Hallo Münsteraner,
Geräuschentwicklung ist bei allen Filterautomaten mit Spülvorrichtung ein Thema.
Generell dringt Schall durch jede, noch so kleine Öffnung.
Abhilfe schafft nur eine komplette Kapselung der Geräuschquelle und Gewicht.
Glatte Flächen reflektieren Schallwellen, eine Raum oder Gehäuse
kann wie ein Resonanzkörper wirken.
Verstärkungen und Störkonturen können Schallwellen unterbrechen oder ableiten.
Menschen empfinden Geräusche unterschiedlich, das hängt von der Frequenz ab (satter Klang oder Rappelkiste) .
Maschinengehäuse werden entsprechend ausgelegt,
diese Maßnahmen sind bei Teichfiltern allerdings nicht immer so umzusetzbar.
Mit Dämm.- und Antidröhnmaterialien ist aber schon Einiges abzuhalten,
hier spielt die Oberflächenstruktur, Gewicht/Dichte eine Rolle.
Der Fokus liegt dabei auf den Geräuschquellen außerhalb des Wasserkörpers (z.B.Düsen o. Pumpen).
Mit deiner Meinung zu den Spülintervallen liegst du absolut richtig und niemand sollte das belächeln.
Eine hohe Standzeit der Filtervorrichtung könnte
die Geräuschimmission in den Nachtstunden auf ein Minimum reduzieren.
Im Tagesverlauf werden Spülintervalle weniger störend wahrgenommen und
könnten erhöht werden, was über eine entsprechende Steuerung vielleicht regelbar wäre.
(vorausgesetzt die Filtervorrichtung toleriert die Umstände)
Eine komplette Einhausung oder die Unterbringung in einer Gartenhütte ist auch eine gute Option.
Im Übrigen hat dein Weib Recht! Gardinen und Teppiche haben eine super Schallabsorption.
(Für Teichfilter aber nicht wirklich geeignet.)
Grüße FLEX