Milchsäure

Vielleicht fütterst Du ja nur das falsche Futter? ;)
Laut MK reichen Frischwasser und Konishifutter völlig aus um Probleme zu verhindern:
Modern Koi Blog #6108 - Was tun, wenn im Winter Wasserewechsel nicht möglich sind? - YouTube
Hättest Du mal den Blog den Cyanos in Deinem Teich gezeigt. Vielleicht wären die vor totlachen aus dem Teich verschwunden.

Besonders spannend finde ich was für ein miserables Zeugnis er in dem Blog indirekt seiner Hauskoiärztin Dr. Lechleiter ausstellt. Den die verwendet bei ihren Therapievorschlägen häufig Milchsäurebakterien zur Verbesserung der Situation/Wohlbefinden angeschlagener Koi.
Den Nutzen hat sie schon 2014 bei Fishcare anschaulich aufgezeigt:
FISHCARE — Milchsäurebakterien

Ach ja und noch eine Richtigstellung. In TSEMa sind nicht nur Milchsäurebakterien enthalten sondern auch andere Gattungen. Das ist in herkömmlichen Produkten wie Kanne/EMa auf Grund der besonderen Zusammensetzung der Bakterien, in Kombination mit den Fermentationsbedingungen von TSEMa, nicht möglich.

Mikrobe, meinst Du nicht, dass Du ganz schön übertreibst? Mir ist schon klar, dass Du den Leuten, die eine andere Meinung als Du vertreten, richtig eine für den Bug hauen möchtest. Aber die Idee, dass Herr Kammerer Frau Dr. Lechleiter ein miserables Zeugnis austellt, entspringt deiner ureigenen Fantasie und entspricht sogar nicht der Realität. Die beiden haben eine sehr gut funktionierende Geschäftsbeziehung und jeder verteibt die Produkte von denen er/sie überzeugt ist. Punkt Ende Aus. Ich käme nie auf den Gedanken meinem TA ein "miserables Zeugnis" auszustellen, weil er von so einem komischen Hundefutter überzeugt ist, das er sogar noch vertreibt. Versuche doch bitte wieder auf die Sachebene zurückzukommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hat er denn so absurd drüber gefachsimpelt ? Wie wäre denn ein Block mit Kammerer und Lechleitner wohl über das Thema ? Einerseits verteufelt und andererseits vertrieben ? Denke würde spannend werden ;) Geb dir aber Recht , jeder wie er denkt . Und der TA meines Vertrauens kann Futter verticken soviel er will , solange er mich richtig berät ob es geeignet für meine Zwecke ist :cool:
 
Bedenken sollte man auch, das nach Antibiotikabehandlungen auch einiges (alles) an Bakterien ge/zerstört ist. Und wenn sich dann die falschen Bakterien wieder ansiedeln oder das Verhältnis nicht stimmt, dann löst sich das Problem eben nicht von allein.
 
Ich wäre auch sehr dafür, wenn du es offen schreiben würdest.
So kann das ganze Forum lernen und dazu ist ein Forum ja da.

Es ist ein Ort, wo sich Leute austauschen.
Das klappt aber nicht, wenn alle nur miteinander flüstern.
Ich bin inzwischen anderer Meinung, per PN ist das für Interessierte sehr viel effektiver.
Wenn ich User, die um Rat fragen, darum bitte ihr interessantes Thema/Problem im Forum vorzubringen bekomme ich inzwischen fast immer als Antwort "nein danke das tu ich mir nicht an".
Wenn hier schon Koiärztinnen, die sehr erfolgreich MSB einsetzen, als Koi-Esoterikerinnen bezeichnet werden sagt das alles.
 
Also ich vertraue Ärzten immer noch mehr als Händlern.
Von beiden gibt es gute und schlechtere.
Als ich das Problem hatte, gab es noch weniger Koiärzte als jetzt, ich hatte also nicht viele Optionen.

Bei mir lief es so ab:
Anruf: "Mein Koi hat ein bakterielles Problem."
Antwort: "Koi einpacken, vorbeikommen."

Dort angekommen hieß es: "Der Sauerstoffstein ist gerade belegt, stellen sie ihren Koi daneben. Ich hänge den (nicht desinfizierten, benutzen) Stein dann gleich in ihre Wanne."
(Ich habe dankend abgelehnt)
Es wurde ein Abstrich genommen.
Parasiten waren negativ, aber das wusste ich schon vorher.

Ich sollte dann am nächsten Tag kommen und etwas Futter mitbringen.
Da ich nicht konnte ist meine Freundin dahin. Sie sagte:"Mein Freund hat gesagt ich soll nachfragen was da jetzt genau drin ist."
Antwort: "Das ist eine geheime Mischung von Onkel Doktor!"
Also habe ich selber angerufen und nachgefragt. Antwort: siehe oben

Also zwei Händler angerufen, Problem geschildert.
Frage vom Händler:"Kennst du einen guten Tierarzt, mit dem du reden kannst?"
Antwort:"Klar!"

Der Rest der Geschichte (also die Behandlung) war eine (sehr dunkle) Grauzone.
Ergebnis: Der Koi lebt, frißt und er ist der älteste Koi in meinem Teich.
 
Wer der mitredner verwendet es denn überhaupt bzw. outet sich mit realen pro/contra Erfahrungen ?

Ich verwende es und hier kommt eine Erfahrung:
Ich habe mal Fische aus einem Problemteich übernommen. Alle krank, alle mit (noch leichten) bakteriellen Problemen.
Also ca. 15 Koi (alle um die 40cm) in die IH und los.

Ich habe nur mit Frischwasser und Milchsäurebakterien gearbeitet. Man konnte den Löchern bei schließen zusehen.
Natürlich waren es nicht die Milchsäurebakterien alleine, sie wirken nur unterstützend.
Sowohl Dr. Schleicher als auch Frau Dr. Lechleiter haben gesagt, dass diese Bakterien sich positiv auf die Gesundheit der Koi auswirken.

Eine wissenschaftliche Studie sind meine Erfahrungen natürlich nicht.
 
Christian, hast du schlechte Erfahrungen mit den Milchsäurebakterien gemacht?

Weder noch. Ich konnte keine Wirkung an meinem Teich feststellen. Meine Koibekanntschaften in meinem Landkreis bestätigen das 1:1. Bitte nicht falsch verstehen. Wer meint, diese Mittelchen bringen was, kann sie ja gern benutzen. Ich persönlich versuche einfach eine gewisse Teichhygiene zu leben und dann entfallen die meisten Mittelchen perse.
 
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