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<blockquote data-quote="edekoi" data-source="post: 545346" data-attributes="member: 6590"><p>Entschuldige Klaus,</p><p></p><p>ich kam gestern erst aus dem Urlaub zurück.</p><p></p><p>Ich hatte mich von deinen Texten nicht zum Schreiben provoziert gefühlt und wusste nicht, dass du von mir eine Antwort darauf erwartest. </p><p></p><p></p><p>Es ist formal richtig, dass Algen mit mehrschichtigen Zellwänden, Zellmembran, chlorplastenhaltigem Cytoplasma und Zellkernmembran ihre DNA besser vor UVC geschützt haben, als es bei den Bakterien (ohne farbige Organellen, teilweise nur dünner Zellwand und frei im Cytoplasma liegender DNA) der Fall ist. </p><p></p><p>Deshalb ist zum echten Abtöten vieler Bakterienarten in der Regel weniger UVC-Energie nötig, als bei Grünalgen. </p><p></p><p>Wie Bernhard aber oben schon schrieb, kommt es bereits durch geringe UVC-Strahlung bei den Algen zur Veränderung der Sekundär- und dadurch auch der Tertiärstrukturen der Zellwandeiweiße. Beispielsweise werden aus runden glatten Globulinen jetzt offene spiralförmige Ketten, die aus der Zellwand ragen. Dadurch verhaken / verkleben diese nun zwischen den Algenzellen und es kommt zur "Verklumpung". </p><p>Da diese Klumpen schwerer und größer sind als die einzellige Algen, setzen sich diese ab bzw. werden von den Filtern mit entsprechender Maschenweite entfernt.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="edekoi, post: 545346, member: 6590"] Entschuldige Klaus, ich kam gestern erst aus dem Urlaub zurück. Ich hatte mich von deinen Texten nicht zum Schreiben provoziert gefühlt und wusste nicht, dass du von mir eine Antwort darauf erwartest. Es ist formal richtig, dass Algen mit mehrschichtigen Zellwänden, Zellmembran, chlorplastenhaltigem Cytoplasma und Zellkernmembran ihre DNA besser vor UVC geschützt haben, als es bei den Bakterien (ohne farbige Organellen, teilweise nur dünner Zellwand und frei im Cytoplasma liegender DNA) der Fall ist. Deshalb ist zum echten Abtöten vieler Bakterienarten in der Regel weniger UVC-Energie nötig, als bei Grünalgen. Wie Bernhard aber oben schon schrieb, kommt es bereits durch geringe UVC-Strahlung bei den Algen zur Veränderung der Sekundär- und dadurch auch der Tertiärstrukturen der Zellwandeiweiße. Beispielsweise werden aus runden glatten Globulinen jetzt offene spiralförmige Ketten, die aus der Zellwand ragen. Dadurch verhaken / verkleben diese nun zwischen den Algenzellen und es kommt zur "Verklumpung". Da diese Klumpen schwerer und größer sind als die einzellige Algen, setzen sich diese ab bzw. werden von den Filtern mit entsprechender Maschenweite entfernt. [/QUOTE]
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