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Koi liegt seit gestern kieloben am Boden, lebt aber noch. Was tun?
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<blockquote data-quote="Jörg H." data-source="post: 711654" data-attributes="member: 13820"><p>Zentrale Folgekrankheiten und -störungen (Schwerpunkt Winter)</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="1️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0031-20e3.png" title="1 :one:" data-shortname=":one:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Fettleber (hepatische Lipidose) – häufigste und wichtigste Folge</p><p>Mechanismus:</p><p>Überschüssige Energie → Einlagerung von Fett in der Leber</p><p>Im Winter kaum Mobilisation möglich</p><p>Folgen:</p><p>reduzierte Entgiftungsleistung</p><p>gestörter Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel</p><p>verminderte Glykogenregulation</p><p>Erkennbar an:</p><p>blasse, vergrößerte Leber (bei Sektion)</p><p>träge, schlecht belastbare Fische</p><p>erhöhte Ausfälle bei Stress (Umsetzen, Kälteeinbruch)</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="➡️" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/27a1.png" title="Pfeil rechts :arrow_right:" data-shortname=":arrow_right:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Schlüsselproblem, da die Leber im Winter ohnehin im Sparmodus läuft.</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="2️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0032-20e3.png" title="2 :two:" data-shortname=":two:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Immunsuppression (Winteranfälligkeit)</p><p>Mechanismus:</p><p>Fettgewebe wirkt hormonell (Zytokine)</p><p>Energie steht nicht schnell verfügbar zur Verfügung</p><p>Leber als Immunorgan eingeschränkt</p><p>Folgen:</p><p>erhöhte Anfälligkeit für:</p><p>Aeromonas</p><p>Pseudomonas</p><p>Saprolegnia (Pilz)</p><p>verzögerte Wundheilung</p><p>Erkennbar an:</p><p>„unerklärlichen“ Winter- oder Frühjahrsverlusten</p><p>Sekundärinfektionen ohne klare Primärursache</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="3️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0033-20e3.png" title="3 :three:" data-shortname=":three:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Osmoregulatorische Schwäche</p><p>Mechanismus:</p><p>Fett verdrängt Organe</p><p>Leber & Niere arbeiten ineffizient</p><p>Energie für aktive Ionentransporte fehlt</p><p>Folgen:</p><p>schlechte Anpassung an:</p><p>Temperaturwechsel</p><p>Salzgehalt</p><p>pH-Schwankungen</p><p>Erkennbar an:</p><p>Teilnahmslosigkeit</p><p>Kippreaktionen bei Stress</p><p>schlechte Erholung nach Wasserwechseln</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="4️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0034-20e3.png" title="4 :four:" data-shortname=":four:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Verdauungsstörungen / Darmträgheit</p><p>Mechanismus:</p><p>viszerales Fett behindert Darmperistaltik</p><p>niedrige Enzymaktivität im Winter</p><p>unverdaute Reste im Darm</p><p>Folgen:</p><p>Futterverwertung stark reduziert</p><p>Gärungsprozesse</p><p>innere Belastung durch Abbauprodukte</p><p>Erkennbar an:</p><p>Futteraufnahme ohne sichtbare Kondition</p><p>schleimiger Kot (wenn überhaupt Kotabsatz)</p><p>aufgeblähter Bauch ohne Aktivität</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="5️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0035-20e3.png" title="5 :five:" data-shortname=":five:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Reduzierte Winter- und Frühjahrsresistenz</p><p>Mechanismus:</p><p>Fett ist schlecht mobilisierbar</p><p>echte Energiereserven fehlen</p><p>Muskel- und Glykogenreserven zu gering</p><p>Folgen:</p><p>erhöhte Mortalität bei:</p><p>langen Wintern</p><p>spätem Frühjahrsstart</p><p>schlechte Kondition im Frühjahr trotz „dicker“ Optik</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="➡️" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/27a1.png" title="Pfeil rechts :arrow_right:" data-shortname=":arrow_right:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Typisch: „Fett, aber kraftlos“</p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="6️⃣" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/0036-20e3.png" title="6 :six:" data-shortname=":six:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Sekundäre Herz-Kreislauf-Belastung</p><p>Mechanismus:</p><p>erhöhte Masse im Bauchraum</p><p>verminderte Sauerstoffeffizienz</p><p>geringere Belastbarkeit bei Kälte</p><p>Folgen:</p><p>schnelle Erschöpfung</p><p>schlechte Sauerstofftoleranz</p><p>erhöhte Ausfälle bei Sauerstoffmangel (Eis, Schneedecke)</p><p> Wichtig: Warum besonders im Winter?