Wußtet ihr schon

fishnet

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Jenes ?

Zitat: R.Jungnischke
Die Wassertemperatur beeinflusst die Lebensvorgänge der Fische, die Wirkung andere Umweltfaktoren sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastung und Krankheitserregern fundamental. Koi können sich im Jahresverlauf an Wassertemperaturen von 0,5 bis 30°C anpassen. Als optimal ist aber jedoch eine Temperaturen von 23°-25°C angesehen. Stark erhöhte oder sehr niedrige Wassertemperaturen bzw. extreme Temperaturwechsel können bei den Fischen zu Stressreaktionen, zu Schädigungen oder sogar zum Tode führen. Selbst Fischarten mit einer hohen Temperaturtoleranz vermögen sich nur bei einer allmählichen Abkühlung am niedrige Wassertemperaturen anzupassen. Plötzliche Temperatursenkung um mehr als 10°C führen bei warmadaptierten Koi im Verlauf von ein bis zwei Wochen zu Kälteschäden mit Haut- und Darmschädigungen, zu Wassersucht sowie zu symptomlosen Todesfällen. Bei einer Temperatursenkung auf 3bis 5°C verenden die Fische meist rasch am Kälteschock infolge einer Lähmung des Atemzentrums. Die Störung durch zu schnellen Temperatursenkung beruhen auf einer unzureichenden Anpassung der isoenzyme zur Protein-, Glykogen und Fettsynthese die sich nur langsam auf Wassertemperaturen einstellen können und zugleich die Temperaturtoleranzgrenzen der Fischarten bestimmen. Um der artigen Schädigungen zu vermeiden, sind bei der Umstellung der Fische von 10 bis 25°C auf 2 bis 4°C Anpassungszeiten von mindestens 23 bis 50 Tagen erforderlich. Es ist noch unklar, ob die Anpassung nach dieser Zeit völlig abgeschlossen ist. An Temperaturerhöhungen können sich die meisten Fischarten unter hohen Energieverbrauch innerhalb von wenigen Stunden bis Tages Anpassung. So erfordert z. B. eine Temperaturerhöhung von 3°C bis 20°C innerhalb von vier Stunden bei Koi einen verbrauch bis zu 50% ihres Körperfettes in den folgenden 14 Tagen. Derartige Temperaturwechsel werden daher nur in größeren Abständen tolerieren. Sind keine ausreichende Energiereserven für die Temperaturanpassung vorhanden , Sterben die Fische am Energiemangel. Die Temperaturtoleranz wird somit entscheidend von der Konditionen der Fische bestimmt. Verwirrend ist für den Koihalter in diesem Zusammenhang oft, das diese Fische keine Anzeichen einer Erkrankung besitzen und doch sterben. Koi gelten zwar gemeinhin als Kaltwasserfische, doch wer sich näher mit diesen wunderschönen Tieren befasst, lernt sehr schnell, dass sich Koi bei Temperaturen bei 23-25°C am wohlsten fühlen, sofern alle anderen Wasserparameter und im Besonderen der Sauerstoffgehalt stimmen. In einem unbeheizten Koiteich wird das Temperaturoptimum höchstens einen Monat im Jahr erreichen, oft liegen die Temperaturen über viele Monaten unter 18°C. Verglichen mit der Wohlfühltemperatur wird deutlich, Warum eine Teichheizung für Koi unumgänglich ist. Nur bei optimaler Wassertemperatur entwickeln sich die Koi entsprechend ihrer Möglichkeiten. Neben den absoluten Temperaturen sind es die Temperaturschwankungen, die den Fischen zu schaffen macht. Wenn es beispielsweise im Januar plötzlich warm wird und sich der unbeheizte Teich auf 10-12°C erwärmt werden die Fische munter, dann fallen die Temperaturen und der Teich kühlt sich wieder auf 4-6°C ab. Diese Erwärmung und Abkühlung kostet die Koi Energie, die sich auf Grund ihres bei niedrigen Temperaturen nur langsamen Stoffwechsels nicht bereitstellen können. Gerade kleine Koi können daran verhungern, was als Energiemangelsyndrom bezeichnet wird. Die Temperaturschwankung belastet auch das Immunsystem der Koi, sie werden dadurch anfälliger für Parasiten und krank machende Bakterien.
 
Hallo Stephan,

ein paar eigene Texte oder eigene Bilder sind doch eher selten von dir?
Der Artikel ist ohne Zweifel interessant, aber ich finde in deinen ganzen Beiträgen wenig eigenes!
 
