Stör macht probleme.... HILFE!!!!

mauz222

Mitglied
wir haben ein "kleines" problem und zwar:

wir vermissen seit gestern abend unsern stör haben ihn heute morgen gefunden fast regungslos in ner ecke vom Teich (ca. 30000 l ) nun haben wir ihn separiert und kümmern uns sehr gut um ihn finde ich... wir haben ihm etwas futter gegeben aber sein appetit schein nich so der beste zu sein :-(

ein belüftungsstein haben wir auch ins becken und halten ihn nun über den sauerstoff seit dem denken wir gehts ihm etwas besser, doch wenn wir ihn gehen lassen dreht er sich wieder auf die seite und krümmt sich. man sieht zwar dass er mit sich kämpft aber er packt es nicht.....

was können wir tun bitte um schnelle hilfe... wasserwerte folgen...

vielen dank im vorraus ;-)
 

konny

Mitglied
Hallo Mauz222,
wir hatten im Sommer etwas ähnliches mit dem Stör, der hatte sich in den Fadenalgen verfangen.

Störe nehmen über die Kiemen den Sauerstoff auf, heist wenn sie nicht schwimmen dann ertrinken sind.
Ich habe ihn immer vor und zurück "geschoben" im Teich vor dem Filter um ihm Sauerstoff durch die Kiemen fließen zu lassen, dann hab ich ihn durch den Teich geschoben bis er von selber kleine Strecken geschwommen ist und dann das ganze wieder von vorne.
Nach 2 std konnte er schon wieder schwimmen ohne sich immer auf den Rücken zu drehen und nach 3 std drehte er schon wieder fast normal seine Runden.

Will sagen: nicht in ein Becken ohne Strömung legen und warten, dann ertrinkt er

lg Konny
 

mauz222

Mitglied
danke für die antwort wir haben ihn heut den ganzen tag hin und hergeschoben über die lüftungssteine gehoben teilwasserwechsel durchgeführt und und und

joa unser phosphat-anteil im wasser war etwas hoch.... nun liegt er am boden und regt sich nicht bzw. nicht viel die koi´s stoßen ihn ab und zu an dann dreht er sich wieder richtig doch gleich danach wieder auf die seite fast auf den rücken....

der 2. stör wollte natürlich auch ne sonderbehandlung und schwamm in den bodenablauf... hing in den rohren fest und wir mussten ihn rausziehen, kleine verletzungen an der flosse und ich denke ein trauma hatter nun aber sonst gehts ihm gut, ich hoffe nur die kommen beide durch, sind schöne tierchen

ist das eigentlich gut wenn die kiemen tiefrot sind?? also wirklich extrem rot... oO
 

Nicole

Mitglied
Also, bei meinen Stören sind die Kiemen auch richtig knallrot, ich finde das besser als blass :wink: , dann würde ich denken, das was nicht stimmt.

Ich ziehe noch 2 andere Möglichkeiten in Betracht: Entweder er frißt schon länger schlecht und steht kurz vor dem Verhungern, oder aber, er hat zuviel Sauerstoff geschluckt (beim Luftschnappen). Ist er irgendwie aufgebläht?

Ich würde mal versuchen, ihn mit Naturfutter zu locken (Mehlwürmer, Mückenlarven oder Lachs, das mögen sie total gerne, aber nur gaaaaannnnnzzzzz wenig, da das total salzig ist). Da kannst du ja beobachten, ob er überhaupt Appetit hat. Mein Stör ist auch ein totaler Mäkel, er frißt alles, außer sein Futter :roll: . Ist der Kopf größer als sein Körper?

Das ist aber ohne Gewähr, ich bin kein Arzt, der sich damit auskennt, aber ich würde ihn quasi erstmal durchchecken, ob er aufgebläht hat und ob er auch Naturfutter links liegen läßt.

Ich habe das mit dem Lachs auch aus diesem Forum, also, das stammt quasi aus 2. Hand. Wenn er das frißt, dann liegt das Problem irgendwo anders.

Aber eben total vorsichtig dosieren, ich würde ihn dann mit dem Fressen nicht überfordern.

Wenn er irgendwie aufgebläht ist, dann müßte ja die Luft auch ´raus aus dem Körper, aber da bin ich auch total überfragt.

