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<blockquote data-quote="fishnet" data-source="post: 456588" data-attributes="member: 7993"><p>Hallo ,</p><p></p><p>ich denke auch hier sollte jeder für sich individuell abwägen . Übernehme ich eine riesige ( zum Verhältnis der IH ) Bio aus dem Teich , wird man mit anschließender , bedachter (wegen des Verhältnis Wasser / Fisch ), Fütterung wohl kein Problem haben . Bei gut genährten Koi spricht aber auch nichts gegen eine Futterauszeit , gestaffelt nach Alter/Größe/Gewicht . </p><p></p><p>Wie schon geschrieben geht man eigentlich bei Koieinsatz vom Teich in die IH von einem sehr gut funktionierenden System aus , welches dann einfach übertragen wird . </p><p></p><p>In solch einem Wasser , kann man mit den passenden Koi füttern , oder auch nicht . Bio und Koi sollten das dann verkraften , da NO2 und NH4 Werte nur unwesentlich abweichen werden , sofern alles wirklich schonend übernommen wird . </p><p></p><p>Jetzt könnte man hingehen und eine Pro und Contra Liste anführen .</p><p></p><p>Mein erstes Pro : Der Koilibhaber hat durch Nichtfütterung bei eigenen Teichkoi und übertragener Bio die Gewissheit keine zusätzlichen Wasser belastenden Stoffe über Futter einzutragen . Die Frage wäre auch ob und wie die Koi das angebotene und aufgenommene Futter verwerten . Es gibt leider auch immer wieder Leute die Meinen ein Koi muß alles was man in die Hälterung schmeißt , auffressen . Hier ist dann natürlich gaaanz wenig die bessere Wahl . Versteht man dies nicht , dann ist nix füttern die Beste Wahl .</p><p></p><p>Mein erstes Conta : Habe ich aber Bedenken hinsichtlich einer vorherigen Kiemenschädigung , muß ich natürlich schauen wie ich diese schnellstmöglich normalisieren kann . Aber wie soll jemand der in dieser Hinsicht noch nie mit solch einer Sache konfrontiert wurde eine Entscheidung treffen , ob belastet oder nicht ? </p><p></p><p>In jedem Fall zählt aber die Wasserqualität .</p><p></p><p>Was spricht also dagegen 24 h nach Einsatz der Koi in ihrem Teichwasser erneut die Wasserwerte abzugleichen ( Teich / IH ? ) Ist keine Veränderung fange ich für den zweiten Tag mit einer 10 % Fütterung an , und steigere diese dann , bis zum Erhalt der Fische . In diesem Fall wird ja wohl kein Wachstumsrennen in der IH veranstaltet werden wollen , sonder nur ein sicheres Überwintern mit Erhaltung der Substanzen . </p><p></p><p>Wenn die IH trotzdem nicht laufen will , hast du immer noch genügend Teichwasser als Ass im Ärmel welches du temperiert der Ih zuführen kannst , sofern es hier auch keine Probleme im Teich gab . Massive Leitungswasser oder Brunnenwasserwechsel sind zu 70 % für eine zu startende IH eher nicht so gut , da die Bio mit völlig anderen Parametern schlagartig konfrontiert wird . Wieder anders natürlich bei Systemen wo eh das ganze Jahr der Brunnen oder der Wasserhahn massiv durchläuft . Hier hat die Bio dann wohl diesen Umstand adaptiert . So sieht man, Wasser und seine Aktivität hat teilweise Chaotische Regeln unter den verschiedensten vor Ort herrschenden Bedingungen .</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="fishnet, post: 456588, member: 7993"] Hallo , ich denke auch hier sollte jeder für sich individuell abwägen . Übernehme ich eine riesige ( zum Verhältnis der IH ) Bio aus dem Teich , wird man mit anschließender , bedachter (wegen des Verhältnis Wasser / Fisch ), Fütterung wohl kein Problem haben . Bei gut genährten Koi spricht aber auch nichts gegen eine Futterauszeit , gestaffelt nach Alter/Größe/Gewicht . Wie schon geschrieben geht man eigentlich bei Koieinsatz vom Teich in die IH von einem sehr gut funktionierenden System aus , welches dann einfach übertragen wird . In solch einem Wasser , kann man mit den passenden Koi füttern , oder auch nicht . Bio und Koi sollten das dann verkraften , da NO2 und NH4 Werte nur unwesentlich abweichen werden , sofern alles wirklich schonend übernommen wird . Jetzt könnte man hingehen und eine Pro und Contra Liste anführen . Mein erstes Pro : Der Koilibhaber hat durch Nichtfütterung bei eigenen Teichkoi und übertragener Bio die Gewissheit keine zusätzlichen Wasser belastenden Stoffe über Futter einzutragen . Die Frage wäre auch ob und wie die Koi das angebotene und aufgenommene Futter verwerten . Es gibt leider auch immer wieder Leute die Meinen ein Koi muß alles was man in die Hälterung schmeißt , auffressen . Hier ist dann natürlich gaaanz wenig die bessere Wahl . Versteht man dies nicht , dann ist nix füttern die Beste Wahl . Mein erstes Conta : Habe ich aber Bedenken hinsichtlich einer vorherigen Kiemenschädigung , muß ich natürlich schauen wie ich diese schnellstmöglich normalisieren kann . Aber wie soll jemand der in dieser Hinsicht noch nie mit solch einer Sache konfrontiert wurde eine Entscheidung treffen , ob belastet oder nicht ? In jedem Fall zählt aber die Wasserqualität . Was spricht also dagegen 24 h nach Einsatz der Koi in ihrem Teichwasser erneut die Wasserwerte abzugleichen ( Teich / IH ? ) Ist keine Veränderung fange ich für den zweiten Tag mit einer 10 % Fütterung an , und steigere diese dann , bis zum Erhalt der Fische . In diesem Fall wird ja wohl kein Wachstumsrennen in der IH veranstaltet werden wollen , sonder nur ein sicheres Überwintern mit Erhaltung der Substanzen . Wenn die IH trotzdem nicht laufen will , hast du immer noch genügend Teichwasser als Ass im Ärmel welches du temperiert der Ih zuführen kannst , sofern es hier auch keine Probleme im Teich gab . Massive Leitungswasser oder Brunnenwasserwechsel sind zu 70 % für eine zu startende IH eher nicht so gut , da die Bio mit völlig anderen Parametern schlagartig konfrontiert wird . Wieder anders natürlich bei Systemen wo eh das ganze Jahr der Brunnen oder der Wasserhahn massiv durchläuft . Hier hat die Bio dann wohl diesen Umstand adaptiert . So sieht man, Wasser und seine Aktivität hat teilweise Chaotische Regeln unter den verschiedensten vor Ort herrschenden Bedingungen . [/QUOTE]
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