Heizkosten abgedeckter Teich 20m3 nicht isoliert!

Mich würde interessieren, wieviel Kg Flüssiggas aktuell verbraucht werden.
Hallo Gotti
Bei strammen Minusgraden hat eine 11 kg Flasche 4 Tage gehalten !Da war die Wassertemperatur 16 Grad .Jetzt lasse ich absinken benötige also auch weniger Gas.Natürlich lief die Therme nicht Volllast da dann die Vorlauftemperatur viel zu hoch wäre!
Meine VT ist auf ca 35 Grad eingestellt und die Therme lief täglich ca 1h bei Außentemperatur von -10 Grad oder mehr in der Nacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Als mein Heizband von heute auf morgen den Geist aufgegeben hat habe ich einfach um ein paar Tage zu überbrücken einen 600W Aquariumheizer reingeschmissen. Den hatte ich noch von meinem großen Becken. Sind zwei Heizstäbe drin und eine Art Plastikbox drumherum damit sich Fische nicht dran verbrühen können. Hat auch funktioniert :D
 
Hi Ronny, zum reinen überwintern würde ich die Teichtemperatur auf 7 Grad absinken lassen. Diese dann stabil halten. Beim Absinken nicht füttern und ca. 14 Tage so lassen. Dann hatte das Immunsystemen der Koi genug Zeit mit den Parasiten klarzukommen, die beim Absinken die Oberhand hatten. Wenn der Koi frisst, ist das System geschwächt, weil es auch verdauen muss. VGRalf
 
Hi Ronny, zum reinen überwintern würde ich die Teichtemperatur auf 7 Grad absinken lassen. Diese dann stabil halten. Beim Absinken nicht füttern und ca. 14 Tage so lassen. Dann hatte das Immunsystemen der Koi genug Zeit mit den Parasiten klarzukommen, die beim Absinken die Oberhand hatten. Wenn der Koi frisst, ist das System geschwächt, weil es auch verdauen muss. VGRalf
Warum nicht füttern? Angepasste Fütterung wäre hier sinnvoll. Es ist ein Mythos, das Karpfen/Koi in eine Winterstarre verfallen und sie nichts zu fressen brauchen, weil sie wechselwarm sind. Studien des IGB belegen das sehr deutlich. Ich selbst, habe es oft nachts im Winter bei 4'C Wassertemperatur selbst an großen und tiefen Seen erlebt, wie die Fische springen und relativ große Strecken zurück legen.Entsprechend auch Nahrung zu sich nehmen. Natürlich alles in Relation zum Frührjahr bis Herbst gemäßgter aber auch alles andere als starr und passiv. Der Stoffwechsel ist reduziert um Energie zu sparen aber das war's auch. Der primäre Grund, warum unsere Kois abliegen, ist der ausbleibende Futtereintrag. Dieses Verhalten würden sie auch mittel bis langfristig zeigen, wenn du bei moderaten bis warmen Temperaturen die Fütterung einsellst. Die Bakkies im Filter arbeiten "fast" nicht, das begrenzt uns. Sonst nöscht. Zusätzlich dauert die Stoffwechselreduzierung ein wenig. Von 20 auf 4 Grad runter in den Winter, ist ein himmelweiter Unterschied zum Frühjahr, wenn es von 4 auf 20 Grad hochgeht...Bei gesunden Fischen, haben Parasiten selten die Oberhand
 
Warum für 2 Wochen nicht füttern, wenn man die Temperatur von 15 Grad nach unten zu 7 Grad anpasst. Bitte nachdenken.
Bei circa 12 Grad und darunter ist das Immunsystem der Koi nicht sonderlich aktiv, aber die Parasiten sind es. Sobald du unter 10 Grad gehst, besser noch bis 8 Grad warten, sind die Parasiten weniger aktiv. In dieser geregelten Übergangszeit der Temperaturabsenkung wie bei Baron, solltest du nicht füttern, weil die Verdauung das Immunsystem schwächt. Danach startest du wieder mit dem Füttern (nach 2 Wochen). Ist da so schwierig zu verstehen?

