Viele Parallelen zum Winter 2010

Am Ende ist es ja egal, was die Statistiken sagen. Wichtig ist, wie es von Region zur Region ausgesehen hat und die Folgen. Wenn ich die Toten Fische und Berichte über toten Fischen sehe, brauche ich keine Statistik, die mir irgendetwas erzählt, was ein durchschnittliches Gesamtbild zeigt.
Wenn im Winter die Teiche komplett zu frieren, obwohl es durch die gesamte Zeit des Winters milder war als sonst, hilft es ja den Fischen im Teich auch nicht weiter.
 
Es ist unglaublich, wie viele Koi jetzt tot oder so schwer durch den Frost geschädigt zu Tage kommen, das sie nicht gerettet werden können. Das hab ich in den letzten zehn Jahren nicht erlebt. Auch in den sozialen Netzwerken gibt es ständig Berichte von ganzen Beständen, die ausgelöscht sind.
Es ist schon genauso eingetreten, wie ich es befürchtet hatte.
Das ist natürlich nicht schön.
Kann ich aber so nicht bestätigen. Ich kenne auch Teiche zur Genüge mit Technik und Vorgehensweise wie vor 20 Jahren oder High Tech.
Alle ohne nennenswerte Ausfälle gut durch den Winter gekommen.
 
Bei mir in beiden Teichen 0 Ausfälle und alle Fische wohl auf. :)

Dito, keine Verluste. Selbst alle Neuzugänge aus 2025 sind gesund und munter. :)

Ich kann da viele dieser Koi-Halter nicht verstehen, dreiviertel des Jahres in ein „teures“ Hobby investieren und dann im Winter an einer Notheizung, Abdeckung oder Innenhälterung sparen. :confused:
 
Dass dieser Winter für viele Teiche so hart war, heißt ja nicht, dass jeder Teichbesitzer Fischsterben hat. Aber überdurchschnittlich viele Teichbesitzer hatten und haben Probleme. Ich freue mich für jeden, der den Teich Trotz Eisdecke ohne Probleme durch den Winter gebracht hat. In meiner Definition bedeutet das aber, dass diese Teichbesitzer Glück hatten, wenn sie mit zugefrorenen Teich keine Verluste hatten. Denn die anderen mit Problemen haben es ja die Jahre vorher ebenso ohne Verluste gemacht.
 
In meiner Definition bedeutet das aber, dass diese Teichbesitzer Glück hatten, wenn sie mit zugefrorenen Teich keine Verluste hatten.
Nun ja, so glaube ich, kann jeder seine eigen Definition haben. Wie auch jeder so seinen eigenen Teich hat und dazu auch die
entsprechende Definition dazu braucht.
Meine Definition für zugefrorene Teiche fängt im Frühjahr an und geht dann über den Sommer bis Herbst und Winter.
Befolgen Teichbesitzer diese Definition, brauchen sie auch nicht unbedingt mit Verlusten rechnen.
 
Auch wenn die 18° Temperaturunterschied groß aussehen, wird die Schwankung in einen Teich über 24 h
doch nicht gleich bedenklich. Die Temperaturen steigen langsam und fallen auch langsam, das sind vielleicht
1 bis 2° langsam steigend und langsam fallend am Tag bei einen normalen Teich. Hat einer einen unnormalen Teich
im negativen Sinn, ist er eh nicht geeignet.
 
Auch wenn die 18° Temperaturunterschied groß aussehen, wird die Schwankung in einen Teich über 24 h
doch nicht gleich bedenklich. Die Temperaturen steigen langsam und fallen auch langsam, das sind vielleicht
1 bis 2° langsam steigend und langsam fallend am Tag bei einen normalen Teich.
So ist es.

Leider kursieren viele Mythen in der Koiszene bezüglich Temperaturunterschiede und deren Auswirkungen auf Koi. Es gibt einen großen Unterschied zwischen langsamer Veränderung der Temperatur und einer schockartigen Veränderung. Letzteres kann sogar tödlich sein bei entsprechender Temperaturdifferenz.
 
In der breiten Masse wird es wohl so einige "unnormale Teiche" im negativen Sinn geben.
Und mit den Mythen das kann man so oder so sehen.
Sicherlich ist da ein größerer und tieferer Teich mehr im Vorteil.
 
In meiner Definition bedeutet das aber, dass diese Teichbesitzer Glück hatten, wenn sie mit zugefrorenen Teich keine Verluste hatten. Denn die anderen mit Problemen haben es ja die Jahre vorher ebenso ohne Verluste gemacht.

Ich bin der Meinung, dass diese Schlussfolgerung in ihrer Absolutheit nicht zutreffend ist.
Wenn man alles auf „früher einfach Glück gehabt“ schiebt, versperrt man damit auch den Blick auf mögliche Ursachen des Desasters.
Allein, dass ein Teich zufriert, ist keine Erklärung für das Sterben der Fische.
Gesunde, gut konditionierte Koi in einem entsprechend tiefen Teich mit ausreichend Sauerstoff können das in der Regel gut verkraften.
Also statt „früher einfach Glück gehabt“ sollte man sich da bei Fischsterben im Winter nicht besser mit Fragen beschäftigen wie zum Beispiel:
“In welchem Zustand sind die betroffenen Koi in den Winter gegangen? Wie waren die Bedingungen im Teich und im Umfeld? So ist z.B. allein die Art des Eisdecke (Weißeis oder Grau- bzw. Schwarzeis) von entscheidender Bedeutung. Welche Temperaturen herrschten in welchen Wasserschichten? Wie sahen die übrigen Wasserwerte aus? Welche Ursachen kommen hierfür in Betracht? Was hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verändert? Wann, wie und wo sind die Fische verendet? etc.
Kurz - eine differenziertere Betrachtung ist auch bzw. gerade im Winter zielführend.
So können auch entsprechende, vorbeugende Maßnahmen für den nächsten Winter 2026/2027 getroffen werden.
Ansonsten werden wir sehr wahrscheinlich wieder Threads lesen wie “Massensterben nach einer Woche Frost“
Das ist übrigens kein Titel eines Trööts aus diesem Winter, sondern aus dem Winter 2022/2023.
 
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