Vorfilter für Beadfilter

hansemann

Mitglied
Hallo an alle,

ich würde gerne mal euere Meinung über Vorfilter für Beadfilter hören. Spaltsieb, TF etc. sollen hier nicht berücksichtigt werden, da es speziell um geschlossene Vorfiltersysteme gehen soll (z.B. Beadfilter im Keller). Ein Vertreter wäre da der Turbo-Vortex

siehe z.B. Beschreibung bei: http://www.polyester-shop.de/filtertech ... ilter.html

(Der Multicyclone oder wie er heißt ist selbt laut Händleraussagen nicht so geeignet und soll auch hier nicht diskutiert werden.)

Zurück zum Turbo-Vortex. Hat überhaupt schon jemand selbst Erfahrungen gesammelt?
Was mir auffällt: Es wird von einer groben Filterung gesprochen, doch was heißt das?
Ein Spaltsieb hat z.B. 300µ und würde genügen. Also 0,3 mm Maschenweite.
Der Beadfilter mit den Original-Beads hält nach Einlaufzeit (genügend Bakterienschicht auf den Beads muß vorhanden sein, damit Schwebeteilchen hängen bleiben) laut User-Erfahrungen Schmutzteilchen ab 100µ zurück (laut Beadfilterbeschreibungen sogar ab 20µ bzw. Polygeyser 5µ, na ich glaub es nicht). Also 0,1 mm bzw. 0,02 mm bzw. 0,005 mm. Als Vorfilter wird meist Ultrasieve genannt.

Wäre diese mechanische "Filtermeisterleistung" auch ohne Vorfilter möglich?

Der Turbovortex mit seinem Vortex-Prinzip (durch Drehbewegung bleibt der Schmutz am Boden) und den Biobällen hat welche mechanische Filterleistung gemessen in µ oder lieber mm :?: :?: :?:

Dann interessiert mich noch der Flowverlust.
Der Turbo-Vortex sitzt ja vor dem Beadfilter, in Serie, sozusagen.
Wieviel Druckverlust bringt das mit sich? Ich denke wenig, da die Verrohrung nicht so stark bremst und das Filtermaterial mit den 3cm Biobällen auch kein starkes Hindernis für den Wasserfluß darstellen dürfte. Wer hat dazu Ahnung? Bei einer Schwimmbadpumpe Speck Badu Magic 6 zum Beispiel? Vielleicht 0,1 bar Druckverlust?

Wie könnte man den Turbo-Vortex verbessern? Oder was wäre generell eine geschlossene Alternative?

Vielen Dank für euere Anregungen.
Viele Grüsse
Hans
 
der Turbo Vortex schaut mir nach einem teueren Witz aus
Dem schließe ich mich an.

Bei einem "normalen" Vortex läuft das Wasser im unteren drittel ein.
Im Vortex ist eine "Kreiselströmung" und die groben Schmutzteile setzten sich langsam ab,
Das braucht aber Zeit und die Zeit hat das Wasser in dem Turbovortex nicht.

Ich nehme an, dass die großen Schmutzpartikel nicht durch die Bioballsschicht kommen und sich dadruch absetzen.
Den Effekt kannst Du aber auch mit einer 300l-Regentonne und einer Schicht (100l) ruhendem HLX bzw. Kaldness haben.
Dann kostet der "Spaß" aber keine 200,-€ :wink:
 
Nimm einen Spalt , deswegen kann dein Beadfilter genauso im Keller stehen.

Solche komplett geschlossenen System zur Vorfiterung sind nur in einem Punkt richtig gut............................. STROM VERBRATEN !!!!!!

Igel
 
Innen würde ich auch nur bei einem massiven Besatz einen Vorfilter nutzen , aussen aber jedoch immer.

Hab einmal gesehen wie ein Beadfilter ausschaut nachdem eine ordentliche Algenblüte war. :lol:

Viel Spass bei der Grundreinigung.
 
Hallo igel,

Hab einmal gesehen wie ein Beadfilter ausschaut nachdem eine ordentliche Algenblüte war.

Hätte ein Spaltsieb das verhindert? Kann man mit einem Spaltsieb Schwebealgen rausfiltern und den Beadfilter schützen?

@all
Und mit dem Flow-Verlust, wer hat da eine Ahnung? Ich habe an meinem 430 Liter Aquarium zusätzlich zu dem bisherigen Eheim Außenfilter mit Siporax noch einen 2. Eheim-Außenfilter mit Biocarrier in Serie angeschlossen, der 2. Filter wird ohne Strom betrieben. Ich dachte, der Gesamtflow würde stark ausgebremst, sprich es würde fast nichts mehr rauskommen, aber es ist nicht so!
Obwohl ja das Wasser durch einen 2. Widerstand (den Filter mit Einlauf und Auslauf und Filtermaterial ) gedrückt werden muß.

