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Beitrag
<blockquote data-quote="fishnet" data-source="post: 428757" data-attributes="member: 7993"><p>Hallo ,</p><p></p><p>Das ist die Frage ob Koi wirklich überzüchtet sind oder nur das I_System frühzeitig getäuscht wird . Dies sind wohl die ewig anfälligen Koi , auch in ansonsten funktionierenden Systemen , wenn man sie funktionieren läßt . </p><p></p><p>Die Experimententeiche wo immer wieder neue und alte Dinge angewendet werden ist eine andere Story , welche man nicht der Anfälligkeit von Koi zuschreiben kann .</p><p></p><p>ClO² ist nicht gut für Wasserorganismen und erfüllt somit auch seinen Zweck wofür es entwickelt wurde . Laut Zitat des Datenblattes wird es für sie sogar als sehr giftig eingestuft . Einzelne gelochte Koi werden besser in Quarantäne behandelt wenn man ihnen effektiv und schnell helfen muß . Ein langfristiger Einsatz ClO² wird die Organismen , welche erst nach einigen Jahren, manchmal in Teichwirtschaften erst nach Jahrzehnten gesamtheitlich im Teich funktionieren nicht zustande kommen lassen . Deswegen wird man das ClO² dann, wenn auch in der min. Dosierung, wohl immer weiter einsetzen müssen . Auch ein kurzfristiger Einsatz hemmt wohl die Entwicklung der Organismen . So könnte ich mir vorstellen , das bei einigen biologisch hochaktiven Teichen oder Hälterungen gerade nach dem Einsatz dieses Mittels Nebenwirkungen das eigentliche Übel übertreffen können . Um den Einsatz von ClO² zu veranlassen müßte man austesten bei welchem Keimdruck dies gerechtfertigt wäre , um eine wirkliche Effizienz abzuwägen .</p><p>Diese ist allerdings für jeden Bestand und jeden Teich jeder Güllegrube individuell . Mit guter Technik ausgestattete Koiteiche sind eben berechenbarer als Gartenteiche . Aber deswegen sind Koiteiche noch lange nicht steril und Gartenteiche noch lange keine Güllegruben . Beide Varianten sind deswegen meist auch nicht kompliziert in ihrer Existenz. Kompliziert wird es erst , wenn sich eine halbherzige Mitte unter anderem durch häufigen Neubesatz ergibt . Und gerade wenn ein Teich nicht funktioniert hat man häufigen Neubesatz. Ein Rattenschwanz also . Aber auch wenn der KoiTeich eine zu schwache , dem Besatz nicht gewachsene Technik aufweist .sind Probleme vorprogrammiert . Sind die mechanischen Vorfilter zu schwach kann es auch die Biokammer nicht herausreißen . Genauso muß die Technik zu naturnah gestalteten Koiteichen passen . Ein Pflanzenfilter ist kein Gebirgsbach . Ist eine der Teichvarianten nur mittelmäßig , also quasi unterentwickelt , muß man dann halt abwägen und mit Oxidanzien dagegen steuern , um den derzeitigen Bestand vor schlimmerem zu bewahren .</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="fishnet, post: 428757, member: 7993"] Hallo , Das ist die Frage ob Koi wirklich überzüchtet sind oder nur das I_System frühzeitig getäuscht wird . Dies sind wohl die ewig anfälligen Koi , auch in ansonsten funktionierenden Systemen , wenn man sie funktionieren läßt . Die Experimententeiche wo immer wieder neue und alte Dinge angewendet werden ist eine andere Story , welche man nicht der Anfälligkeit von Koi zuschreiben kann . ClO² ist nicht gut für Wasserorganismen und erfüllt somit auch seinen Zweck wofür es entwickelt wurde . Laut Zitat des Datenblattes wird es für sie sogar als sehr giftig eingestuft . Einzelne gelochte Koi werden besser in Quarantäne behandelt wenn man ihnen effektiv und schnell helfen muß . Ein langfristiger Einsatz ClO² wird die Organismen , welche erst nach einigen Jahren, manchmal in Teichwirtschaften erst nach Jahrzehnten gesamtheitlich im Teich funktionieren nicht zustande kommen lassen . Deswegen wird man das ClO² dann, wenn auch in der min. Dosierung, wohl immer weiter einsetzen müssen . Auch ein kurzfristiger Einsatz hemmt wohl die Entwicklung der Organismen . So könnte ich mir vorstellen , das bei einigen biologisch hochaktiven Teichen oder Hälterungen gerade nach dem Einsatz dieses Mittels Nebenwirkungen das eigentliche Übel übertreffen können . Um den Einsatz von ClO² zu veranlassen müßte man austesten bei welchem Keimdruck dies gerechtfertigt wäre , um eine wirkliche Effizienz abzuwägen . Diese ist allerdings für jeden Bestand und jeden Teich jeder Güllegrube individuell . Mit guter Technik ausgestattete Koiteiche sind eben berechenbarer als Gartenteiche . Aber deswegen sind Koiteiche noch lange nicht steril und Gartenteiche noch lange keine Güllegruben . Beide Varianten sind deswegen meist auch nicht kompliziert in ihrer Existenz. Kompliziert wird es erst , wenn sich eine halbherzige Mitte unter anderem durch häufigen Neubesatz ergibt . Und gerade wenn ein Teich nicht funktioniert hat man häufigen Neubesatz. Ein Rattenschwanz also . Aber auch wenn der KoiTeich eine zu schwache , dem Besatz nicht gewachsene Technik aufweist .sind Probleme vorprogrammiert . Sind die mechanischen Vorfilter zu schwach kann es auch die Biokammer nicht herausreißen . Genauso muß die Technik zu naturnah gestalteten Koiteichen passen . Ein Pflanzenfilter ist kein Gebirgsbach . Ist eine der Teichvarianten nur mittelmäßig , also quasi unterentwickelt , muß man dann halt abwägen und mit Oxidanzien dagegen steuern , um den derzeitigen Bestand vor schlimmerem zu bewahren . [/QUOTE]
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