Gasblasenerkrankungen wird durch den Gehalt an den gelösten Gesamtgasen ausgelöst. Man kann dies auch durch z.B. einen ungesteuerten Sauerstoffkonzentrator erreichen. Auch schnelle Erhöhung der Wassertemperatur oder vermehrte Algen im Teich können Ursache sein.
Ab wann und wie stark eine Übersättigung schädlich wird hängt auch von der Fischart ab.
Insgesamt ist das Thema sehr gut untersucht, auch welche Auswirkungen Gasübersättigung auf den Fisch hat. Dies ist ein sehr komplexes Thema und nicht nur mit der Aussage "Stickstoff und Bläschen " zu erklären. Das geht von (witzigerweise) verminderter Aufnahme von Sauerstoff, über Klumpenbildung im Blut oder gestörte Ausscheidung von Ammoniak, bis zu Schlaganfall.
Bekannt ist das Phänomen vor allem durch die Problematik bei Wasserkraftwerken/Staudämmen. Dort gibt es regelrechte Todeszonen im Bereich der Ablasszonen des Staubeckens.
Ein einfacher Test gibt einen Hinweis ob Gasübersättigung im Teich vorliegt. Einfach den Arm in das Teichwasser halten und schauen ob sich Luftbläschen anheften. Ist dies der Fall ist es ein Hinweis auf Gasübersättigung.