Hallo Stephan,

den Artikel kenne ich, die Erkenntnisse stammen von Herrn Prof. Schreckenbach etc., Herr Jungnischke hat sie schön zusammengefasst :wink:

....Diese Erwärmung und Abkühlung kostet die Koi Energie, die sich auf Grund ihres bei niedrigen Temperaturen nur langsamen Stoffwechsels nicht bereitstellen können. Gerade kleine Koi können daran verhungern, was als Energiemangelsyndrom bezeichnet wird......
Deshalb empfahl Prof. Schreckenbach auch Protein/Fettverhältnisse von fast 2:1, nagle mich nicht fest. Und in seinen Studien überlebten die Karpfen/Koi auch damit am besten.
Aber einige Teichbesitzer heizen mittlerweile zu und verhindern gerade dadurch diese ungünstigen Temp.-Schwankungen. Aber heizen kostet halt und was kostet wird erst mal kritisch "beäugt" :wink:

Viele Grüße
Hans
 
dieses ?

es ging mir darum das dieser Inhalt immer wieder Beachtung finden sollte , damit er auch beherzigt wird .

Ich habe eben entdeckt das viele gute Sachen schon einmal nieder geschrieben wurden . Die braucht man dann nicht mehr neu zu schreiben , und sollte auch bereit sein diese zu teilen , damit alle davon profitieren können .

und das Herbst ist :D alles sooo schön bunt hier .
 

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Liest sich ja sehr schön :lol:
Frage bleibt aber - warum der Grossteil der Koi in unbeheizten Teichen - trotzdem im Frühjahr wieder frisst :wink:
Sind alles Feststellungen , genau wie Futter , Filter u.s.w. , aber sollte / kann man jede " Feststellung " ( die getroffen wird ) selbst von renomierten Fachleuten umsetzen :?:
Wem gehts bei 20 ° + nicht besser , als bei 2 ° - ( Schneemann ausgenommen )
 
Hallo ,

stimmen die anderen Parameter , funktionieren natürlich auch ungeheizte Teiche . Und es kommt auf den Koi an . Sansaiimporte kennen aber keine kalten Temperaturen . Hier ist die Chance das er kippt ungleich größer , als bei einem hier " kalt " zum Sansai aufgezogenen Tossai .
 
hallo,

kann sein, das es von jungnischke eine zusammenfassung ist und gedanklich
von prof. schnackenbach stammt.
ich möchte den bereicht auch nicht schlecht reden, da er möglicherweise
auch aus den zusammenhang geschrieben wurde, aber er ist doch sehr oberflächlich und sehr allgemein.
große temperaturschwankungen in zur kurzer zeit ist schon richtig, dies schreibt ja auch jeder neue user, der 14 tage im forum mit liest nach.
es kommt schon auf den teich und desses beschaffenheit und auch lage
an.

michael
 
Sach mal .. :wink: Temperaturschwankungen hin oder her , eine so akkute Schwankung ist doch sehr unwahrscheinlich , wenn dann könnt die in einem beheitzten Teich ( Ausfall der Technik ) wohl eher auftreten , als in einem Teich , der unbeheitzt , den " Elementen ausgesetzt " besteht , mag alles zutreffen ( Wohlfühltemperatur , Kälteschock ) :twisted: ... aber bitte ... auf welche Eventualitäten kann / sollte ich den Teich denn noch vorbereiten :|
 
... puh , dann bin ich raus :lol:
gestern hatt ich ( bei dem schönen Wetter ) 27 ° unter der Abdeckung ( Luft ! )
und ich meine einer hat gegrinst ... :wink:
 
Nö - freut mich - meine erste Abdeckung sieht aus , als wenn se im kommenden ( vorraussichtlich sehr kalte Winter ) ihren Zweck erfüllt :wink:
Fische sind sehr aktiv ( für Oktober :lol: , war schon mal anders ) fressen sogar noch :wink: ... glücklich - wie ich beim Zuschauen .. mal sehen :wink:


Dein letzter Satz fasst einiges an " Teichlektüre " zusammen , die ich mal irgendwann gelesen hab :twisted: allerdings immens komprimierter :wink:
Solltest mal ne Kurzfassung über dieses Thema schreiben ....
 
Hallo,

das mit den starken Temperaturschwankungen lese ich öfter, aber die gibt es doch selbst im Sommer, im Herbst Gang und gebe, würde man da mit Heizung reagieren, was überhaupt nicht geht, denn bis der aufheizt
sind die Temperaturen schon wieder anders.

Zumal heizen ohne Abdeckung ist Wahnsinn, denn bei den hohen
derzeitigen Stromkosten geht 80 % wieder über die Oberfläche raus :idea:
 
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