Durchfluss und Biologie

arminio:
dein link ist super - aber genau da liegt das problem! da steht: es funktioniert, oder vielleicht nicht, oder vielleicht doch.

ich komme aus der meerwasserquaristik und mir sind die unterschiedlichsten Meinungen bekannt. ich suche nur eine Möglichkeit individuell und zuverlässig die eigene filterleistung zu messen.

und meine frage war, ob es mi 02 zuverlässig zu messen ist....
 
Hi,

sinnvoll wäre natürlich eine Dauermessung bzw. zumindest immer nach der Fütterung, weil hier eben etwas zeitverzögert die Stoffwechselprodukte von den Koi ausgeschieden werden.

Meiner Meinung nach gilt es diese möglichst schnell durch den Filter zu jagen.

Im Winter ist daher so eine Messung wenig aussagekräftig, da weing Futter und temperaturbedingt auch wenig Aktivität im Biofilter.


Gruß Armin
 
herbertmarion schrieb:
arminio:
dein link ist super - aber genau da liegt das problem! da steht: es funktioniert, oder vielleicht nicht, oder vielleicht doch.

ich komme aus der meerwasserquaristik und mir sind die unterschiedlichsten Meinungen bekannt. ich suche nur eine Möglichkeit individuell und zuverlässig die eigene filterleistung zu messen.

und meine frage war, ob es mi 02 zuverlässig zu messen ist....

Hi,

unsere Koi scheiden halt ne große Menge aus und meist sind die Teiche auch überbesetzt und pflanzenlos, da machen die schnellen oxidativen Filter dann schon Sinn.

Klar, kann man über die O2 Messung allerdings im Sommer besser, Rückschlüsse über die biologische Aktivität im Filter ziehen, wenn man vor und nach dem Filter misst und möglichst auch mehrmals nach der Fütterung.
Weitere Messungen von Ammonium und Nitrit machen das ganze rund.

Gruß Armin
 
Armin liegt da richtig :wink:

Das Angebot bestimmt die Nullen im Filter :wink:
Bakterien greifen nicht nach Brötchen, sondern gedeihen nach dem Angebot.
Da spielt wie Armin schon sagte die Verweildauer keine Rolle.
Allerdings wird jeder Menge Sauerstoff verbraucht.
Wolfi hat das mal belegt.




Gruß Andreas
 
Armin dein Link ist super ,

aber schreib doch direkt das dies auch nur eine weitere Theorie ist ,
und der Autor sich auch noch nicht mit den Bacs unterhalten hat.

In dem darunterliegenden Punkt der gleichen Thematik dementiert er seine erste Theorie und stellt eine längere Verweilzeit als optimal dar .
Genau wie von mir beschrieben .
Nur nicht mit Brötchen .

Seine "Erfindung" Diffussionsfilter gabs schon bei meiner Uroma und wurde von mir dann auch nochmal neuerfunden .

Dieser stellt nichts weiter dar als F-Medien in Wasser mit Nährstoffen getränkt , im Schneckentempo durchflossen .

Dann hätte ich ja jedesmal wenn ich ne japanmatte in nen Teich schmeiße den Diffusionsfilter erfunden.

Ich erachte es als viel wichtiger das eine Kontiunität der Durchflussmenge angestrebt wird .

Nicht zu langsam und nicht zu schnell.

Ich habe damit auch schon herumexperimentiert .

Allerdings ohne direkt Messungen zur F.Akti. vorzunehmen ,

vielmehr wurden die pos. o. neg. Veränderungen einfach hauptsächlich an der augenscheinlichen Wasserbeschaffenheit , Vitalität der Fische usw. festgemacht .
Unterstützend anfangs durch Spectrometermessungen der relevanten Parameter und O² Sonde zur Bestätigung . War mir aber zu aufwändig da meine Beobachtungen immer wieder bestätigt wurden ließ ich es nach 4 Wochen Messung bleiben .

Herbert dir wünsche ich viel Spaß und gutes gelingen bei deinen Experimenten .

Ist ein sehr Interissantes Thema. Das Stromsparen sollte in der Koihaltung allerdings nie im Vordergrund stehen.
So wenig wie möglich klar alleine schon wegen des Beitrages zum Umweltschutz .

Aber auch soviel wie nötig .
denn nichts ist teurer wie kranke oder sterbende Koi.
Von den Schäden die dann die Medikamente in der Umwelt anrichten ganz zu schweigen.

