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Brunnenwasser und UVC - einsatz
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<blockquote data-quote="Mikrobiologie" data-source="post: 545094" data-attributes="member: 7611"><p>Alle Mikroorganismen haben diese Fähigkeit, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt.</p><p></p><p>Bei fast allen wissenschaftlichen Untersuchungen wird der Terminus Inaktivierung verwendet. UV verändert die DNA/RNA (Thymin Dimer), sodass sie sich nicht mehr vermehren kann. Allerdings muss die Schädigung ausgeprägt genug sein damit sie von dem Bakterium nicht mehr repariert werden kann. Bakterien sind mit Enzymen in der Lage auf zwei Wegen, mit Licht und in der Dunkelheit, diese Schädigungen zu reparieren. Vor der Reparatur sind die Bakterien am Leben aber nicht kultivierbar mit den gängigen Anzuchtmethoden. Bis zu 70% der Bakterien können sich in diesem Stadium (VBNC) nach UV befinden. Interessanterweise ist die Wirkung der UVC höchstwahrscheinlich abhängig von der Jahreszeit. Im Winter und Frühjahr sind die Bakterien weit robuster gegen UV als wie im Sommer und Herbst. Eine schlüssige Erklärung dafür gibt es noch nicht. Oft bilden die "reparierten" Bakterien eine Art Resistenz gegen UV. Und nicht nur das, sie sind danach auch wesentlich robuster/resistenter gegen Antibiotika und Desinfektionsmittel. Nicht umsonst sagte ein führender Forscher auf dem Gebiet zu mir, lieber keine UVC am Teich als eine unterdimensionierte.</p><p>In der Trinkwasseraufbereitung mit UVC wurden die Anforderungen verschärft. Sowohl die Dosisleistung (Erhöhung der Werte) als auch die Wasserparameter (Bestimmung der Inhaltsstoffe) rückten verstärkt in den Blickwinkel. Zur Qualitätssicherung muss das gesamte System auf Effizienz geprüft werden. Eine Berufung auf theoretische Werte ist nicht ausreichend.</p><p></p><p>Mit hohen Dosisleistungen und meist einem zweiten Verfahren. So sollen die Schwächen der einzelnen Verfahren kompensiert werden.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Mikrobiologie, post: 545094, member: 7611"] Alle Mikroorganismen haben diese Fähigkeit, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt. Bei fast allen wissenschaftlichen Untersuchungen wird der Terminus Inaktivierung verwendet. UV verändert die DNA/RNA (Thymin Dimer), sodass sie sich nicht mehr vermehren kann. Allerdings muss die Schädigung ausgeprägt genug sein damit sie von dem Bakterium nicht mehr repariert werden kann. Bakterien sind mit Enzymen in der Lage auf zwei Wegen, mit Licht und in der Dunkelheit, diese Schädigungen zu reparieren. Vor der Reparatur sind die Bakterien am Leben aber nicht kultivierbar mit den gängigen Anzuchtmethoden. Bis zu 70% der Bakterien können sich in diesem Stadium (VBNC) nach UV befinden. Interessanterweise ist die Wirkung der UVC höchstwahrscheinlich abhängig von der Jahreszeit. Im Winter und Frühjahr sind die Bakterien weit robuster gegen UV als wie im Sommer und Herbst. Eine schlüssige Erklärung dafür gibt es noch nicht. Oft bilden die "reparierten" Bakterien eine Art Resistenz gegen UV. Und nicht nur das, sie sind danach auch wesentlich robuster/resistenter gegen Antibiotika und Desinfektionsmittel. Nicht umsonst sagte ein führender Forscher auf dem Gebiet zu mir, lieber keine UVC am Teich als eine unterdimensionierte. In der Trinkwasseraufbereitung mit UVC wurden die Anforderungen verschärft. Sowohl die Dosisleistung (Erhöhung der Werte) als auch die Wasserparameter (Bestimmung der Inhaltsstoffe) rückten verstärkt in den Blickwinkel. Zur Qualitätssicherung muss das gesamte System auf Effizienz geprüft werden. Eine Berufung auf theoretische Werte ist nicht ausreichend. Mit hohen Dosisleistungen und meist einem zweiten Verfahren. So sollen die Schwächen der einzelnen Verfahren kompensiert werden. [/QUOTE]
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