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<blockquote data-quote="Kohaku66" data-source="post: 512040" data-attributes="member: 8677"><p>Liebe Koigemeinde,</p><p></p><p>ich habe schon geahnt, dass genau die Fragen und Kommentare kommen.</p><p></p><p>Sicher hat jeder von Euch in seinem Leben schon mal ein Antibiotikum bekommen. Wie oft hat man ein Antibiogramm gemacht bevor Ihr ein Antibiotikum eingenommen habt? Die Frage kann ich für mich beantworten. Ich habe schon viel Antibiotikum bekommen und es wurde noch nie ein Antibiogramm gemacht. Das soll nicht heißen, dass man nie ein Antibiogramm braucht. Wenn aber zu erwarten ist das ein eingesetztes Mittel hilft und dies auch sofort anschlägt, dann gebe ich lieber sofort ein Mittel als eine Woche zu warten. Nach einer Woche kann sich eine Infektion bereits massiv ausgebreitet haben.</p><p></p><p>Außerdem hat mein Fischlein nur eine kleine Infektion ohne Löcher oder gar sonstigen Gewebeverlust. Die Infektion ist schneller weg als Ihr einen Schnupfen loswerdet. </p><p></p><p>Die Frage nach dem Antibiotikum beantworte ich nur zum Wirkstoff. Es ist Florfenicolum. Über eine Dosierung lasse ich mich nicht aus, wer dies nicht weiß, sollte es ohnedies nicht selber machen.</p><p></p><p>Der Wirkstoff gehört in den Muskel und nicht in die Bauchhöhle. </p><p></p><p>Äußerlich habe ich eine Trinktur aus Malachitgrünoxalat, Acriflavin und Propolis verwendet. </p><p></p><p>Auch werde ich das Fischlein wegen einer solchen Kleinigkeit nicht ein Einzelbecken setzen. Das würde durch den Stress mehr schaden als helfen.</p><p></p><p>Nach drei Tagen gibt es eine Kontrolle mit einer zweiten Spritze. Wahrscheinlich ist aufgrund der Depotwirkung des Wirkstoffes eine zweite Injektion nicht einmal erforderlich. Ich mache es aber trotzdem. Auch dürfte die Infektion nach drei Tagen stark zurückgegangen sein oder sogar schon ganz weg. Damit dürfte die gesamte Behandlung vermutlich auch schon abgeschlossen. Sollte dies wider Erwarten nicht angeschlagen haben, wäre tatsächlich ein Antibiogramm sinnvoll. Der morgendliche Blick in den Teich sagt mir aber, dass alles gut wird. </p><p></p><p>Eine sehr bekannte Koitierärztin hat mir mal gesagt: „Koi schaffen es immer sich irgendwie zu verletzten, selbst wenn man die in eine Gummizelle steckt“. Der betroffene Fisch ist sehr verfressen. Eine Ursache könnte schon eine Kante einer Styrodurplatte sein, wenn er bei der Futterjagd unter diesen Platten schwimmt. Vielleicht ist es dies oder eine Superinfektion wegen der Pocken. </p><p></p><p>Gruß</p><p></p><p>Andreas</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Kohaku66, post: 512040, member: 8677"] Liebe Koigemeinde, ich habe schon geahnt, dass genau die Fragen und Kommentare kommen. Sicher hat jeder von Euch in seinem Leben schon mal ein Antibiotikum bekommen. Wie oft hat man ein Antibiogramm gemacht bevor Ihr ein Antibiotikum eingenommen habt? Die Frage kann ich für mich beantworten. Ich habe schon viel Antibiotikum bekommen und es wurde noch nie ein Antibiogramm gemacht. Das soll nicht heißen, dass man nie ein Antibiogramm braucht. Wenn aber zu erwarten ist das ein eingesetztes Mittel hilft und dies auch sofort anschlägt, dann gebe ich lieber sofort ein Mittel als eine Woche zu warten. Nach einer Woche kann sich eine Infektion bereits massiv ausgebreitet haben. Außerdem hat mein Fischlein nur eine kleine Infektion ohne Löcher oder gar sonstigen Gewebeverlust. Die Infektion ist schneller weg als Ihr einen Schnupfen loswerdet. Die Frage nach dem Antibiotikum beantworte ich nur zum Wirkstoff. Es ist Florfenicolum. Über eine Dosierung lasse ich mich nicht aus, wer dies nicht weiß, sollte es ohnedies nicht selber machen. Der Wirkstoff gehört in den Muskel und nicht in die Bauchhöhle. Äußerlich habe ich eine Trinktur aus Malachitgrünoxalat, Acriflavin und Propolis verwendet. Auch werde ich das Fischlein wegen einer solchen Kleinigkeit nicht ein Einzelbecken setzen. Das würde durch den Stress mehr schaden als helfen. Nach drei Tagen gibt es eine Kontrolle mit einer zweiten Spritze. Wahrscheinlich ist aufgrund der Depotwirkung des Wirkstoffes eine zweite Injektion nicht einmal erforderlich. Ich mache es aber trotzdem. Auch dürfte die Infektion nach drei Tagen stark zurückgegangen sein oder sogar schon ganz weg. Damit dürfte die gesamte Behandlung vermutlich auch schon abgeschlossen. Sollte dies wider Erwarten nicht angeschlagen haben, wäre tatsächlich ein Antibiogramm sinnvoll. Der morgendliche Blick in den Teich sagt mir aber, dass alles gut wird. Eine sehr bekannte Koitierärztin hat mir mal gesagt: „Koi schaffen es immer sich irgendwie zu verletzten, selbst wenn man die in eine Gummizelle steckt“. Der betroffene Fisch ist sehr verfressen. Eine Ursache könnte schon eine Kante einer Styrodurplatte sein, wenn er bei der Futterjagd unter diesen Platten schwimmt. Vielleicht ist es dies oder eine Superinfektion wegen der Pocken. Gruß Andreas [/QUOTE]
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Wie heißte eine bekannte Vorfahrtsregel? Rechts vor...
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