Again what learned...

Ein weiterer Bekannter, der "Baumarkt-Kois" hat, hatte keinen Verlust in diesem Winter. Überzüchtete Tiere sind eben immer anfälliger,
wie kommst du auf solche Gedankengänge.
Es sind oder werden vielleicht nicht die Champions wie erhofft aber das Ausgangsmaterial ist meist das Gleiche.
Meinst du, weil es die Kleineren und Schwächeren sind, halten sie dadurch mehr aus?
Die meisten Teiche und Koi waren tatsächlich nicht gut vorbereitet weil es ja die Jahre davor „immer gut gegangen ist“.
Das sind die Fehler und diese Fehler sollten benannt werden, nicht gleich falsche Fakten voran stellen und erst benennen.
 
Ich denke das ich falsch verstanden wurde. Eine zu niedrige Temperatur verlangsamt den Herzschlag massiv. Grosse oder ältere Tiere haben es dann schwerer den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Zusätzlich kann es zu einer Übersäuerung im Körper kommen. Organschäden, ersticken oder Herzstillstand sind möglich.
Bei trüben Wasser sind Erfrierungen auf den Kiemen möglich.
Wenn sie sterben war die Kälte Schuld, wenn sie überleben sind sie mit der Kälte klar gekommen. Das eine ist genau so richtig wie das andere. Darum ist es ja so schwer zu erklären das Koi Probleme mit der Kälte haben können. Und darum verstehen es meist die, welche Verluste hatten.
 
Koi und Goldfische können an Unterkühlung leiden. Eine Unterkühlung tritt ein, wenn die Körperkerntemperatur so stark absinkt, dass normale Körperfunktionen nicht mehr aufrecht erhalten werden können.
Bei Koi hängt diese Temperatur die zu Unterkühlung führen kann im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: davon, wie kalt das Wasser wird, und davon, wie schnell das Wasser abkühlt. Koi sind wechselwarm, was bedeutet, dass ihre Körpertemperatur im Wesentlichen der Wassertemperatur entspricht. Aus diesem Grund sind Koi nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Wenn die Wassertemperatur sinkt, sinkt auch die
Körpertemperatur der Koi, was sich auf das Immunsystem und die Physiologie der Koi auswirkt. Es ist also leicht nachvollziehbar, warum die Wassertemperatur in einem Koiteich so ein entscheidender Faktor ist.
Unterkühlung kann zum Problem werden, wenn die Wassertemperatur im Teich unter 4°C fällt, und wird zu einem echten Problem, wenn sie unter 2°C fällt.
Eigentlich sind alle Koi im Teich anfällig für Unterkühlung, doch kommen die meisten Koi unter normalen Temperaturbedingungen gut zurecht; es gibt jedoch einige Koi, die mit der Kälte einfach überfordert sind. Erste Anzeichen für eine Unterkühlung bei Fischen sind ein Farbverlust, gefolgt von schneller Atmung bzw. Kiemenbewegung. Zudem kann es zu unkoordiniertem Schwimmverhalten kommen, das den Anschein erweckt, als sei der Koi desorientiert.
Die Folgen einer Unterkühlung können zu Sauerstoffmangel führen, was im Grunde bedeutet, dass der Koi unter Sauerstoffmangel leidet. Zwar ist es richtig, dass kaltes Wasser naturgemäß mehr Sauerstoff binden kann, doch da der Stoffwechsel des Koi so langsam ist, kann er den Sauerstoff nicht ausreichend aufnehmen und leidet unter den Folgen des Sauerstoffmangels.
Eine Unterkühlung kann dann zu einer Anämie führen, welche den Koi in eine ernste Lage bringen kann. Bei einer Anämie reduzieren sich die roten Blutkörperchen oder der Hämoglobingehalt im Blut was zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führen kann. Um den Zustand der Unterkühlung zu beenden, muss der Koi in ein Becken mit Teichwasser gebracht werden, das langsam erwärmt werden kann.

Eines der häufigsten Probleme, das man in einem zu kühlen Teich beobachten kann, ist eine Anschwellung des Koi, einschließlich hervortretender Augen und aufgestellter Schuppen. Normalerweise werden diese Symptome mit einer Wassersucht in Verbindung gebracht, dem klinischen Erscheinungsbild einer Flüssigkeitsansammlung in der Körperhöhle. Bei einer Wassersucht ist es meist eine bakterielle oder virale Infektion oder ein Parasitenbefall eines der inneren Organe, der den Körper des Fisches dazu veranlasst, mit einer erhöhten Flüssigkeitsproduktion zu reagieren.
Es gibt jedoch noch eine weitere Ursache für das Anschwellen, die zwar die gleichen Symptome hervorruft, aber ein weitaus harmloseres Problem darstellt. Wie oben beschrieben, verlangsamt sich der Stoffwechsel der Koi erheblich, wenn die Wassertemperatur sinkt, und eine der Folgen dieses Prozesses ist eine Beeinträchtigung des osmotischen Regulationssystems. Sobald das osmotische Regulationssystem aus dem Gleichgewicht gerät, verliert der Fisch eine wirksame Möglichkeit, seine Körperflüssigkeiten zu regulieren, was zu einer übermäßigen Ansammlung von Körperflüssigkeiten führt. So kommt es zu dem klassischen Blähbauch. Dieses tritt häufig in Teichen auf, in denen die Wassertemperaturen im kälteren Bereich (4-10°C) stark schwanken oder in jenem Temperaturbereich, in dem die Koi in Winterruhe fallen und wieder daraus erwachen.
Ein solcher Koi muss separiert werden in Teichwasser und die Temperatur sollte langsam auf über 15°C erhöht werden. Zur Unterstützung stellt man den Salzgehalt auf 0,3% ein. Sieht man nach 48 Stunden keine Besserung erhöht man den Salzgehalt stufenweise bis 0,6%.
 
