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Koikoi0 Mitglied
Anmeldungsdatum: 03.09.2007 Beiträge: 9917 Wohnort: 33154 Salzkotten
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Verfasst am: 06.01.2012 22:33 Titel: |
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Hey,
| kuhantilope hat Folgendes geschrieben: | .... denn ich könnte nicht ruhig schlafen mit dem wissen das ich KHV belastete koi veräußert habe egal an wen oder wie
ist für mich ein absolutes NO GO!!!... |
Das wäre bei einem Amtstierärztlich gesperrten Teich, auch privat, leider zwar nur eine Ordnungswidrigkeit, leider keine Straftat und wird mit einem Ordnungsgeld von 500€ bestraft! _________________ Gruß Koikoi0/Dirk
Meine Beiträge und Kommentare, beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen der letzten 13 Jahre
Jegliche Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit, meiner Beiträge ist ausgeschlossen |
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adv Mitglied
Anmeldungsdatum: 03.09.2007 Beiträge: 314 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 06.01.2012 22:33 Titel: Links zum Thema |
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Molch Mitglied
Anmeldungsdatum: 26.09.2010 Beiträge: 103
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Verfasst am: 07.01.2012 10:48 Titel: |
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| carp-stephan hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
das Virus wird wohl nie mehr , wenn kein Gegenmittel wie auch immer gefunden wird, aus der Welt geschafft werden.
Ich möchte nicht wissen in wie vielen Privat Koi Teichen der Virus schon seit Jahren schlummert !!!!!
Hier ein Ausschnitt einer Studie die das Land Bayern über die Karpfenzucht in Auftrag gegeben hat im Jahr 2009.
AKTUELL NOVEMBER 2009:
Man hat in 2009 eine steigende Eigenimmunität bei KHV bemerkt, das heißt, wenn KHV in einen Teich gelangt sterben nur noch wenige Fische, die Fische sind nicht mehr so anfällig. Dazu ein Artikel aus "Fischer und Teichwirt" aus November 2009:
KHV ist auch ein Problem in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft. Aus diesem Grund veranlasste das bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein KHV Monitoring in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft durchzuführen. Das Ergebniss denke ich ist auch für den Koihandel und die Koihalter von Interesse.
Ich gebe hiermit einen Artikel wieder der im Heft 11 von Fischer und Teichwirt veröffentlicht wurde. Verfasser ist Herr Dr. Dieter Piwernetz
Im Jahre 2008 wurde die Verbreitung des KHV in bayerischen Karpfenteichen flächendeckend untersucht. Dies lässt sich am sichersten mit der Suche nach Antikörpern in Karpfen bewerkstelligen. Der ELISA-Test (Durch diesen Test kann festgestellt werden, ob und wieviele Antikörper ein Fisch gegen eine bestimmte Infektion gebildet hat. Der ELISA-Test weist im Gegensatz zur PCR-Methode also nicht Teile des Erregers nach, sondern zeigt die im Fisch erfolgte Immunreaktion in Folge der Infektion auf und ist damit ein indirekter Nachweis für eine zeitlich zurückliegende Infektion mit dem KHV-Virus) ist dafür eine geeignete und sichere Untersuchungsmethode. Die amtlich vorgeschriebene PCR-Methode liefert keine zuverlässige Aussage über die Verbreitung des KH-Virus. Sie ist gegenwärtig zwar die sensitivste der direkten Nachweismethoden, liefert aber bei latent infizierten Fischen und bei Temperaturen unter 12°C keine sicheren Ergebnisse. Ein negativer Befund gibt bekanntlich keine Gewissheit, dass Fische nicht doch mit KHV infiziert sind. Ein entscheidender Nachteil der PCR Methode ist, dass bei einem positiven Befund der Betrieb entsprechend der bestehenden Rechtslage angezeigt werden muss und geschlossen werden kann.
Das KHV-Monitoring in bayrischen Teichen ergab, dass im Landesdurchschnitt bei 63% der untersuchten Betriebe Antikörper in Karpfen nachgewiesen werden konnten, 21% der Betriebe wurden als Verdächtig eingestuft und in 16% der Betriebe waren keine Antikörper nachweisbar. somit ist erwiesen, dass in 84% der untersuchten Bestände, also bei einem Großteil der untersuchten Karpfen, ein Kontakt mit dem KH-Virus stattgefunden hat. |
Hallo Stephan!