Ein Hobby mit viel Verantwortung !

Liebe Grüße Sasi
 
Kin-gin-rin schrieb:
Armin liegt da richtig :wink:

Das Angebot bestimmt die Nullen im Filter :wink:
Bakterien greifen nicht nach Brötchen, sondern gedeihen nach dem Angebot.
Da spielt wie Armin schon sagte die Verweildauer keine Rolle.
Allerdings wird jeder Menge Sauerstoff verbraucht.
Wolfi hat das mal belegt.




Gruß Andreas


Das ist keine Theorie sondern Erfahrung :wink:
 
Einer Theorie folgt immer einer Erfahrung .
Wolfi hat wahrscheinlich eine andere gemacht.

Belegen hört sich da schon besser und Interissanter an .

Andreas hast du dir Armins Linkseite wie von mir beschrieben mal komplett durchgelesen .

Da weiß man hinterher auch nicht was am besten ist .

Wo sind die Belege von Wolfi , ich kann dieser Theorie sehr gut folgen und müßte nur noch überzeugt werden.

Liebe Grüße Sasi
 
Stell mal deinen Teich vor :wink:
...und füll dein Profil aus 8)

Wolfi kann sich leider nicht mehr melden.

...
 
8013 User sind hier angemeldet. Etwa 7950 nutzen das nur zum ....

Der Rest liefert die Infos:wink:

...und die 63 würden nie Koi aufgeben oder an Silvester pupsen lassen


Infos zu Wolfi folgen
 
guten morgen allerseits:

fishnet: du hast recht - ein Hobby mit Verantwortung!

um nicht falsch verstanden zu werden. ich hasse sparen :-)

es geht mir darum herauszufinden, ob für die filterbiologie ein schwacher, starker, sehr starker oder extremer durchfluss besser ist.

mein Hinweis mit dem Strom war so gemeint: es macht keinen sinn beispielsweise 500 Watt zu "verbrennen" wenn man die gleiche filterleistung mit 80 Watt hat.

wenn man mal ehrlich darüber nachdenkt ist es doch so, daß in 1000 von 1001 threads geschrieben wird, durchluss, durchfluss, durchfluss. mehr, mehr, mehr.
auch ich war immer dieser Meinung. wenn mich einer gefragt hat warum, hab ich die mechanische Filterung vorgeschoben.

wissen tut es aber anscheinend keiner und mich wundert, daß es noch niemand ausprobiert bzw. getestet hat.

schönen 1. Advent zusammen
 
Hi,

so kommen wir niicht weiter. Einen großen Apsekt spielt dabei auch noch die Filtergröße und die Art der Vorfilterung, sowie die tägliche Futtermenge und in welchen Zeitintervallen gefüttert wird.

Ich habe z.B. einen 6m³-Biofilter bei 56m³ Teichinhalt. Bie mir lauft der Teichinhalt in ca. 45-60 Minuten 1x durch den Filter. Das entspricht einer Verweildauer von ca. 10 Minuten im Filter trotz´hoher Duchflussrate.

Ebenso füttere ich hauptsächlich mit einem Bandfutterautomat, so gibt es nie Ammoiniumspitzen, sondern die Balstung ist über den Tag gleich.

Da in Koiteichen eine hohe Schnutzfracht und enorm viele Stoffwechselprodukte anfallen, gilt es diese möglichst schnell vorzufiltern und zu harmlosem Nitrat umzuwandeln.

In Beadfiltern spielt z.B. noch der Druck eine Rolle, der einen positiven Einfluss auf die Grenzschicht am Biofilm hat.

Es gibt Koikichi, die jagen 30.000l./h durch eine mit 100l. Helix befüllte Röhre und es funktioniert sehr gut :idea:



Gruß Armin
 
die sauerstoffzufuhr ist meiner Meinung nach immer die gleiche. ich habe keinen 02 Reaktor und die Sprudler lasse ich einfach wie gewohnt weiterlaufen.

kann ich dann bei den jeweiligen Messungen den 02 Gehalt als Indikator nehmen?

denke mal das bei dir die Sprudler weniger zum Sauerstoffeintrag beitragen, als dein Ozon - sollte man nicht vergessen und das wird ja lt. deinem Profil mit Reaktor eingemischt.
 
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