Sorry, diese Aussage kann ich so nicht nachvollziehen.
Bei einer Wassertemperatur ab 2,5/2 °C können sich Eiskristalle im Wasser bilden. Das geht aber nur, wenn es Trübstoffe oder Schwebeteile gibt. Wenn dann sehr früh Schwebealgen gebildet werden, oder der Teich aus einem anderen Grund trüb ist, dann bilden sich diese Eiskristalle an diesen Stoffen. Je inaktiver dann die Fische sind, umso eher die Gefahr, dass sich diese Eiskristalle auf die Kiemen legen und dort zu Erfrierungen führen, auf die sich dann Pilz setzen kann.
Je klarer ein Wasser ist, umso unwahrscheinlicher sind Eiskristalle bei den Temperaturen wie oben genannt.
 
Bei einer Wassertemperatur ab 2,5/2 °C können sich Eiskristalle im Wasser bilden.
Hier hast du sicherlich 1° zu viel draufgeschlagen.
Sicherlich hast du nicht ganz unrecht das Schwebeteile oder Stoffe eher oder schneller zur Kristallisierung führen.
Aber man sollte schon auch ein wenig abwägen wie und wann man etwas schreibt um die Leute nicht gleich in Hektik oder Panik
zu versetzen.
Hattes nicht auch du geschrieben, das dein Teich diesen Winter auch mal auf 2° gesunken ist?
 
kann mir auch nich vorstellen wie sich bei 2°Wassertemperatur Eiskristalle an den Kiemen bilden sollen. Wasser gefriert doch erst ab 0° da wären die Kois ja alle tot. Ich glaube bei Konny war das Problem wegen der starken Schwankungen durch Heißwasser und dann wieder Abkühlung bei dem Dauerfrost.So Temperaturwechsel sind dann im Winter noch schädlicher.
VG Fabi
 
Hier hast du sicherlich 1° zu viel draufgeschlagen.
Für die Bildung von Eiskristallen an den Kiemen wird allgemein von einer Wassertemperatur um die 0°C ausgegangen.

Übrigens, wer einen Koi bei Minustemperaturen aus dem Teich holen muss sollte sehr vorsichtig sein. Es reichen schon 15-20 Sekunden in der Luft und die Kiemen können vereisen, bzw. die Koi können erblinden.
 
kann mir auch nich vorstellen wie sich bei 2°Wassertemperatur Eiskristalle an den Kiemen bilden sollen. Wasser gefriert doch erst ab 0° da wären die Kois ja alle tot. Ich glaube bei Konny war das Problem wegen der starken Schwankungen durch Heißwasser und dann wieder Abkühlung bei dem Dauerfrost.So Temperaturwechsel sind dann im Winter noch schädlicher.
VG Fabi
Mein Teich ist nie unter 3 °C ausgekühlt. Als ich knapp 3 °C erreicht hatte, habe ich durch warmes Wasser die Temperatur auf über 4° stabil bekommen ohne Schwankungen. Das warme Wasser ist so in dem Teich geleitet worden das es durch die Strömung ohne Belastung für die Koi verteilt wurde.

Heute wieder zwei Koi mit Verletzungen auf den Kiemen. Einer mit Pilz und einer ohne. Eine komische Anhäufung von beschädigten Kiemen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele es in diesem Frühling sind. Beides Teiche ohne BA, aber mit unterschiedlichen Partikeln im Wasser und beides Teiche, die zu mindestens zwei Drittel zugefroren waren, ohne Temperaturmessung am Boden.
Zufall? Möglich, wenn man es so sehen will…..
 
Heute wieder zwei Koi mit Verletzungen auf den Kiemen. Einer mit Pilz und einer ohne. Eine komische Anhäufung von beschädigten Kiemen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele es in diesem Frühling sind. Beides Teiche ohne BA, aber mit unterschiedlichen Partikeln im Wasser und beides Teiche, die zu mindestens zwei Drittel zugefroren waren, ohne Temperaturmessung am Boden.
Zufall?
Interessant wäre ob die Filter abgeschaltet waren.
 
Interessant wäre ob die Filter abgeschaltet waren.
In einem Teich ja, in dem anderen nicht. So zieht es sich schon seit Wochen durch. Das Kiemenbild sieht immer sehr ähnlich aus. Alle entsprechenden Teiche waren zugefroren oder nachgewiesen bis auf 2° und etwas drunter am Boden ausgekühlt. So viele Erfrierungen auf Kiemen hab ich noch nie erlebt. Aber um mal zynisch zu sein: Das hat bestimmt nichts mit der Temperatur zu tun.*Augenroll*
 
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