Guten morgen :wink:
kleine Lektüre zum Frühstück :idea:
Argumente zu siporax
siporax wurde von der Fa. Schott in Zusammenarbeit mit der biologischen Fakultät einer Universität entwickelt. (mündl. Mitteilung von Herrn Oberle)
Schott ist einer der größten Glasproduzenten der Welt.
siporax ist kein Abfallprodukt aus der Abwassertechnik, sondern wurde speziell für die Aquarien- und Teichfilterung entwickelt.
Es wurde auf Basis gewässerbiologischer Studien entwickelt. Mit dem Know How von Schott war es möglich die Porenstruktur der nitrifizierenden Schichten am Gewässerboden nachzubauen. Der Herstellungsprozess und die Struktur wurden weltweit patentiert.
Laut diesen Studien hat ein Liter dieser Schicht am Bodengrund etwa 270 m² von Bakterien nutzbare Oberfläche. Diese Schicht hat eine Dicke von 1,5 bis 2 mm und besteht aus Sand und Mulmpartikeln. Glas wird aus Sand hergestellt und ist chemisch genau das Substrat auf dem nitrifizierende Bakterien am liebsten und am schnellsten siedeln. Aus diesem Grund ist die Wand von siporax 1,7 mm dick. Man kann argumentieren, dass siporax eine aufgerollte Form der nitrifizierenden Schicht darstellt. Jeder einzelne Ring bietet den Bakterien etwa 1m² besiedelbare innere und äußere Oberfläche.
Wenn Bakterien die Möglichkeit haben, sich zu Kolonien zu organisieren spricht man von Biofilmen. Diese hauchdünnen Schichten bestehen aus wenigen Lagen von Bakterien und überziehen die Oberflächen der Substrate. Biofilme aus Bakterienarten mit unterschiedlichen Funktionen sind viel leistungsfähiger als Kolonien einzelner Bakterienarten.
Die Porenstruktur von siporax ist offenporig und dreidimensional vernetzt. Diese Struktur ermöglicht die Bildung von sehr leistungsfähigen Biofilmen, die in die Poren hineinwachsen und deren Wände auskleiden. Die Poren haben die ideale Größe, dass noch genügend Raum bleibt, um langfristig eine Wasserströmung und die Versorgung der Bakterien zu garantieren. In der Tiefe der Porenstruktur, wo der Sauerstoffgehalt abnimmt, baut der Biofilm auch Nitrat ab (Denitrifikation). siporax hat die optimale Porenstruktur für den Nitratabbau.
Im Biofilm von siporax wachsen nicht nur nitrifizierende und denitrifizierende Bakterien, sondern auch organische Substanz abbauende Bakterien. Dadurch verstopfen absterbende Bakterien nicht die Poren, sondern werden biologisch abgebaut. Der Biofilm wächst und schrumpft mit der Belastung des Wassers und passt sich so dem Bedarf an. siporax ist damit das einzige sich biologisch selbst reinigende Filtermaterial. Die Porenstruktur ist perfekt für die Besiedlung durch Bakterien.
Es ist durch Zerbrechen eines Rings, der mehrere Jahre in Gebrauch war, schon mit einer Lupe nachkontrollierbar, dass die Poren frei und nicht verstopft sind. Ablagerungen von Mulm in den Ringen reduzieren zwar den Wasserstrom, vorstopfen die Poren aber nicht. Ein Ausspülen mit Aquarien- oder Teichwasser führt sofort wieder zur vollen Aktivität und Abbauleistung von siporax.
Aufgrund der besonderen Porenstruktur entwickelt siporax eine eigene ideale Wasserströmung in der Porenstruktur. Dadurch kann es unabhängig von der äußeren Strömungsgeschwindigkeit eingesetzt werden. Es kann somit in Schnell-, Langsam- und Rieselfiltern verwendet werden.
In kleinen Aquarien mit unzureichendem Innenfilter kann siporax einfach im Netzbeutel hinter die Dekoration gelegt werden. Aufgrund der Unabhängigkeit von der umgebenden Wasserströmung und ist auch da bei geringer Strömung voll wirksam.
Viele Mitbewerber werben mit größeren Oberflächen zwischen 400 und 800 m² pro Liter. Alle Filtermedien mit einer größeren Oberfläche haben kleinere Poren. Kleinere Poren können nicht von einem Biofilm besiedelt werden, da der Bakterienfilm die kleinen Poren ausfüllt und den Wasserstrom blockiert. Die Bakterien sterben bald durch Sauerstoff- und Nährstoffmangel ab und das Medium ist nur noch an der äußeren Oberfläche aktiv. Es ist durch Messungen festzustellen, dass die Filterleistung innerhalb von vier Wochen drastisch nachlässt. Aber zu dieser Zeit gilt das Medium als eingefahren und der Anwender führt kaum noch Kontrollen durch. Bei siporax steigert sich die Abbauleistung noch nach vier Wochen.
Andere Produkte sind aus gepresstem und gesintertem Glasgranulat, mit gering besiedelbarer Oberfläche. Alle anderen Produkte haben kleinere oder größere Poren und somit eine nicht optimal besiedelbare Oberfläche. siporax bietet den größten Lebensraum für Filterbakterien
Darum wird es in verschieden anderen Industrien eingesetzt, z.B.: in der Stammzellenzucht, in
Bioreaktoren, als Medium für Hefekulturzucht für Bierproduktion.
Im space lab wurde siporax für Versuche mit Fischen in der Schwerelosigkeit des Weltraums eingesetzt. Nach der Prüfung der am Markt befindlichen Filtermedien durch die NASA war es als einziges Filtermedium ausgewählt worden (mündliche Information von Fred Tan, Kanada).
Die Fähigkeit, Flüssigkeiten stark anzusaugen, kann genutzt werden, um siporax anzuimpfen indem man die Ringe mit nitrivec oder Koi Bioclear tränkt. siporax ist mit nitrivec direkt aktivierbar. (Saugwirkung mit costa®med demonstrieren)
Nur diese Form und Porenstruktur siporax garantiert die optimale Besiedlung durch einen Bakterienfilm. Kugelförmige Medien können nicht funktionieren.
Aus den voran genannten Gründen gibt es zur Zeit kein Filtermedium, das an die Abbauleistung von siporax heranreicht. siporax erhöht die Effektivität des Filters (Tuning). Es gibt kein gleichwertiges Produkt.
Ein Liter siporax hat die gleiche Abbauleistung wie 34 Liter Keramik- oder Tonfiltermedium, es ist somit das preiswerteste Filtermedium auf dem Markt. Alle anderen Filterkörper sind bezogen auf die nutzbare Oberfläche viel teurer als ein Liter siporax.
:shock: :shock:
so jetzt noch einen Kaffee
und dann muß ich los !!! :wink:
gruß Peter