Wäre der Flowverlust jetzt rein hypothetisch mit einem Turbo-Vortex oder einer ähnlichen Konstruktion auch vernachlässigbar?

Viele Grüsse
Hans
 
Ein 200mµ Sieb hätte das logisch verhindert,


in wie weit der Turbo Schnick Schnack deinen Flow bremst kann dir wahrscheinlich niemand beantworten , aber Fakt ist das er es tut, nach meinen Erfahrungen sicherlich nicht zu knapp, überleg mal was schon eine UCV oder ein Heizer bremst oder zuviele Bögen , Winkel .......

und da soll so ein teil fast nicht bremsen .............

DENKMAL DRÜBER NACH
 
Hallo Igel,

Ein 200mµ Sieb hätte das logisch verhindert

ich verstehe das immer noch nicht.

Meinst du jetzt durch Ausfilterung der mittels UV-Licht verklumpten Algen, oder die tatsächlich frei schwebenden Algen?

Bei den freischwebenden Algen würde ja nur derjenige Teil erfasst, der größer als 200mµ ist.

Schwebealgen sind aber laut folgendem Bericht auch kleiner:
EINBLICKE Nr. 45 / Frühjahr 2007 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Quelle)
Unter besonderen Bedingungen kann sich
das Algenwachstum stark erhöhen: Die Algen
erreichen dann hohe Konzentrationen,
die auch als Algenblüten bezeichnet werden.
Obwohl die Organismen sehr klein sind (ca.
0,02 bis 0,5 mm), sind extreme Algenblüten
auch mit bloßem Auge als starke Trübung
des Wassers oder gar als grüner Teppich
sichtbar.

Somit würden ohne UVC alle Schwebealgen zwischen 5mµ und 200mµ den Beadfilter zusetzen, oder nicht?


Viele Grüsse
Hans
 
Ist eigentlich schnurz egal , fakt ist das man einen Bead ersten nicht ohne Vorfilterung betreiben kann da dies unweigerlich zu Problem im inneren führt , ob das Schwebe oder Fadenalgen oder einfach nur der Kot ist tut nichts zur Sache.

Wer hat schon mal in seinem Koileben einen eingefahrenen Beadfilter geöffnet so das er irgendwie was dazu beitragen kann ???????

Die die das mit ja beantworten können können gern ihre Meinungen
niederschreiben.

FAKT IST und darum geht es ja hier im Thread das ein Betrieb mit einem Druck geschlossem Vorabscheider ohne erheblichen Flowverlust nicht zu realisieren ist.

Kann man glauben oder man läßt es , wenn man es nicht glaubt dann halt einfach mal die Kohle auf den Tisch legen und selber Erfahrungen sammeln, dann aber bitte nicht rum heulen ..........................

OH Mist funzt nict warum hat mich keiner gewarnt.

Wenn ich das so betrieben will dann muß ich damit leben das ich halt eine Pumpe 1-2 Nummern größer brauche.

Igel
 
Also nochmal da mir das keine Ruhe läßt:


Du hast immer frei schwebende Teile im Wasser , ob das Staub ist , Futter , Kot, Blätter, Sand, Schwebe algen , Fadenalgen , abgestorbene
Pflanzen und und und.

die Größe ist erstmal unerheblich, der Beadfilter an sich ist ja schonmal
eine Güllegrube (was nicht negativ gemeint ist) der ständiger wartung durch das Rückspülen bedarf.

Durch das Rückspülen werden feine Partikel gelöst und angestaute Feinstteile wieder entfernt, Grobstoff hingegen bekommst du dort nur durch einen Prozess wieder raus und der ist ZERRSETZUNG oder VERROTTUNG, ein Blatt geht da durch Rückspülen nicht wieder raus , es bleibt so lange drin bis es vergammelt ist und klein genug ist das es beim Rückspülen durch das system passt.

Jetzt gammelt es darin eh schon heftig deshalb kann man einem bead diese Zusatzbelastung nicht zumuten , dazu kommt das Grobstoff das Teil einfach zusetzen.

ALSO IMMER MIT VORFILTER !!!!

Dies geschlossenen Systeme zur Vorfilterung haben neben dem hohen Wiederstand noch einen zweiten Nachteil: sie müssen regelmäßig geleert werden da die Schmutz nicht gerade viel Platz hat .
 
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