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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1160

BeitragVerfasst am: 20.10.2016 16:24    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Hans,

halte ich das Zitat von Frau Dr. Lechleitner für Käse . Und das aus mehreren Gründen.
Blicken wir einfach zu den Profis : Mir ist kein Abwasserunternehmen bekannt, das Japanmatten verwendet. Vielmehr kommen manche Teile die Eingang in die Teichtechnik gefunden haben aus dem Bereich der Abwassertechnik wie zB. Bio Activ Pads. Auch kein einziger Fischzüchter nimmt Japanmatten. Fischzüchter, keine Koizüchter)
Schön der heile Teichweltgedanke in dem sich alle lieben, nur die Realität ist, daß bestimmte Bakterienstämme Ammonium und Nitrit unschädlich machen und für die gilt es ein optimales Umfeld zu schaffen. Dazu gehören aber sicher keine Schneckelchen. Wie gesagt schön zu lesen, aber in meinen Augen für die Realität nicht relevant. Wichtiger sind anständige Träger die frei von Weichmachern etc . sind, ordentlich Sauerstoff und ordentlich Nahrung. Ob da Schnecken oder Käfer zuschauen ist den Bakterien wurscht. Und selektierte Bakterien bieten eher die Gewähr dafür, daß keine Nahrungkonkurrenten auftauchen.

Gruß W
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adv
Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 314
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 20.10.2016 16:24    Titel: Links zum Thema

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Petro Wendelstain
Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.05.2014
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 20.10.2016 21:34    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Wolfgang,

offensichtlich haben Dir weder Dein Beruf noch Deine sonstige Lebenserfahrung den Blick für eine nähere Betrachtung komplexer biologischer Systeme geschärft. Sonst könntest Du einen gut eingelaufenen Biofilter nicht derart einseitig betrachten. Es gibt kein Leben ohne Auswirkungen auf anderes Leben. Aber das muss man sehen können und dazu nicht nur die Augen, sondern auch die Aufnahmewilligkeit des Kopfes öffnen.

Grüße
Petro
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Harald Tracht
Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.12.2012
Beiträge: 309
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 22.10.2016 18:21    Titel: Antwort Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Petro, (?)
leider scheint es eine Modeerscheinung zu sein das sich Leute hinter einem mehr oder weniger originellen Pseudonym verstecken und glauben sie könnten jeden Anstand aushebeln und ihren Vortrag in rabulistischer und zum Teil beleidigender Art und Weise anbringen.
Nur mal so als Verbesserungsvorschlag....

Zum Thema selbst möchte ich nur sagen, dass ich der Meinung von WR bin da Koiteiche und Aquakulturanlagen nun mal keine sich selbst regelnden biologischen Systeme sind.

_________________
Harald Tracht
www.eco-pondchip.de
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Petro Wendelstain
Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.05.2014
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 22.10.2016 21:03    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Harald,
danke für die Blumen, allerdings erschließt sich mir nicht, wie Du auf "rabulistisch" und "beleidigend" kommst. Der Post von wr liegt aus biologischer Sicht einfach völlig daneben.
Denn ein Vergleich von Abwasserreinigungsanlagen oder auch von Aquakulturanlagen mit den Filtern von Koiteichen ist schlicht abwegig. Dort geht es um ein Zig- bis Tausendfaches an Frachten und daher auch um ganz andere Anforderungen an Kompaktheit. Und in beiden Fällen sind ausgebildete Fachleute mit der Betreuung und Wartung beschäftigt. Und wie ist Letzeres bei Koiteichen??
Nichts lehrt so deutlich wie langjährige Erfahrung. Mal schauen, wer recht behält.
Grüße
Petro
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Geisy
Mitglied


Anmeldungsdatum: 20.02.2013
Beiträge: 262
Wohnort: Vreden

BeitragVerfasst am: 23.10.2016 10:15    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Moin

Ich sehe es so das es für die Wasserwerte ein minimum an Biologie gibt um diese um guten Bereich zu halten. Ein zuviel an Biologie gibt es nicht.
Um den "glanz des Wasser" zu erreichen braucht man einen Festbettfilter der dann auch die feinen Teilchen zurück hält die moderne Siebfilter noch durch lassen.
Dieser Festbettfilter muß langsam durch laufen werden damit es funktioniert.
Um so größer die Umwälzrate, um so größer der Festbettfilter.
Hierbei ist dann die Masse/Fläche an Filtermaterial wichtiger als die biologische Oberfläche.

Gruß
Norbert
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Petro Wendelstain
Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.05.2014
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 23.10.2016 13:09    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich hatte noch etwas unerwähnt gelassen, weil es sich da eigentlich um Allgemeinwissen handeln sollte:

Es ist eine der grundlegenden Erkenntnisse der Ökologie, dass artenreiche Lebensgemeinschaften stabiler und in der Breite leistungsfähiger sind als artenarme. Das gilt ganz klar auch für die Lebensgemeinschaften in Biofiltern.

Daher zeugt es von biologischem/ökologischem Unverständis, wenn dieser Tatsache nicht Rechnung getragen wird.

Selbstverständlich kann ein Filter mit Mindestausstattung an Bakterienarten seine Aufgabe erledigen. Sicherer und leistungsfähiger ist aber einer mit einer artenreicheren Biozönose an Bakterien und diversen anderen Kleinlebewesen.

Petro
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OlympiaKoi
Mitglied


Anmeldungsdatum: 29.03.2008
Beiträge: 9715
Wohnort: 754xx

BeitragVerfasst am: 23.10.2016 13:47    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Petro,

das sehe ich auch so. In dem von mir favorisierten Pond Wheely Chip siedeln sich in den Freiräumen auch verschiedene Kleinstlebewesen wie Rädertierchen und Glockentierchen an.

Viele Grüße,
Frank
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3163
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 23.10.2016 18:09    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich zitiere mich mal selber Laughing
Zitat:
....aber ich möchte einen stabilen Biofilm, der im Frühjahr relativ schnell aktiv ist, Medikamentenbehandlungen gut übersteht und auch Schadstoffspitzen, z.B. nach dem Ablaichen, schnell eliminiert.
Dafür braucht es einen leistungsfähigen Biofilm, und den erhalte ich eventuell nur durch unterschiedliche Arten von Mikroorganismen, die in dem Biofilm eingebettet sind.

Ich tendiere zu Petro seiner Sichtweise, finde die anderen aber auch interessant daumenrechts

Viele Grüße
Hans
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