Stickstoff

OlympiaKoi

Mitglied
Mikrobiologie schrieb:
Mit rumblubbern trägst Du keine nennenswerte Mengen an Kohlendioxid ein, im Gegenteil. Warum sich der Quatsch immer noch in Foren hält ist für mich nicht nachvollziehbar.
Da der CO2 Anteil in der Luft kleiner 1% beträgt, wird über den angeregten Gasaustausch CO2 aus dem Wasser ausgetragen.

Grüße,
Frank
 

Münsteraner

Mitglied
Mikrobiologie schrieb:
Münsteraner schrieb:
Wenn ich nun kräftig rumblubbere, dann geht der CO2-Wert Richtung Sättigungsgleichgewicht.
Mit rumblubbern trägst Du keine nennenswerte Mengen an Kohlendioxid ein, im Gegenteil. Warum sich der Quatsch immer noch in Foren hält ist für mich nicht nachvollziehbar.
Aha? :?:

Wenn ich Teichwasser habe, das aufgrund Photosynthese der Algen sehr CO2 arm ist und dann die Highblow ordentlich ins Wasser pustet, mische ich keine nennenswerten Mengen CO2 ins Wasser ein? Magst du das genauer erklären?

Kannst du einmal bitte auf meine Argument eingehen, dass sich Karpfen natürlicherweise in Gewässern aufhalten, die oftmals tagsüber sehr geringe CO2 Werte haben und von daher dagegen unempfindlich sein sollten?

Ist denn deiner Meinung nach der normale Sättigungsdruck von CO2, der durch den mehr oder weniger natürlichen atmosphärischen CO2-Anteil von 400 ppm ausreichend hoch für ein gesundes Karpfenleben?
 
Münsteraner schrieb:
Wenn ich Teichwasser habe, das aufgrund Photosynthese der Algen sehr CO2 arm ist und dann die Highblow ordentlich ins Wasser pustet, mische ich keine nennenswerten Mengen CO2 ins Wasser ein?
Nein. Und Algen müssen nicht unbedingt zu dem kompletten Verbrauch des Kohlendioxids führen. Die Zusammenhänge von pH, KH, GH und Kohlendioxid sind sehr viel komplexer wie gerne dargestellt.
Münsteraner schrieb:
Magst du das genauer erklären?
Löslichkeit in Wasser von Kohlendioxid bei 20°C 0,56 mg/l.
Will man in einem Labor möglichst Wasser ohne viel Kohlensäure verwenden wird es stark belüftet.
Münsteraner schrieb:
Kannst du einmal bitte auf meine Argument eingehen, dass sich Karpfen natürlicherweise in Gewässern aufhalten, die oftmals tagsüber sehr geringe CO2 Werte haben und von daher dagegen unempfindlich sein sollten?
Deine Annahme ist falsch. Der pH von Seen und Flüssen liegt eher im Bereich von 6-7,5. Außerdem sollte man einen kleinen (unnatürlichen) Koiteich nicht mit einem See oder Fluss gleichsetzen.
Münsteraner schrieb:
Ist denn deiner Meinung nach der normale Sättigungsdruck von CO2, der durch den mehr oder weniger natürlichen atmosphärischen CO2-Anteil von 400 ppm ausreichend hoch für ein gesundes Karpfenleben?
Hier geht es doch vor allem um die Auswirkung von Belüftung im Fischteich. Belüftung im Fischteich wird ja in der Aquakultur für den Eintrag von Sauerstoff und den Austrag von Kohlendioxid genutzt. Da in der intensiven Fischhaltung der Ausgangswert an Kohlendioxid meist sehr hoch ist stellt sich bei aller Belüftung das Problem zu niedriger Werte dort kaum. Kritisch kann es hier beim Einsatz von Rieselfiltern werden.
 
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