="Scubi
Der Fisch im Teich kam aus einer, ich sage mal "Alte Hasen" Hälterung. Mit anderen Worten kann man es auch so ausdrücken. Der Fisch war total verweichlicht.
Gruß Alois
...und dann kam er in eine Güllegrube :roll: :lol:
Gruß
Karlheinz
="Scubi
Der Fisch im Teich kam aus einer, ich sage mal "Alte Hasen" Hälterung. Mit anderen Worten kann man es auch so ausdrücken. Der Fisch war total verweichlicht.
Gruß Alois

das glaube ich weniger.Molch schrieb:Könnte dies daran liegen, dass es sich hier um ein Land handelt, in dem der Koi in sehr großer Zahl, in einem sehr langem Zeitraum, bei sehr ungünstigen Temperaturbedingungen verbringt?
Nicht nur in den USA und Großbritannien, auch in Polen und der Tschechoslowakei findet man nichts darüber. Die beiden letztgenannten Länder sind in Europa führend bei den Veröffentlichungen rund um Karpfen/Koi.Molch schrieb:Hierbei würde ich ein Ost-Westgefälle für relevant halten.

vielleicht weil sie bei ihrem Geschäft von der Qualität der Koi abhängig sind? :wink:hansemann schrieb:Andererseits frage ich mich dann wieder, warum füttern Koizüchter/Koihändler nicht generell ein einfaches Karpfenfutter?

diese Aussage wird gerne benutzt (z.B. auch gegenüber Ozonanwendern), so was halte ich für nicht gegeben. Denn dann müssten alle Karpfen in der freien Natur total verweichlicht sein.Scubi schrieb:Der Fisch war total verweichlicht.
Ich denke mal es ist eine Kombination vieler Faktoren deren negative Auswirkungen auf die Koi sich addieren. Rainthanner hat da eine sehr gute Erklärung in einem anderen Forum geschrieben.Scubi schrieb:Wie kann man das EMS jetzt also erklären?
Hast Du da Antworten?
Scubi schrieb:Hansemann,
warum nutzt Du nur 6 Monate? Verständlich ist mir ja, das die Koi irgendwann weniger nehmen und auch mit weniger im neuen Jahr anfangen.
Aber, von März bis Oktober futtern mir meine Koi die Haare vom Kopf.
Das sind bei mir 8 gute Monate.
In den Monaten November bis Ende Februar nehmen Sie wenig oder gar nichts. Das ist bei meinem Naturnahen Teich je nach Witterung abhängig.
Mein Teich ist unabgedeckt und nicht beheizt.
Gruß Alois

Mikrobiologie schrieb:Ich kann mich ja irren, aber ich bin mir fast sicher, die längste Zeit werden die Koi in den Monaten November bis April im Bereich 8-12°C gehalten. Genau in dem Temperaturbereich wo alle negativen Effekte zusammenkommen.
Molch schrieb:Könnte dies daran liegen, dass es sich hier um ein Land handelt, in dem der Koi in sehr großer Zahl, in einem sehr langem Zeitraum, bei sehr ungünstigen Temperaturbedingungen verbringt?
Mit sehr ungünstig und sehr lange verbinde ich Temperaturen von 12°C bis 4°C in einem Zeitraum von 6 Monaten.
Mikrobiologie schrieb:Hallo Mathias,
das glaube ich weniger.Molch schrieb:Könnte dies daran liegen, dass es sich hier um ein Land handelt, in dem der Koi in sehr großer Zahl, in einem sehr langem Zeitraum, bei sehr ungünstigen Temperaturbedingungen verbringt?
Mikrobiologie schrieb:Nicht nur in den USA und Großbritannien, auch in Polen und der Tschechoslowakei findet man nichts darüber. Die beiden letztgenannten Länder sind in Europa führend bei den Veröffentlichungen rund um Karpfen/Koi.Molch schrieb:Hierbei würde ich ein Ost-Westgefälle für relevant halten.

Deine Schlussfolgerung ist korrekt. Im Herbst ist (normalerweise) der physiologische Zustand (Immunsystem, Ernährung) nahezu optimal vor dem Erreichen des kritischen Temperaturbereiches. Nach den langen Wintermonaten ist der physiologische Zustand sehr stark reduziert vor dem Erreichen des kritischen Temperaturbereiches, wenn den die Temperatur einige Zeit unter 8°C gehalten wurde.Thale312 schrieb:wenn ich mir das so alles durch lese
komme ich zu dem Schluss daß die Durchschreitung der Temperatur
8-15°C von Herbst in den Winter nicht so schlimm anzusehen ist
wie vom Winter in das Frühjahr ?
So schnell wie möglich ist ein dehnbarer Begriff. Die Temperaturänderung sollte schon nicht im Hauruckverfahren erfolgen.Thale312 schrieb:somit sollte man auch im Frühjahr schauen daß man so schnell wie möglich über 15°C (nicht 12°C) kommt ?
Deine Schlussfolgerung ist korrekt. Im Herbst ist (normalerweise) der
physiologische Zustand (Immunsystem, Ernährung) nahezu optimal vor dem
Erreichen des kritischen Temperaturbereiches. Nach den langen
Wintermonaten ist der physiologische Zustand sehr stark reduziert vor dem
Erreichen des kritischen Temperaturbereiches, wenn den die Temperatur
einige Zeit unter 8°C gehalten wurde.
So schnell wie möglich ist ein dehnbarer Begriff. Die Temperaturänderung sollte schon nicht im Hauruckverfahren erfolgen.

ist eigentlich beides machbar. Der Temperaturunterschied sollte nur nicht über 2°C pro Tag sein.Thale312 schrieb:mehr wie 1°C am Tage schaffe ich ohnehin kaum ... darum dachte ich an ca. 1°C pro Tag Temperaturzuwachs ... so von 8°C auf 15°C in ca. 8 Tagen ... ist das zu schnell ?
ich könnte mich auch 1/2°C pro Tag hoch arbeiten ?
was wäre die vernünftigste Variante ?

meine Aussage bezog sich auf Karpfen/Koi. Für Koi alleine ist die Datenlage "überschaubar". Leider wird schon mal eine Studie aus der Aquakultur über Karpfen 1:1 auf Koi übertragen. Oder noch besser, eine Studie über eine andere Fischart dient als Beleg für Aussagen bezüglich Koi.Molch schrieb:Ist die Koiszene in Polen und Tschechien zahlenmäßig wirklich mit der in D vergleichbar?
Wie sich das verteilt, keine Ahnung.Molch schrieb:Setzt man in noch ungünstigeren Gegenden häufiger auf Heizung und IH?
Ich würde eher sagen man macht sich die falschen Gedanken.Molch schrieb:Macht man sich in D zu wenig Gedanken bzgl. Überwinterung?
ist eigentlich beides machbar. Der Temperaturunterschied sollte nur nicht über 2°C pro Tag sein.
Mikrobiologie schrieb:Nicht nur in den USA und Großbritannien, auch in Polen und der Tschechoslowakei findet man nichts darüber. Die beiden letztgenannten Länder sind in Europa führend bei den Veröffentlichungen rund um Karpfen/Koi.