Ferner schwimmen meine Störe nicht so viel, sie liegen ruhig in der Strömung, die bei uns im Teich reichlich vorhanden ist.
 

mauz222

Mitglied
keine zeit mehr um das zu probieren... heute hat er aufgehört überhaupt zu atmen... :( aber nein aufgebläht war er nicht schön schlank und eigentlich immer gut drauf erst seit 3 tagen macht er diese faxen... naja hat er gemacht. :'-(
 

konny

Mitglied
oh je, das tut mir sehr leid, ich habe das Gefühl das ihr alles versucht habt und euch sehr bemüht habt um das Kerlchen.

lg Konny
 

mauz222

Mitglied
ja klar 7 stunden in eiskaltem wasser gewesen nur dass sich dieser trottel oder trotteline nicht aufen rücken dreht... und alles vergebens... das schlaucht ich willn neuen :-( aber naja vllt irgendwann mal
 

konny

Mitglied
das halte ich für eine gute entscheidung, ich würde auch nicht ohne Stör sein wollen und pech haben kann man immer, wenn ein Koi stirbt kauft man sich normal auch einen neuen


lg Konny
 

Sterlet

Mitglied
Hallo

Ist natürlich immer schwer eine Diagnose zu stellen. Die Schilderung spricht aber dafür, dass der Stör verhungert ist. Irgendwann werden sie dann zu schwach, stellen das schwimmen ein und können dann schließlich ihren Körper nicht mehr stabil im Waser halten. Dann dauerts meist nicht mehr lange und die Sache ist vorbei. Vermute auch, dass der Stör relativ klein war, wenn ich lese, dass sein Kollege in den Bodenablauf geraten ist. Das Störe verhungern und auch urplötzlich die Nahrungsaufnahme einstellen, kommt auch in Zuchten häuffiger .
Dann hab ich gelesen, dass Störe ertrinken. Kann ich nicht bestätigen. Wenn Störe nicht mehr schwimmen können sie eine selbständige Atembewegung durchführen und Wasser durch ihre Kiemen pumpen. Einzig der Löffelstör ist gezwungen ständig in Bewegung zu bleiben. Durch den Vortrieb strömt Wasser ins Maul, an den Kiemen vorbei und hebt auch die langen Kiemendeckel ab, sodas das Wasser auch wieder austreten kann. Einige Störpopulationen haben sogar verkürzte Kiemendeckel. Das hat den Zweck, dass diese Fische auch ohne Atembewegung Sauerstoff aufnehmen können. Wenn bei Stören die Atmung versagt dann ersticken sie .

Gruß Helmut
 

Nicole

Mitglied
@Helmut
Das habe ich auch schon vermutet, sowas passiert häufiger in Gartenteichen. Darum gebe ich immer besonders acht, das die Störe auch genug Futter bekommen.
 
A

Anonymous

Guest
Koikoi0 schrieb:
Hallo Zusammen,


..traurig aber auch aus diesem Grund sage ich immer:


Das stimmt in meinen Augen nicht, man muß nur richtig füttern, also erstmal die Koi satt machen, und dann die Störe füttern, dann passt das auch schon.
 

Sterlet

Mitglied
Hallo

@ Nicole
Da kannst du achtgeben was du willst. Ist oftmals ein Problem, daß sie halt nicht mehr fressen wollen. Aus welchem Grund auch immer. Je kleiner der Stör desto anfälliger für dieses Phänomen. Besonders anfällige Arten sind Waxdick und Sternhausen. Hatte dieses Jahr auch das gleiche Problem mit Adriastören. Hab die mit 25cm vom Händler geholt. Waren super im Futter. Hab mir auch zeigen lassen wie sie fressen. Alles in Ordnung. Hab die Fische dann nach Hause transportiert, langsam ans neue Wasser adaptiert. Das gleiche Futter gegeben. Keine anderen Störe als Konkurrenten mit dabei. Aus und vorbei. Futteraufnahme verweigert. Nach drei Wochen hab ich sie dann in einen Teich gesetzt, der nur mit wenigen weißen und atlantischen besetzt war. Vor wenigen Wochen habe ich abgefischt. Von den Adriastören hat die Hälfte gefehlt. Die anderen sind bis auf wenige Ausnahmen nicht gewachsen. Der Winter wird sein übriges tun. Kannste nix machen. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.

Gruß Helmut
 

Koikoi0

Mitglied
Hallo Manuel

Manuel81 schrieb:
..

Das stimmt in meinen Augen nicht, man muß nur richtig füttern, also erstmal die Koi satt machen, und dann die Störe füttern, dann passt das auch schon.
ICH habe einen Koiteich, kein Gesellschaftsbecken.

Die Probleme fangen beim Füttern an, gehen bei den Wohlfühltemperaturen, Medis, Winterruhe usw. weiter.

Entscheiden muss das jeder für sich.!!!!
 
Oben