Dieser Artikel wird gern für Panikmache verwendet. Hat sich glücklicherweise ja als Schuss ins Knie heraus gestellt.
Wenn fast alle bay. Bestände durchseucht wären, warum gab es in 2008 und 2009 nur einen einzigen Fall?
Um die Anzeigepflicht und entsprechende Konsequenzen nach einem positiven PCR Befund zu umgehen, hat man sich für den ELISA Test entschieden, der in DE allerdings nicht zugelassen ist!
Dieser Test weist Antikörper nach, die gebildet werden, wenn der Fisch vorher Kontakt mit einem Herpesvirus hatte.
Allerdings ist die Karpfenpocke auch ein Herpesvirus(CHV-1)!
Der Nachweis mittels ELISA erweist sich somit als nutzlos, da diese Methode nicht den harmlosen CHV-1 vom CHV-3 unterscheiden kann.
Hiermit möchte ich die KHV Problematik nicht verharmlosen, sondern nur den Artikel berichtigen.
@ Herbert,
auf Deine Frage wirst Du keine Jaantworten erhalten.
Wer sollte dies auch öffentlich zugeben?
Stell Dir vor in Deiner Nachbarschaft gibt es noch andere Koiteiche und einer fängt an seine Fische zu immunisieren. |
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Karl der Koi Mitglied
Anmeldungsdatum: 23.08.2008 Beiträge: 2184 Wohnort: Brüsewitz bei Schwerin
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Verfasst am: 07.01.2012 12:03 Titel: |
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Hallo,
Molchi, wie wahr, wie wahr. Genau so ist es.
KHV wurde viel zu lange verdrängt. Ansatzwege wurden belächelt oder sogar erschwert. Denn was nicht sein darf, ist auch nicht.
Diese auffassung wird noch etliche Bestände kosten. KHV ist absolut nicht mehr zu verdrengen. Man muß endlich aufwachen und Lösungen suchen. da ist natürlich die Forschung und Industrie gefragt.
Zum thema Immuniesierung. Da wirst du kaum positive Antworten bekommen. Kaum einer würde sich auten. Was meinst, wie der in der Luft zerissen würde. Das tut sich keiner an.
Doch sollte man sich mal bemühen und mal nachfragen, was von den renomierten Laboren für Empfehlungen gegeben werden , nach positivem Befund. Da würden sich manche aber hier wundern.
Gott sei Dank bin ich vor solch einem Supergau bis jetzt verschont geblieben. Zumindest machen meine Lieblinge nen sehr guten Eindruck.
Aber man muß es ganz klar sagen. Keiner von uns kann sicher sein. Die Teste allesamt sind absolut zu ungenau. Sogar auf den Laborergebnissen steht es eindeutig drauf, das solch Test nur eine Zeitaufnahme für diesen einen Fisch ist, und nicht auf die anderen im Bestand übertragbar ist.
Deshalb mußte ich auch grinsen in dem Fehrnsehbeitrag mit dem Karashi. Wo es um den Test ging. Der Kommentar da war der Brüller. Naja, otto normalo glaubts und ist beruhigt.
Aber davon mal abgesehen, ob nun jemand keult oder immunisiert. Ich kann und würde da nicht Richter spielen wollen. Das deshalb der Immunisierer unverantwortlicher ist, das bezweifel ich.
Wir werden uns mit KHV auseinander setzen müssen. Das ist schon lange überfällig.
Grüßle Karlchen , der hofft, das wenn sich jemand ( Immunisierer ) wieder erwarten doch melden sollte, mit Ihm ordentlich und respecktvoll umgegangen wird und er nicht vorverurteilt wird. _________________ www.installationswelten.de
Stützpunkthändler für MamoKoi-Vlieser-Produkte
Vertrieb von Maxim Koi Products Futter |
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KoiTante Mitglied
Anmeldungsdatum: 16.11.2009 Beiträge: 2378 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 07.01.2012 13:11 Titel: |
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bei uns bestand 2010 der verdacht nach dem hochwasser ( wohne in bayern ) auf KHV . fische starben, kiemen waren total kaputt und auch sonst deutete alles auf KHV .
ich wollte hochheizen und damit alles retten was ging . danach war mein plan nur israelis zu kaufen . mein mann war für einen kompletten neuanfang und damit für die keulung .
