Gelber Kometschweif Schuppenproblematik

dabchner

Mitglied
Hallo Leute,

Mitte Janunar '19, habe ich fünf Goldfische in meinen Teich gesetzt, die sich sofort einlebten und am Boden mit der Futtersuche loslegten.

Nach zwei bis drei Wochen viel mir beim Füttern auf, dass einer der fünf Fische kleine Ausbuchtungen am Schuppenkleid trug.
Erst dachte ich es seien Weißpünktchen, doch dann schnappte ich ihn mit dem Kescher und sah, dass seine Schuppen an machen Stellen etwas hervorstanden bzw. komplett fehlten.

Ich nahm an, er verletzte sich beim Grundeln wahrend der Futtersuche (z.B. wenn er versucht in enge Spalten oder so zu gelangen).

In den darauffolgenden Wochen beobachtete ich diese Problematik weiter (teilweise heilten die Verltzeungen, andererseits kamen immer wieder neue hinzu) und mir viel auf, dass der Fisch nicht wirklich an Volumen zunahm, und von dem größten der fünf Fische - gerade beim Füttern - gejagt wurde.

Also kam ich zum dem Entschluss, dass er sich bei seinen Fluchtversuchen irgendwo verletzen musste.

Diesbezüglich setzte ich den Fisch vor ca. 4 - 5 Wochen in ein Quarantänebecken. Anfangs schienen sich die Wunden zu bessern, doch ich bemerkte dass immer wieder neue Wunden hinzukamen.

Heute habe ich mir den Fisch nochmal angesehen, und es war fast genauso schlimm wie zu dem Zeitpunkt, als ich ihn in das Becken setzte.

Er ist da alleine mit ein paar Pflanzen, im Grunde nichts, woran er sich verletzen könnte. Der PH-Wert ist bei 7,4, also dürfte er sich eingentlich nicht Scheuern. Er frisst nicht richtig, versteckt sich meistens und steht ganz still im Wasser (vermutlich weil er alleine ist?).

Kann es sein, dass der Fisch krank ist? Irgednwelche Parasiten, die die Schleimhäute und Schuppen angreifen? Die anderen Fische zeigen keine Auffälligkeiten.
Wird der Fisch von oben betrachtet, sieht es aus als hätte er Beulen; die Schuppen and den verletzten Stellen stehen etwas ab.
 

Anhänge

konny

Mitglied
Hallo,
ich denke mal das Du den Kleinen überbordet hast. Welche Temperatur hat der Teich und wie viel das Becken in dem er sitzt?
Bei kalten Temperaturen kann es zu osmosestörungen einzelner Schuppentaschen kommen die dann mit Flüssigkeit gefüllt sind und abstehen. Das kann dann zum Verlust der Schuppe führen bis hin zu Wunden. Bei deiner Beschreibung vermute ich einnen naturbelassenen Teich und da wird der Keimdruck nicht gerade niedrig sein. Das tut dann das seinige dazu.

Wie gesagt: Vermutung!
 

dabchner

Mitglied
Der Teich liegt bei 25°C - 28°C und fasst gerade einmal 800 Liter.

Die Wanne fasst 60 Liter, und dürfte kälter sein, da sie im Schatten steht. 20°C - 24°C in etwa. Müsste da mal ein Thermometer reinhalten.

In dem Teich sind Seerosen, ein paar Wasserpflanzen (z.B. Hornkraut) und Steine. Richtiger Bodengrund ist nicht vorhanden, nur eine Bachlauffolie, die mit feinem Kies für die Optik beklebt ist.

Soo hoch sollte die Keimbelastung nicht sein, da ich mit einem Filtral 2500 filtere. Die hat eine integrierte UVC (7W) Lampe. Außerdem filtere ich zusätzlich mit einem Außenfilter Marke eigenbau. Das Teichvolumen wird pro Stunde ca. 1,5 mal gefiltert. Der Außenfilter ist zudem noch mit Torf bestückt, was den Keimen nicht gerade zuträglich sein dürfte.

PH = 7,90 (Bin dabei ihn auf 7,4 zu drücken)
KH = zwischen 6 und 7
NH4 + NH3 = < 0,05
NO2 = ~0,05 (Der muss noch bisschen runter)

Der PH Wert der Wanne liegt bei 7,4.
Die anderen Werte sind ähnlich.

Dem Kleinen geht es nicht sonderlich gut in der Wanne, die Tiere leben ja eigentlich in einem losen Verband von mindestens 5 Tieren.
Ich möchte ihn aber ungerne wieder zu den anderen setzen, solange ich nicht weiß, was Sache ist.

Sollte ich eventuell mal auf 0,3 oder 0,5 aufsalzen? Oder Milchsäurebehandlung? Oder gibt es was anderes, dass dem Selbstheilungsprozess förderlich ist? Kurzzeitbäder?
 
Oben