Dein Biofilter, das unbekannte Wesen???

Harald Tracht

Mitglied
Hallo Flugfisch, Deinen richtigen Namen kenne ich leider nicht.
Das ergibt bei Dir eine offene Mantelfläche von 0,65m², abzüglich der Gitterstärke vom Edelstahlrohr.
Das kann bei 50.000 Liter / Std. nicht funtkionieren.
 

U250

Mitglied
Ich möchte einfach dazu lernen:

Ich komme auf 90 cm Durchmesser, wenn gedachte Mantelfläche auf einen Rohrquerschnitt projeziert werden würde.
Die Gitterstärke aber nicht eingerechnet....

Das wäre nicht groß genug bei 50000 l/h? Welche Abmaße wären in Ordnung und welche Annahme dafür wäre zugrunde liegend?
 

Harald Tracht

Mitglied
Hallo Flugfisch.
Da ein Flow von 50.000 Liter / Std. durch ein 150er Rohr für einen Koiteich schon eine sportliche Herausforderung ist, habe die benötigte Fläche, mal kurz von einen Prozessingenieur bei Mutag rechnen lassen.
Hiernach würde eine freie Fläche von 0,93 m² ohne Sicherheitsaufschlag benötigt, damit kein Filtermedium angesaugt wird. Mit 2 Rohren wärst Du auf der sicheren Seite gewesen.
 

Harald Tracht

Mitglied
Bisher haben wir sehr selten von diesen Problem gehört, aber bei einem sehr hohen Flow gibt es für jedes System natürliche Grenzen, aber auch diese können nach Rücksprache gelöst werden.

Bezüglich der offenen Ablauffläche welche benötigt wird damit keine Eco Pondchip angesaugt werden, kann von folgenden Bedingungen ausgegangen werden.
Vorausgesetzt die Ablaufrohre zum Teich sind ausreichend dimensioniert, besonders bei Schwerkraft Anlagen, wird pro 10.000 Liter Wasser eine offene Ablauffläche von 1600 cm² benötigt.

Umgerechnet auf unser Eco Flow Gitterrohr sind das bei einer Länge von 100 cm und einem Durchmesser von 11 cm ca. 1820 Löcher, je Loch ca. 1 cm² entspricht ca. 1820cm². Andere Rückhaltesysteme müssen entsprechend berechnet werden.
Somit sind Probleme dieser Art ausgeschlossen.
 
Hallo Harald,

kann der Einsatz des Eco-Pondchip als statisches Medium Sinn machen? Auf Deiner Page finde ich dazu keine klärende Aussage.
Ich könnte es halt nur noch als statisches Material in meinen Filtern einbringen. Die genannten Abbauleistungen locken halt schon es mal zu probieren.

Mg Voka
 

Harald Tracht

Mitglied
Hallo Volker,
obwohl es eigentlich ein Moving Bed Medium ist, gibt es einige Kunden die nach meinem Video den Eco Pondchip in ihre Festbettfilter wie im Video gezeigt eingebracht haben.
Da ich keine negativen Informationen bekommen habe, gehe ich davon aus, dass es funktioniert. Allerdings würde ich es nicht wie im oberen Teil der Säule als Rieselfilter einsetzen, sondern wie im unteren Bereich gezeigt als belüfteter Festbettfilter.
Hier das Video:
 

Harald Tracht

Mitglied
Jedem der Interesse hat, die Chips in seinem statischen Filter zu testen und mich dann über die Ergebnisse informiert, biete ich einen Testrabatt von 10% an. Kontakt dann über PN oder Mail.
 

GM-Koi

Mitglied
Wie sieht das bei den ganzen Kunststoffmedien mit Microplastik durch Abrieb aus? Schließlich reiben die Medien (egal ob Chips oder Hel-X ...) aneinander. Und da sich ein Koiteich als "geschlossenes" System (von Wasserwechseln mal abgesehen) darstellt, bleibt der Abrieb auch im Teich.
 

Fred S

Plus Mitglied
Also ich habe festgestellt das das K1 aus festerem Kunststoff ist wie das Helix und die Schips sind nochmal weicher wo der Abrieb nun stärker ist wäre zwar interessant aber würde wohl keinen Umdenkprozess bei den Koihaltern auslösen trotz Mickroplastik.
Ich glaube das Thema hatten wir auch schon mal ;)

Aber wie läuft das eigentlich in den großen Kläranlagen der Stadtwerke die benutzen doch auch Trägermaterial.:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die haben kein Helix.
Diese Aussage ist nicht korrekt:
Die arbeiten mit Belebtschlammverfahren.
Und mit dem Biofilmverfahren. :cool:
Hierbei werden alle bekannten Trägermaterialien eingesetzt, z.B HEL-X, Kaldnes und immer mehr Levapor.

 
Zuletzt bearbeitet:

Geisy

Mitglied
Die Gewebebespannungen der Trommler und EBF geben auch Mikroteilchen ab, egal ob sie aus Kunststoff oder Metall sind. Was gibt es denn für Alternativen? Ich denke selbst Filterbürsten oder die Teichfolie und Verrohrung haben da Alterungsablösungen.
 

Molch

Mitglied
Diese Aussage ist nicht korrekt:

Und mit dem Biofilmverfahren. :cool:
Hierbei werden alle bekannten Trägermaterialien eingesetzt, z.B HEL-X, Kaldnes und immer mehr Levapor.

Es ging um die großen Klärwerke der Gemeinden.

Das SBR Anlagen für Kleineinleiter mit Trägermaterialien arbeiten, ist nicht neu.
 
Oben