Hilfe! Koi hängt mit dem Kopf nach unten und Frisst nicht!

Koifreund223

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Koi hängt mit dem Kopf nach unten und Frisst nicht.
Was könnte das sein?
Bei Bedarf mache ich auch noch Bilder.
Wasserwerte in Ordnung.
Ist mir vor 2 Tagen auf gefallen.
 
Hier ein Bild von Koi und eins der Pflanzzone.
Er ist gerade ganz normal bei den anderen geschwommen.
Abgelegt hat er sich gestern arbend nach bericht meines Vaters.
 

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hat es gestern mal richtig geregnet bei euch???

wie sind denn die werte? ok reicht nicht..

sauerstoff auch gemessen?

könnte schon die schwimmblase sein aber auch was anderes...hab schon öfter gelesen das koi auch den kopf senken bei unwohlsein...wie oft macht ihr wassewechsel???

schwimmen tut er ganz nomal...nur wenn er steht geht der kopf runter?
 
mrandre77 schrieb:
hat es gestern mal richtig geregnet bei euch???

wie sind denn die werte? ok reicht nicht..

sauerstoff auch gemessen?

könnte schon die schwimmblase sein aber auch was anderes...hab schon öfter gelesen das koi auch den kopf senken bei unwohlsein...wie oft macht ihr wassewechsel???

schwimmen tut er ganz nomal...nur wenn er steht geht der kopf runter?

Gestern hat es gut geregnet!

Werte kann ich euch heute früh sagen.

Sauerstoffen habe ich nicht gemessen aber den anderen geht es gut.

ww min. 1500 Liter pro Woche meistens aber mehr.

Schwimmverhalten teils normal teils mit leicht gesektem Kopf
 
Koikoi0 schrieb:
Kuckuck Bernd schrieb:
...Wenn es der Fisch wert ist, dann würde ich mal den Doc an den Teich holen.

8) 8) 8) 3-2-1....gleich geht es los....

...Kurzfassung: Böser Bernd, egal was er wert ist, es ist ein Lebewesen ....

8) 8) 8)

Ja Dirk da sieht man wieder was ein Wort im Leben ausmachen kann und die Aussagekraft einer Äußerung verändert. :lol: :lol:

Es sollte lauten:

Wenn es Dir der Fisch wert ist......

Aber zur vermuteten Schwimmblasenerkrankung
erlaube ich mir einen Auszug aus dem hervorragenden Onlinelexicon von Fr. Dr. Lechleiter hier ein zu stellen:


Schwimmblase
Koi sind physostome Fische, das heißt, dass Darm und Schwimmblase bei ihnen miteinander verbunden sind. Sie sind dadurch in der Lage, sehr schnell auf- und abtauchen zu können. Über einen Ductus pneumaticus zum Vorderdarm kann Gas aus der Schwimmblase schnell entweichen. Bei sehr schnellem Auftauchen entweicht Gas über das Maul.

In 10 Metern Tiefe herrscht 1 Atmosphäre Druck über dem Koi. Dieser Druck lastet auch auf der gasgefüllten Schwimmblase und dem umliegenden Gewebe. Die Schwimmblase wird komprimiert.

Beim Auftauchen dehnt sich die Schwimmblase mit abnehmendem Druck aus, die mittlere Dichte des Fisches nimmt ab. Der Koi würde also ohne Regulierungsmöglichkeit wie ein Schwimmkörper an die Wasseroberfläche getrieben werden.

Um sein Gewicht im Wasser zu regeln muss ein Koi beim Auftauchen Gas aus der Schwimmblase entlassen.

Beim Abtauchen muss dagegen über die Gasdrüse Gas in die Schwimmblase abgegeben werden. Der Vorgang ist also das genaue Gegenteil des fliegenden Gasballons, der Gas entläßt, um aufzusteigen!

Die Schwimmblase sorgt dafür, dass ein Koi sein spezifisches Gewicht im Wasser regulieren kann und ohne Energieaufwand im Wasser schweben kann.

Typische Krankheitssymptome:

Koi sitzt auf dem Teichboden auf (hat bald auch aufgelegene Stellen am Bauch, besonders am Flossenansatz der Bauchflosse und vor dem After).

Er zeigt mühsame Schwimmbewegungen beim Auftauchen („schwimmt wie ein Hai“, „schlängelt sich beim Schwimmen“), aber keine Gleichgewichtsstörungen.

Hört er auf aktiv zu schwimmen, z.B. wenn man den Koi betäubt ins Becken einsetzt, dann wird er sofort schnell Absinken, da er deutlich schwerer ist als Wasser.