zum glück stellte sich raus, dass wir nicht KHV sondern columnaris hatten . überlebende tiere können zu 100 % geheilt werden, wenn die kiemen nicht zu sehr geschädigt sind . diese fische stellen danach gar keine gefahr dar .
in dieser zeit machte ich mir sehr viele gedanken . mein herz hätte es nicht zugelassen die fische einfach so zu töten . wenn immunisierung eine chance bietet , hätte ich es genutzt . nur die tatsache, dass unser teich eine riesengefahr für alle anderen dargestellt hätte hat mir kummer bereitet .
wie ich mich letzendlich entschieden hätte ... zum glück musste ich es nicht herausfinden .
ich habe jedenfalls verständnis für beide varianten . es muss jeder für sich selber entscheiden , aber dafür sorgen, dass die ansteckung nicht stattfinden kann .
angeblich haben manche händler und tierärzte listen mit den teichen, wo die fische immunisiert wurden . angeblich gibt es für solche koi auch eine große nachfrage . ich schreibe ANGEBLICH , weil wissen tue ich davon nur durch "hörensagen" . _________________ Wenn man keine Probleme hat , dann kauft man sich welche . |
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arminio Premium-Mitglied 
Anmeldungsdatum: 18.04.2007 Beiträge: 4724 Wohnort: Südwesten
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Verfasst am: 07.01.2012 13:19 Titel: |
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| Zitat: | | Deshalb mußte ich auch grinsen in dem Fehrnsehbeitrag mit dem Karashi. Wo es um den Test ging. Der Kommentar da war der Brüller. Naja, otto normalo glaubts und ist beruhigt. |
Hi,
mehr kann man als Züchter nicht tun, selbst Tests machen, Frau Dr. Lechleiter zieht Proben und gibt diese zu Tauros und die amtlichen Stellen machen in Japan auch Kontrollen.
Sauberkeit und Desinfektion wird bei Konishi groß geschrieben.
Die Konishi-Händler machen auch nochmal Quarantäne und ziehen Proben.
Zudem ist Konishi bei seinem KHV-Vorfall vor ein paar Jahren direkt an die Öffentlichkeit gegangen.
Gruß Armin,
der das mal klarstellen wollte |
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Karl der Koi Mitglied
Anmeldungsdatum: 23.08.2008 Beiträge: 2184 Wohnort: Brüsewitz bei Schwerin
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Verfasst am: 07.01.2012 13:44 Titel: |
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Hallo,
na das ist doch das ,was ich sagte. Solch Test sind absolut gut und auch löblich , aber man muß ganz klar hervorheben. Es ist trotz Test keine 100%-ige Sicherheit. Das sollte immer dazu erwähnt werden. Sonst wiegt sich der unbedarfte Kunde in trügerischer Sicherheit.
Das ist jetzt nicht auf den Beitrag bezogen, sondern hat allgemein-Gültigkeit.
Grüßle  _________________ www.installationswelten.de
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arminio Premium-Mitglied 
Anmeldungsdatum: 18.04.2007 Beiträge: 4724 Wohnort: Südwesten
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Verfasst am: 10.01.2012 21:18 Titel: |
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| Molch hat Folgendes geschrieben: | | carp-stephan hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
das Virus wird wohl nie mehr , wenn kein Gegenmittel wie auch immer gefunden wird, aus der Welt geschafft werden.
Ich möchte nicht wissen in wie vielen Privat Koi Teichen der Virus schon seit Jahren schlummert !!!!!
Hier ein Ausschnitt einer Studie die das Land Bayern über die Karpfenzucht in Auftrag gegeben hat im Jahr 2009.
AKTUELL NOVEMBER 2009:
Man hat in 2009 eine steigende Eigenimmunität bei KHV bemerkt, das heißt, wenn KHV in einen Teich gelangt sterben nur noch wenige Fische, die Fische sind nicht mehr so anfällig. Dazu ein Artikel aus "Fischer und Teichwirt" aus November 2009:
KHV ist auch ein Problem in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft. Aus diesem Grund veranlasste das bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein KHV Monitoring in der bayrischen Karpfenteichwirtschaft durchzuführen. Das Ergebniss denke ich ist auch für den Koihandel und die Koihalter von Interesse.
