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Beitrag
<blockquote data-quote="Jörg H." data-source="post: 711304" data-attributes="member: 13820"><p>Hier mal ein Anfang von mir zu dem Thema. </p><p></p><p></p><p>Im Winter sind beim Karpfen die energieintensivsten Organe:</p><p></p><p></p><p>1. Gehirn und Nervensystem</p><p></p><p>2. die osmoregulatorische Organe,Kiemen und Niere</p><p></p><p>3. Herz-Kreislauf-System</p><p></p><p>4. Leber (in reduzierter Form)</p><p></p><p>5. Muskulatur</p><p></p><p>6. Verdauungssystem</p><p></p><p>Beim Karpfen ist das Gehirn im Winter der größte Energieverbraucher weil Grundfunktionen wie Atemsteuerung, Gleichgewicht und Reizverarbeitung nicht abgeschaltet werden können.</p><p></p><p>Dann folgen die Kiemen und die Niere. Die Hauptaufgabe der Kiemen und der Niere im Winter ist die Osmoregulation, weil ständig Wasser in den Körper eindringt, welches unbedingt wieder ausgeschieden werden muss. Dabei gehen dem Körper Salze verloren (eine Anmerkung dazu kann ich mir nicht verkneifen : Salzzugaben in denKoi-Teich sparen Energie) ;-)</p><p>Die Leber hat im Winter einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als im Sommer. Sie nutzt die Fettreserven und Glykogen.</p><p></p><p>Nicht energieintensiv ist die Muskulatur, wenn der Fisch sich am Teichgrund i.d.R. ablegt und sich kaum bewegt.</p><p>Da Karpfen im Winter kaum oder gar nicht fressen ist auch ihre Darmaktivität stark reduziert.</p><p></p><p>Sie überstehen den Winter durch Ruhe und gespeicherte Energie und nicht durch Fütterung.</p><p>Im echten Winterbetrieb, also beiWassertemperaturen < 8-10 °C bezieht der Koi/Karpfen seine Energie ausschließlich aus Fett und nicht aus Kohlenhydraten.</p><p></p><p>Kohlehydratreiches Futter (Getreide,Stärke, Weizenkeime) führt dann schleichend zu:</p><p>Fehlverdauung&Darmdysbiose, Fettleber& Stoffwechselstörungen, Immunsuppression, erhöhter Krankheitsanfälligkeit im Frühjahr, usw.</p><p></p><p>Lieber ein leichter Energiemangel als eine falsche Energiequelle, aus den bunten Tüten.</p><p></p><p>Karpfen /Koi fressen opportunistisch und ihre natürliche Nahrung können sie auch bei sehr niedrigen Temperaturen "natürlich" immer fressen.</p><p></p><p></p><p>Grüßle</p><p>Hinnerk</p><p></p><p>Quellenangaben dazu auf Anfrage</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Jörg H., post: 711304, member: 13820"] Hier mal ein Anfang von mir zu dem Thema. Im Winter sind beim Karpfen die energieintensivsten Organe: 1. Gehirn und Nervensystem 2. die osmoregulatorische Organe,Kiemen und Niere 3. Herz-Kreislauf-System 4. Leber (in reduzierter Form) 5. Muskulatur 6. Verdauungssystem Beim Karpfen ist das Gehirn im Winter der größte Energieverbraucher weil Grundfunktionen wie Atemsteuerung, Gleichgewicht und Reizverarbeitung nicht abgeschaltet werden können. Dann folgen die Kiemen und die Niere. Die Hauptaufgabe der Kiemen und der Niere im Winter ist die Osmoregulation, weil ständig Wasser in den Körper eindringt, welches unbedingt wieder ausgeschieden werden muss. Dabei gehen dem Körper Salze verloren (eine Anmerkung dazu kann ich mir nicht verkneifen : Salzzugaben in denKoi-Teich sparen Energie) ;-) Die Leber hat im Winter einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als im Sommer. Sie nutzt die Fettreserven und Glykogen. Nicht energieintensiv ist die Muskulatur, wenn der Fisch sich am Teichgrund i.d.R. ablegt und sich kaum bewegt. Da Karpfen im Winter kaum oder gar nicht fressen ist auch ihre Darmaktivität stark reduziert. Sie überstehen den Winter durch Ruhe und gespeicherte Energie und nicht durch Fütterung. Im echten Winterbetrieb, also beiWassertemperaturen < 8-10 °C bezieht der Koi/Karpfen seine Energie ausschließlich aus Fett und nicht aus Kohlenhydraten. Kohlehydratreiches Futter (Getreide,Stärke, Weizenkeime) führt dann schleichend zu: Fehlverdauung&Darmdysbiose, Fettleber& Stoffwechselstörungen, Immunsuppression, erhöhter Krankheitsanfälligkeit im Frühjahr, usw. Lieber ein leichter Energiemangel als eine falsche Energiequelle, aus den bunten Tüten. Karpfen /Koi fressen opportunistisch und ihre natürliche Nahrung können sie auch bei sehr niedrigen Temperaturen "natürlich" immer fressen. Grüßle Hinnerk Quellenangaben dazu auf Anfrage [/QUOTE]
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Wie heißte eine bekannte Vorfahrtsregel? Rechts vor...
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