Warum für 2 Wochen nicht füttern, wenn man die Temperatur von 15 Grad nach unten zu 7 Grad anpasst. Bitte nachdenken.
Bei circa 12 Grad und darunter ist das Immunsystem der Koi nicht sonderlich aktiv, aber die Parasiten sind es. Sobald du unter 10 Grad gehst, besser noch bis 8 Grad warten, sind die Parasiten weniger aktiv. In dieser geregelten Übergangszeit der Temperaturabsenkung wie bei Baron, solltest du nicht füttern, weil die Verdauung das Immunsystem schwächt. Danach startest du wieder mit dem Füttern (nach 2 Wochen). Ist da so schwierig zu verstehen?
Koi-Parasiten sind bei Wassertemperaturen
unter 10 °C deutlich weniger aktiv, da ihre Vermehrung und ihr Stoffwechsel bei Kälte stark reduziert werden. Dieser Bereich, besonders nahe 4 °C, ist ideal für die Winterruhe. Im Gegensatz dazu sind Temperaturen zwischen 10–13 °C gefährlich, da Parasiten hier aktiver sind als das Fischimmunsystem.
- Unter 10 °C: Deutlich reduzierte Aktivität von Parasiten und Keimen; Fische befinden sich in der Winterruhe.
- Ideal für Überwinterung: Temperaturen stabil unter 10 °C (aber nicht unter 4 °C) oder kontrolliert über 13 °C, um den kritischen Bereich zu vermeiden.
- Gefahrenbereich (10–13 °C): In diesem Bereich sind viele Parasiten bereits aktiv, während das Immunsystem der Koi noch auf „Sparflamme“ läuft.
- Behandlung: Viele Antiparasitika wirken bei Temperaturen unter 12 °C nicht oder nur schlecht.