Ich gebe hiermit einen Artikel wieder der im Heft 11 von Fischer und Teichwirt veröffentlicht wurde. Verfasser ist Herr Dr. Dieter Piwernetz
Im Jahre 2008 wurde die Verbreitung des KHV in bayerischen Karpfenteichen flächendeckend untersucht. Dies lässt sich am sichersten mit der Suche nach Antikörpern in Karpfen bewerkstelligen. Der ELISA-Test (Durch diesen Test kann festgestellt werden, ob und wieviele Antikörper ein Fisch gegen eine bestimmte Infektion gebildet hat. Der ELISA-Test weist im Gegensatz zur PCR-Methode also nicht Teile des Erregers nach, sondern zeigt die im Fisch erfolgte Immunreaktion in Folge der Infektion auf und ist damit ein indirekter Nachweis für eine zeitlich zurückliegende Infektion mit dem KHV-Virus) ist dafür eine geeignete und sichere Untersuchungsmethode. Die amtlich vorgeschriebene PCR-Methode liefert keine zuverlässige Aussage über die Verbreitung des KH-Virus. Sie ist gegenwärtig zwar die sensitivste der direkten Nachweismethoden, liefert aber bei latent infizierten Fischen und bei Temperaturen unter 12°C keine sicheren Ergebnisse. Ein negativer Befund gibt bekanntlich keine Gewissheit, dass Fische nicht doch mit KHV infiziert sind. Ein entscheidender Nachteil der PCR Methode ist, dass bei einem positiven Befund der Betrieb entsprechend der bestehenden Rechtslage angezeigt werden muss und geschlossen werden kann.
Das KHV-Monitoring in bayrischen Teichen ergab, dass im Landesdurchschnitt bei 63% der untersuchten Betriebe Antikörper in Karpfen nachgewiesen werden konnten, 21% der Betriebe wurden als Verdächtig eingestuft und in 16% der Betriebe waren keine Antikörper nachweisbar. somit ist erwiesen, dass in 84% der untersuchten Bestände, also bei einem Großteil der untersuchten Karpfen, ein Kontakt mit dem KH-Virus stattgefunden hat. |
Hallo Stephan!
Dieser Artikel wird gern für Panikmache verwendet. Hat sich glücklicherweise ja als Schuss ins Knie heraus gestellt.
Wenn fast alle bay. Bestände durchseucht wären, warum gab es in 2008 und 2009 nur einen einzigen Fall?
Um die Anzeigepflicht und entsprechende Konsequenzen nach einem positiven PCR Befund zu umgehen, hat man sich für den ELISA Test entschieden, der in DE allerdings nicht zugelassen ist!
Dieser Test weist Antikörper nach, die gebildet werden, wenn der Fisch vorher Kontakt mit einem Herpesvirus hatte.
Allerdings ist die Karpfenpocke auch ein Herpesvirus(CHV-1)!
Der Nachweis mittels ELISA erweist sich somit als nutzlos, da diese Methode nicht den harmlosen CHV-1 vom CHV-3 unterscheiden kann.
Hiermit möchte ich die KHV Problematik nicht verharmlosen, sondern nur den Artikel berichtigen.
@ Herbert,
auf Deine Frage wirst Du keine Jaantworten erhalten.
Wer sollte dies auch öffentlich zugeben?
Stell Dir vor in Deiner Nachbarschaft gibt es noch andere Koiteiche und einer fängt an seine Fische zu immunisieren. |
Hallo Matthias,
warum bietet dann das FLI diesen Elisa-Test an, wenn er in Deutschland nicht zugelassen ist ?
http://www.fli.bund.de/de/startseit.....l-fuer-khv-infektion.html
Gruß Armin |
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Molch Mitglied
Anmeldungsdatum: 26.09.2010 Beiträge: 103
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klaus1 Mitglied
Anmeldungsdatum: 13.04.2009 Beiträge: 478 Wohnort: Echem
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Verfasst am: 10.01.2012 22:42 Titel: |
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| herbertmarion hat Folgendes geschrieben: | Genau auf das hab ich gewartet!
Überlasse es mal schön jedem mündigen und erwachsenem Menschen selber, was verantwortlich ist und was nicht! |
Schwandorf liegt doch direkt an der Naab ...
....wenn da nun ein Vögelchen von deinem Teich zur Naab die Seuche schleppt ??
Hut ab , wenn du das dann auch verantworten kannst !
Was sagt denn der zuständige Amtstierarzt dazu ?
