergen hat Folgendes geschrieben:
Nur mal so,
Gibt es keine Carrier mehr, ist das Virus dem Tode geweiht. Daher gibt es nur eine Option: den Carrier töten damit das Virus keine Überlebenschance hat.
Jeder Carrier ist eine potentielle Gefährdung!
So traurig diese Wahrheit auch ist - in meinen Augen gibt es derzeit keine Alternative.


daumenlinks

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Gruß Koikoi0/Dirk
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Kin-gin-rin
Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.06.2007
Beiträge: 4886
Wohnort: Westerwald

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:45    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

hab selbst keine pers. Erfahrungen und kann nur das wiedergeben was ich gehört habe.

Erstes Problem ist das man erst mal feststellen muß das die Koi infiziert sind.
Damit meine ich nicht einen Laborbefund, sondern es am eigenen Teich zu bemerken. Wenn man das bemerkt hat, das die Koi kränkeln ist ein Teil der Koi so geschädigt ( Kiemen, Organe etc.) das diese das Aufheizen gar nicht überleben. Der Rest der das schafft ist natürlich eine Überträgerzeitbombe.
Das Virus soll sich wohl in die Leber zurückziehen und kann bei Stresssituationen wieder aktiv werden. ( habs so gelesen, keine Ahnung obs stimmt). Somit kann man sagen das man in seinen durchseuchten Teich keine neuen Koi einsetzen kann, außer man geht das hohe Risiko eines erneuten Ausbruches ein.
Man verliert im Prinzip den Spass am Hobby.
Deswegen teile ich Dirk`s Meinung.

Der Altkluge Spruch zum Schluß Laughing :

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende Wink



______________________

Gruß Andreas

_________________
Wenn die Sonne tief steht, werfen Zwerge lange Schatten
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carp-stephan
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.01.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:49    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,


das Virus wird wohl nie mehr , wenn kein Gegenmittel wie auch immer gefunden wird, aus der Welt geschafft werden.

Ich möchte nicht wissen in wie vielen Privat Koi Teichen der Virus schon seit Jahren schlummert !!!!!

Hier ein Ausschnitt einer Studie die das Land Bayern über die Karpfenzucht in Auftrag gegeben hat im Jahr 2009.
AKTUELL NOVEMBER 2009:

Man hat in 2009 eine steigende Eigenimmunität bei KHV bemerkt, das heißt, wenn KHV in einen Teich gelangt sterben nur noch wenige Fische, die Fische sind nicht mehr so anfällig. Dazu ein Artikel aus "Fischer und Teichwirt" aus November 2009:

KHV ist auch ein Problem in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft. Aus diesem Grund veranlasste das bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein KHV Monitoring in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft durchzuführen. Das Ergebniss denke ich ist auch für den Koihandel und die Koihalter von Interesse.
Ich gebe hiermit einen Artikel wieder der im Heft 11 von Fischer und Teichwirt veröffentlicht wurde. Verfasser ist Herr Dr. Dieter Piwernetz

Im Jahre 2008 wurde die Verbreitung des KHV in bayerischen Karpfenteichen flächendeckend untersucht. Dies lässt sich am sichersten mit der Suche nach Antikörpern in Karpfen bewerkstelligen. Der ELISA-Test (Durch diesen Test kann festgestellt werden, ob und wieviele Antikörper ein Fisch gegen eine bestimmte Infektion gebildet hat. Der ELISA-Test weist im Gegensatz zur PCR-Methode also nicht Teile des Erregers nach, sondern zeigt die im Fisch erfolgte Immunreaktion in Folge der Infektion auf und ist damit ein indirekter Nachweis für eine zeitlich zurückliegende Infektion mit dem KHV-Virus) ist dafür eine geeignete und sichere Untersuchungsmethode. Die amtlich vorgeschriebene PCR-Methode liefert keine zuverlässige Aussage über die Verbreitung des KH-Virus. Sie ist gegenwärtig zwar die sensitivste der direkten Nachweismethoden, liefert aber bei latent infizierten Fischen und bei Temperaturen unter 12°C keine sicheren Ergebnisse. Ein negativer Befund gibt bekanntlich keine Gewissheit, dass Fische nicht doch mit KHV infiziert sind. Ein entscheidender Nachteil der PCR Methode ist, dass bei einem positiven Befund der Betrieb entsprechend der bestehenden Rechtslage angezeigt werden muss und geschlossen werden kann.

Das KHV-Monitoring in bayrischen Teichen ergab, dass im Landesdurchschnitt bei 63% der untersuchten Betriebe Antikörper in Karpfen nachgewiesen werden konnten, 21% der Betriebe wurden als Verdächtig eingestuft und in 16% der Betriebe waren keine Antikörper nachweisbar. somit ist erwiesen, dass in 84% der untersuchten Bestände, also bei einem Großteil der untersuchten Karpfen, ein Kontakt mit dem KH-Virus stattgefunden hat.
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herbertmarion
Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 21:53    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Eigentlich so sinnfrei, dass es keiner Antwort würdig ist. Trotzdem:

Seit 1998 werden ganze zuchtanlagen gekeult. Das Herpes Virus grassiert weltweit. Nicht nur bei koi, auch bei Speisekarten lt neuester Studie über 80 Prozent der Zuchtteiche khv Virus nachgewiesen!
Viel Spaß beim weltweiten töten aller karpfenartigen!
Ein virus ist das Ding, dass Millionen Jahre auf diesem Planeten vorhanden ist! Es scherrt sich einen Teufel um unsere Carrier, die meiner Meinung nach in fast allen Teichen schwimmen! Problem ist doch einfach: Tiere werden negativ getestet und 4 wochen später positiv!