Koi-Parasiten sind bei Wassertemperaturen
unter 10 °C deutlich weniger aktiv, da ihre Vermehrung und ihr Stoffwechsel bei Kälte stark reduziert werden. Dieser Bereich, besonders nahe 4 °C, ist ideal für die Winterruhe. Im Gegensatz dazu sind Temperaturen zwischen 10–13 °C gefährlich, da Parasiten hier aktiver sind als das Fischimmunsystem.
  • Unter 10 °C: Deutlich reduzierte Aktivität von Parasiten und Keimen; Fische befinden sich in der Winterruhe.
  • Ideal für Überwinterung: Temperaturen stabil unter 10 °C (aber nicht unter 4 °C) oder kontrolliert über 13 °C, um den kritischen Bereich zu vermeiden.
  • Gefahrenbereich (10–13 °C): In diesem Bereich sind viele Parasiten bereits aktiv, während das Immunsystem der Koi noch auf „Sparflamme“ läuft.
  • Behandlung: Viele Antiparasitika wirken bei Temperaturen unter 12 °C nicht oder nur schlecht.
 
Hi Ronny, zum reinen überwintern würde ich die Teichtemperatur auf 7 Grad absinken lassen. Diese dann stabil halten. Beim Absinken nicht füttern und ca. 14 Tage so lassen. Dann hatte das Immunsystemen der Koi genug Zeit mit den Parasiten klarzukommen, die beim Absinken die Oberhand hatten. Wenn der Koi frisst, ist das System geschwächt, weil es auch verdauen muss. VGRalf
Ja klar ,beim absinken ist Futterstopp!
Geh 0,5 Grad runter pro Tag !
Ich versuche die Winterruhe so 2 Monate lang zu halten und dann wird wieder nachgeholfen und es geht nach oben mit der Temperatur!
Zieltemperatur ist 7Grad.
 
Generell sehe ich das nicht, Futterentzug bedeutet auch Stress. Da streiten sich die Geister. Wenn der Bestand durch eine viel zu hohe Anzahl an Parasiten im Teich ohnehin stark beeinträchtigt ist, dann ist vorher schon eine Menge schief gelaufen. In jedem Herbst sollte ein Check erfolgen, der zeigt was Sache ist. Niemand sollte mit erhöhter Anzahl an Parasiten in den Winter gehen...Resident Evil Teiche gehören zugeschüttet. Alles andere ist Tierquälerei... Wenn dein Management gut ist, braucht man in den zwei Wochen kein Theater machen.
 
Warum für 2 Wochen nicht füttern, wenn man die Temperatur von 15 Grad nach unten zu 7 Grad anpasst. Bitte nachdenken.
Bei circa 12 Grad und darunter ist das Immunsystem der Koi nicht sonderlich aktiv, aber die Parasiten sind es. Sobald du unter 10 Grad gehst, besser noch bis 8 Grad warten, sind die Parasiten weniger aktiv. In dieser geregelten Übergangszeit der Temperaturabsenkung wie bei Baron, solltest du nicht füttern, weil die Verdauung das Immunsystem schwächt. Danach startest du wieder mit dem Füttern (nach 2 Wochen). Ist da so schwierig zu verstehen?

Koi-Parasiten sind bei Wassertemperaturen
unter 10 °C deutlich weniger aktiv, da ihre Vermehrung und ihr Stoffwechsel bei Kälte stark reduziert werden. Dieser Bereich, besonders nahe 4 °C, ist ideal für die Winterruhe. Im Gegensatz dazu sind Temperaturen zwischen 10–13 °C gefährlich, da Parasiten hier aktiver sind als das Fischimmunsystem.
  • Unter 10 °C: Deutlich reduzierte Aktivität von Parasiten und Keimen; Fische befinden sich in der Winterruhe.
  • Ideal für Überwinterung: Temperaturen stabil unter 10 °C (aber nicht unter 4 °C) oder kontrolliert über 13 °C, um den kritischen Bereich zu vermeiden.
  • Gefahrenbereich (10–13 °C): In diesem Bereich sind viele Parasiten bereits aktiv, während das Immunsystem der Koi noch auf „Sparflamme“ läuft.
  • Behandlung: Viele Antiparasitika wirken bei Temperaturen unter 12 °C nicht oder nur schlecht.

Ob Wildkarpfen das auch wissen, dass sie in diesem Temperaturbereich nicht fressen dürfen. :rolleyes:
 
Gefahrenbereich (10–13 °C):
Über längere Wochen oder einer längeren Zeit meine ich, ist der Gefahrenbereich sogar zwischen 8-15 °C.
Aus meiner Sicht, würde ein Futterstop beim Absinken der Temperatur vom 2stelligen Bereich auf wie angegeben 7°C
Stress für die Koi zu produzieren.
Bei einer angepassten Fütterung und angepassten Futter in diesem Fall, kann ich mir eine Schwächung des Immunsystem weniger vorstellen
als eine Schwächung des Immunsystem durch Futterentzug.
 