</p><p></p><p><img class="smilie smilie--emoji" alt="➡️" src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/27a1.png" title="Pfeil rechts :arrow_right:" data-shortname=":arrow_right:" loading="lazy" width="64" height="64" /> Was im Sommer kompensiert wird, wird im Winter zum Problem.</p><p> Zusammenfassung (klar & fachlich)</p><p>Zu viel viszerales Fett beim Karpfen kann – besonders im Winter – führen zu:</p><p>Fettleber</p><p>Immunschwäche</p><p>erhöhter Infektanfälligkeit</p><p>osmoregulatorischer Instabilität</p><p>Verdauungsstörungen</p><p>erhöhter Winter- und Frühjahrssterblichkeit</p><p> Es ist kein harmloser Energiespeicher, sondern ein Risikofaktor, der sich erst zeitverzögert bemerkbar macht.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Jörg H., post: 711654, member: 13820"] Zentrale Folgekrankheiten und -störungen (Schwerpunkt Winter) 1️⃣ Fettleber (hepatische Lipidose) – häufigste und wichtigste Folge Mechanismus: Überschüssige Energie → Einlagerung von Fett in der Leber Im Winter kaum Mobilisation möglich Folgen: reduzierte Entgiftungsleistung gestörter Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel verminderte Glykogenregulation Erkennbar an: blasse, vergrößerte Leber (bei Sektion) träge, schlecht belastbare Fische erhöhte Ausfälle bei Stress (Umsetzen, Kälteeinbruch) ➡️ Schlüsselproblem, da die Leber im Winter ohnehin im Sparmodus läuft. 2️⃣ Immunsuppression (Winteranfälligkeit) Mechanismus: Fettgewebe wirkt hormonell (Zytokine) Energie steht nicht schnell verfügbar zur Verfügung Leber als Immunorgan eingeschränkt Folgen: erhöhte Anfälligkeit für: Aeromonas Pseudomonas Saprolegnia (Pilz) verzögerte Wundheilung Erkennbar an: „unerklärlichen“ Winter- oder Frühjahrsverlusten Sekundärinfektionen ohne klare Primärursache 3️⃣ Osmoregulatorische Schwäche Mechanismus: Fett verdrängt Organe Leber & Niere arbeiten ineffizient Energie für aktive Ionentransporte fehlt Folgen: schlechte Anpassung an: Temperaturwechsel Salzgehalt pH-Schwankungen Erkennbar an: Teilnahmslosigkeit Kippreaktionen bei Stress schlechte Erholung nach Wasserwechseln 4️⃣ Verdauungsstörungen / Darmträgheit Mechanismus: viszerales Fett behindert Darmperistaltik niedrige Enzymaktivität im Winter unverdaute Reste im Darm Folgen: Futterverwertung stark reduziert Gärungsprozesse innere Belastung durch Abbauprodukte Erkennbar an: Futteraufnahme ohne sichtbare Kondition schleimiger Kot (wenn überhaupt Kotabsatz) aufgeblähter Bauch ohne Aktivität 5️⃣ Reduzierte Winter- und Frühjahrsresistenz Mechanismus: Fett ist schlecht mobilisierbar echte Energiereserven fehlen Muskel- und Glykogenreserven zu gering Folgen: erhöhte Mortalität bei: langen Wintern spätem Frühjahrsstart schlechte Kondition im Frühjahr trotz „dicker“ Optik ➡️ Typisch: „Fett, aber kraftlos“ 6️⃣ Sekundäre Herz-Kreislauf-Belastung Mechanismus: erhöhte Masse im Bauchraum verminderte Sauerstoffeffizienz geringere Belastbarkeit bei Kälte Folgen: schnelle Erschöpfung schlechte Sauerstofftoleranz erhöhte Ausfälle bei Sauerstoffmangel (Eis, Schneedecke) Wichtig: Warum besonders im Winter? ➡️ Was im Sommer kompensiert wird, wird im Winter zum Problem. Zusammenfassung (klar & fachlich) Zu viel viszerales Fett beim Karpfen kann – besonders im Winter – führen zu: Fettleber Immunschwäche erhöhter Infektanfälligkeit osmoregulatorischer Instabilität Verdauungsstörungen erhöhter Winter- und Frühjahrssterblichkeit Es ist kein harmloser Energiespeicher, sondern ein Risikofaktor, der sich erst zeitverzögert bemerkbar macht. [/QUOTE]
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