Zahlen aus der Futtermittelüberwachung
Die amtliche Futtermittelkontrolle erfolgt – analog der Lebensmittelüberwachung – risikoorientiert und versteht sich als Kontrolle der betrieblichen Eigenkontrolle zur Erreichung einer hohen Futtermittelsicherheit. Im Jahr 2009 wurden 1.201 Betriebe kontrolliert, in denen Futtermittel hergestellt, gehandelt, eingeführt oder verfüttert wurden. Insgesamt wurden 1.451 Betriebsprüfungen und 70 Buchprüfungen durchgeführt sowie 1.148 Futtermittelproben gezogen. Beprobt wurden 401 Einzelfuttermittel, 693 Mischfuttermittel sowie 54 Vormischungen und Zusatzstoffe. Diese wurden vielfältig untersucht, zum Beispiel auf unerwünschte oder verbotene Stoffe, aber auch auf qualitätsbestimmende Inhaltsstoffe oder Zusatzstoffe.
Von den untersuchten Proben entsprachen 17 % nicht den Vorschriften. Allerdings waren Beanstandungen aufgrund des Nachweises von verbotenen Inhaltsstoffen die Ausnahme. In keinem Falle ist es zu einer Überschreitung der Höchstmengen an unerwünschten Stoffen gekommen.
Die Kontrolle der Kontrolle
Die amtliche Überwachung ist die „Kontrolle der Kontrolle“, das heißt, sie überwacht die Wirksamkeit der betrieblichen Eigenkontrollen. Dies erfolgt über risikoorientierte Betriebskontrollen und zielgerichtete Probennahmen mit wechselnden Untersuchungsschwerpunkten. Die Kontrollfrequenzen der amtlichen Lebensmittelüberwachung in den einzelnen Betrieben leiten sich von den jeweiligen Risikobeurteilungen ab.