In Japan hab ich gesehen, wie "in getrennten moodponds" koi gehalten werden😜 (Quellwasser, mit dem die Teiche versorgt werden, lässt sich ja auch wunderbar abgrenzen)

Mittlerweile dürfte klar sein, dass das Virus bei 22 grad am häufigsten ausbricht! Leider hab ich in dem doch so khv freien Japan keinen einzigen Händler gesehen, der 22grad im becken hat! (im Norden)

Einfach mal in den Flieger nd selber schauen und dann sabbern...

Ich hoffe wir sind uns einig, dass die Fischwirte in Deutschland mehr wissen haben als wir hobbyisten. Diese schreiben, dass wir mit khv leben müssen.
Die verlustarmen beim Speisekarten sind trotz khv mittlerweile in erträglichem Maß

Also, nochmal meine bitte an alle, die erfolgreich immunisiert haben!

_________________
Jap. Sprichwort:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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herbertmarion
Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:00    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Schei.... Einhandtippen....
Meine letzte Antwort war für derhansjürgen und koikoi

_________________
Jap. Sprichwort:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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arminio
Premium-Mitglied Premium-Mitglied



Anmeldungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 4724
Wohnort: Südwesten

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:03    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi,


die Karpfenzüchter werden auch entschädigt. Der Koihalter nicht.

Ich weiss nicht, ob ich nach heutigem Wissensstand noch keulen würde , ich bin auch der Meinung, dass fast alle Bestände schon gut durchseucht sind und es aber zu weniger Ausbrüchen kommt, weil die Hälterungsbedingungen in den Teichen durch moderne Filter.-u.Vorfiltertechnik viel besser geworden sind.

Immerhin wird KHV meist provoziert.....

Gruß Armin
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Koikoi0
Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 9917
Wohnort: 33154 Salzkotten

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:12    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey,

herbertmarion hat Folgendes geschrieben:
...
Ich hoffe wir sind uns einig, dass die Fischwirte in Deutschland mehr wissen haben als wir hobbyisten. Diese schreiben, dass wir mit khv leben müssen.
Die verlustarmen beim Speisekarten sind trotz khv mittlerweile in erträglichem Maß...


Ich sehe das etwas anders. Speisekarpfenzüchter können vielleicht mit den Verlustraten leben, obwohl jeder tote Fisch zuviel ist, aber was sagst du, wenn selbst nur 40% deines Bestandes hopps gehen?

Ob die Fischwirte mehr Ahnung von der Fischzucht haben, bezweifel ich natürlich nicht, aber wir reden hier von Koi > *Zierfischen* nicht von Mastfischen.
Abgesehen davon, das der KG Preis des Koi etwas höher liegt, wie der des Spiegelkarpfens, sind unsere Koi wahrscheinlich auch Weicheier, die eine höhere Sterberate hätte, das ist aber nur eine Vermutung von mir.

Natürlich wird es nicht gelingen, den Virus auszurotten, natürlich müssen wir damit Leben, trotzdem ist es fahrlässig, wissentlich Carrier zu hältern. Mit jedem immunisierten Teich, wird das Netz der Carrier dichter und das Risiko wächst...sowohl für den Fischwirt und auch für den Koikichi....

Warum ist KHV denn meldepflichtig?

_________________
Gruß Koikoi0/Dirk
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carp-stephan
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.01.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:24    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Koikoi0 hat Folgendes geschrieben:

Warum ist KHV denn meldepflichtig?



weil es Eu Vorschrift ist.
Meldepflichtige Fischseuchen sind. Ob dies im Einzelfall Sinn macht daüber sollen sich die hochstudierten die Köpfe zerbrechen.

Infektiöse Lachsanämie (ISA)

Virale Hämorrhagische Septikämie (VHS) - "Forellenseuche", "Forellenpest"

Infektiöse Hämatopoetische Nekrose (IHN)

Koi-Herpesvirus-Infektion der Karpfen (KHV)

Epizootische Hämatopoetische Nekrose (EHN) - exotisch

Epizootisches Ulzeratives Syndrom (EUS) - exotisch
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kuhantilope
Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 379
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:27    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

das ist ein zweischneidiges Schwert
natürlich ist es ein Lebewesen und zum teil auch Nahrungsmittel aber in kommerziellen Bereich der nahrungskette ist es für den menschen nicht schädlich (bis jetzt)
im anderen kommerziellen Bereich was die Händler und Hobbyisten betrifft sieht es wieder anders aus da auch viel untereinander getauscht und verkauft wird
ich selber habe noch kein KHV gehabt und hoffe das es so bleibt
aber auch wenn es richtig weh tut würde ich ausnahmslos keulen gerade um andere Hobbyisten zu schützen denn ich könnte nicht ruhig schlafen mit dem wissen das ich KHV belastete koi veräußert habe egal an wen oder wie
ist für mich ein absolutes NO GO!!!

deshalb kann ich auf solche Sprüche wie :

(daruf habe ich gewartet !!!)

gar nicht da könnte ich gerade kotzen frech frech frech

_________________
gruss Patrick

keiner sieht wenn ich durst habe aber alle sehen wenn ich besoffen bin
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carp-stephan
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.01.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 22:33    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

nicht das ich einen falschen Eindruck erwecke. Ich bin absolut dafür das alle Tiere die direkt mit einen KHV Fisch in Berührung gekommen sind gekeult werden, auch wenn es meine wären.
Ich wollte damit nur sagen es ist nichts mehr besonderes sondern leider "Normal".
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