.......oder ist das Tierseuchengesetz in der Oberpfalz ein anderes ? _________________ Gruß
Klaus
Geniesse jeden Tag und vergeude ihn nicht im Streit. |
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Koikoi0 Mitglied
Anmeldungsdatum: 03.09.2007 Beiträge: 9917 Wohnort: 33154 Salzkotten
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Verfasst am: 10.01.2012 22:48 Titel: |
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Klaus,
Der AmtsTA sperrt den Teich per Schriftstueck...das war es...zumindest bei mir 2008 !
Die hatten null Ahnung. War ja nur privat. Die Abgabe von Koi wurde untersagt...lt Beleg hatte ich ca. 20 Koi...es waren 32! _________________ Gruß Koikoi0/Dirk
Meine Beiträge und Kommentare, beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen der letzten 13 Jahre
Jegliche Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit, meiner Beiträge ist ausgeschlossen |
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aixkoi Mitglied
Anmeldungsdatum: 17.05.2008 Beiträge: 51 Wohnort: Aachen
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Molch Mitglied
Anmeldungsdatum: 26.09.2010 Beiträge: 103
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Verfasst am: 12.01.2012 23:43 Titel: |
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Hallo Rolf!
Mag sein das ein staatl. Labor diese Möglichkeit hat.
Kann ich meine Fische dort untersuchen lassen, sicher nicht!?
Kennst Du 1 Labor, welches diese Leistung anbietet?
Wenn nicht, nützt es mir nichts!
Mein Post bezog sich auch nur auf die bay. Karpfenteiche und die angebliche Durchseuchung von 80% und nur einen einzigen Fall in 08/09.
Die Untersuchungen wurden in England gemacht, deren Testmethode hat sicher nichts mit der Heutigen des FLI zu tun.
Kritiker gibt es genug, die diese Methode angezweifelt haben.
Wahrscheinlicher wird es wohl auch, wenn man bedenkt, dass in Bayern im Jahr 2008 ca. 8000 Karpfenzuchtbetriebe existierten.
Dann bei nur einem KHV Fall von einer 80% Durchseuchung auszugehen, halte ich für ein Unding.
Sachsen hattte im gleichen Jahr etwas mehr als 300 Betriebe und hatte Verluste von 30%.
Zum Vergleich mal die Größenordnung.... in Rheinland-Pfalz (9 Betriebe), Mecklenburg(3), NR.Westfalen(2)
Auch finde ich die beprobte Menge von 700 Karpfen etwas dürftig.
Ich entnehme also jedem zehnten Betrieb(der wohl auch mehrere Teiche hat) einen einzigen Fisch und mache daraus eine aussagekräftige Studie
Soweit meine pers. Einschätzung zu dieser Studie.
Rolf, wenn es mittlerweile einen ELISA Test für jedermann mit sicherer Diagnose als bei der semi-nested gibt, lass es mich wissen.
Werde morgen mal mit Tauros tel. |
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aixkoi Mitglied
Anmeldungsdatum: 17.05.2008 Beiträge: 51 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 13.01.2012 09:30 Titel: |
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Hi Mathias,
jedes Labor wird die Leistung gut reden, die derzeit angeboten wird.
Aber darum geht es mir garnicht. Hier werden oft sehr alte Quellen verwendet, um Thesen zu stützen und zu widerlegen.
Das FLI als nationales Referenzlabor unterscheidet inzwischen sehr genau zwischen der Diagnostik der KHV Infektion, sprich des akut erkrankten Fisches und der Diagnostik des Virus selber.
Der Grund hierfür liegt in der Problematik, dass PCR sehr wohl schnell und relativ fehlerfrei den erkrankten Fisch testet, nicht aber den Carrier.
Wie der aktuelle Fall bei Edi B. ja beweist, sind dieselben Fische 3x getestet worden und erst nach Auftreten klinischer Symptome wurden die Koi positiv getestet.
Hier würde und wird sicher in Zukunft eine Lücke in der Diagnose von Carriern geschlossen, die den Umgang mit der Krankheit berechenbarer und leichter macht.
So könnten!! schon Carrier in Japan erkannt werden oder Carrier schon beim Import sicher diagnostiziert werden und es müßte nicht erst zu Ausbrüchen kommen.
Die Entwicklungen beim FLI sehe ich daher mehr als positiv und plausibel an.
LG Rolf |
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