Pathologisch-anatomisch finden sich folgende Veränderungen:

Seröse bis eitrige Entzündungen mit wässrigem bis schleimig-eitrigem Inhalt und Geschwüren bei chronischem Verlauf.
(Fast) nie wachsen Bakterien in der Flüssigkeit, da sie meist ein Transudat aus der Niere darstellt.
Im warmen Teich kann es sich um den Anfang einer infektiös bedingten Schwimmblasenentzündung (SBE) handeln.

Häufig bricht die Krankheit aus bei schnell absinkenden Wassertemperaturen, was vermutlich mit einer veränderten Gaslöslichkeit im Blut zusammenhängt. Dies hat Auswirkungen auf die Gasabgabe durch die Gasdrüse. Der Druck der umliegenden Gewebe auf die Schwimmblase und Niere steigt.

So könnte das sterile (nicht infizierte) Transsudat in der Schwimmblase zu erklären sein.

Kumonryu sind für die Schwimmblasenentzündung sehr anfällig, was genetische Ursachen hat.


Schwimmblasenentzündung (SBE) als Parasiteninfektion (Myxosporidien)

Bei Karpfenbrütlingen ab ca. 1 cm Körperlänge kann SBE als Infektion durch Einzeller im Naturteich entstehen. Diese Erkrankung kann bis zu 50% Todesrate hervorrufen. Sie hinterlässt bei den überlebenden Brütlingen teilweise Schäden an der Schwimmblase, typisch für einen überstanden Infektion ist eine verkleinerte hintere Schwimmblasenkammer.


Behandlung von Schwimmblasenentzündungen

Wichtig ist Wärme (über 23°C!)

Dazu Dauersalzbäder zur Entlastung der Nierentätigkeit, zu Erhöhung des Auftriebes und Verbesserung des Energiehaushaltes (denn das Auftauchen ohne funktionierende Schwimmblase kostet den Koi viel Energie).

Zur Ausheilung sind daher flache, jedoch beheizbare Becken unter 50 cm am besten.

Man kann die Schwimmblase punktieren und Flüssigkeit absaugen. In manchen Fällen kann das Einspritzen von Antibiotika bei entzündlichen Prozessen nützlich sein, denn die Schwimmblase ist systemisch durch Injektionen in die Muskulatur schlecht erreichbar.
 
Harry´s Koi schrieb:
"Kopf nach unten" deutet auch auf Probleme mit den Kiemen hin - wann ist das letzte Mal auf Parasiten überprüft worden???

Gruß, Donata

Meinte unser Koihändler auf da er noch sehr jung ist muss man ihnen ab und zu mal helfen und ihnen ein Salzbad machen.

Haben ihn aber nicht heraus bekommen.

30l Wasser 450 g Salz .......... 15-20 min.
 
Hallo,

Kiemenparasieten wäre eine Möglichkeit. Hautparras wie Kostia und ichthyo wäre eine weitere Möglichkeit. Man sollte einen Abstrich machen lassen. Denn auch costia und besonders ichthyo haben nun mitlerweile schon Stämme entwickelt die extrem agressiv schon im frühen stadium sind, wo noch keine nennenswerten Grießkörnchen zB. zu sehen sind.

Die Symptome mit dem nach Unten stehen sind nähmlich die gleichen.


Desweiteren , ist das nach unten stehen der Tiere also Boje spielen nicht nur ein Zeichen das es Kiemenursachen hat,( das stimmt so wie Donate es sagte ), aber noch dazu ist es eher als Zeichen zu werten das es dem Tier extrem schlecht geht. Dieses Verhalten ist das absolute Warnsignal. Ab da muß eingegriffen werden.
Ist ähnlich wie das seitliche Kippen. Beide Signale sollten absolut ernst genommen werden.

Temps erhöhen ist immer gut, aber es sollte unbedingt abgeklärt werden die Ursache. Sollten es Parras sein, dann übernehmen die bei der Tempserhöhung erstmal die Oberhand , was dann noch mehr den Paddler schwächt. deshalb sollte nach Befund, beides erfolgen. Tempserhöhung mit gleichzeitiger Behandlung. Das ist der richtige Weg.

Nicht auf Verdacht was reinkippen. Bitte erst ganz sicher sein mit der Diagnose.

Grüßle :D
 
Schade KoiFreund 223,

habe dies gerade erst gelesen. Hatte das Problem vor einer Woche mit einem großen Showa. Stand ständig kopfüber und trieb durch den Teich. Koidoc hat Verpilzung der Kiemen festgestellt. Nach Behandlund des Teiches war er nach 1 Woche wirder ok.

Gruß Lothar
 
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