Warum nicht füttern? Angepasste Fütterung wäre hier sinnvoll. Es ist ein Mythos, das Karpfen/Koi in eine Winterstarre verfallen und sie nichts zu fressen brauchen, weil sie wechselwarm sind.
Ich glaube, Ralf bezieht sich auf die schnelle Abkühlphase von 16 auf 8°C, auch wenn täglich nur um 0,5-1°C reduziert wird.
Das war letztens auch Thema bei Frau Lechleiter. Wenn Koi in einer relativ kurzen Zeit extreme Temperatursprünge erfährt, sollte eine gewisse Zeit nicht gefüttert werden, bis sich der Koi aklimatisiert hat.
Ob 0,5-1°C schon so schonend ist, dass man ruhig angepasst füttern kann, wurde nicht besprochen.

Wenn ich im frühen Winter die Temperatur von 16 auf unter 10 fallen lasse, füttere ich auch nur alle paar Tage sehr sparsam und nicht die täglich empfohlene Futtermenge.
 
schnelle Abkühlphase von 16 auf 8°C,
was heißt schnelle Abkühlphase?
Sicher ist eine Abkühlphase auch immer Teich oder auch von der Gegend bzw Umgebung abhängig.
Nur wenn man wie hier, so ich es verstanden habe, die Abkühlphase steuert, sollte es doch keine Probleme geben, oder?
Vielleicht wird der Begriff füttern auch überbewertet oder falsch interpretiert. Füttern und oder etwas Futter geben sind schon
2 verschiedene Dinge.
Daher bleibe ich erst einmal bei meiner Meinung, auch bei einer gesteuerten Abkühlphase den Koi etwas angepasstes Futter
zu geben. Man vermeidet Stess, und Stress belaste das Immunsystem und die Gesundheit.
 
was heißt schnelle Abkühlphase?
Sicher ist eine Abkühlphase auch immer Teich oder auch von der Gegend bzw Umgebung abhängig.
Nur wenn man wie hier, so ich es verstanden habe, die Abkühlphase steuert, sollte es doch keine Probleme geben, oder?
Also wenn ich den Teich auf 16°C halte und dann entscheide nicht mehr zu heizen, sinkt die Temperatur pro Tag ca 1°C, (zur Not auch gesteuert, damit es nicht zu schnell geht). Das ist um ein vielfaches schneller als in einem unbeheiztem Teich im Herbst.

Bei 15,14,13°C ... füttere ich aber nicht mehr mehrere 100g/Tag, wenn dann ein paar Tage später die Temperatur auf z.B. 8°C zusteuere. Da wird schon vorher reduziert und die Fütterung häufiger ausgesetzt als "normal" wäre für diesen Temperaturbereich.
Die Koi sollen halt auch merken, dass die Schlaraffenlandzeit erstmal vorbei ist :)
 
Hallo Gotti
Bei strammen Minusgraden hat eine 11 kg Flasche 4 Tage gehalten !Da war die Wassertemperatur 16 Grad .Jetzt lasse ich absinken benötige also auch weniger Gas.Natürlich lief die Therme nicht Volllast da dann die Vorlauftemperatur viel zu hoch wäre!
Meine VT ist auf ca 35 Grad eingestellt und die Therme lief täglich ca 1h bei Außentemperatur von -10 Grad oder mehr in der Nacht!
Danke für die Info.

Mein Koibecken am Haus ist auch beheizbar und an der Gebäudeheizung über einen ca. 30 KW Wärmetauscher (Leistung je nach Vorlauftemperatur) angeschlossen. Da ist nicht abgedeckt praktisch jede Wassertemperatur auch im tiefsten Winter möglich. Eine Saison habe ich mal unabgedeckt ca. 15000 kWh dafür verbraucht. Die vergangenen Jahre habe ich allerdings nur noch darauf geachtet dass die Wassertemperatur nicht großartig unter 4 Grad fällt. Das kostet nicht allzuviel und hilft den Fischen trotzdem. Dabei füttere ich immer wieder Mal eine Kleinigkeit. Bei regelmäßiger Fütterung würden die Koi auch bei nur 3 Grad herumschwimmen.
 
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