Bernd82
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@ Mikrobe...
Danke dir... Wieder was dazu gelernt :thumleft: :thumleft: :thumleft: :mrgreen:
Mikrobiologie schrieb:Es ist meist das Zusammentreffen vieler "kleiner" Abweichungen" die langfristig das Immunsystem beeinträchtigen. Dann kommen sekundäre Probleme wie Parasitenbefall oder Bakterien.
Beispiel 1: Sauerstoff 5-6 mg, KH18, GH 24, kein CO2, dazu Ammonium/Nitrit etwas erhöht und zu viel Eisen. Auswirkung: Scheuern der Koi nach Fütterung, Luft schnappen, geringe Futteraufnahme. Keiner dieser Werte war außerhalb der Norm von "Experten". In Kombination war es sehr teuer für den Koihalter.
Beispiel 2: Knoblauch regelmäßig gefüttert unterstützt das Immunsystem der Koi gegen bakterielle Infektionen. Fütterst Du Knoblauch 10 Tage bringt es fast nichts. Fütterst du Knoblauch 30 Tage senkt er die Mortalität bei Jungfischen auf 4% (zu 40% ohne Knoblauch).
Beispiel 3: Fütterst du ein Futter mit einem bekannten Immunbooster dauert es 10-15 Tage bis der volle Effekt eintrifft. Fütterst du 60 Tage schaltet das Immunsystem ab.
Es ist also die Langzeitwirkung der Parameter die zu positiven wie negativen Effekten führen kann. Einzelne Werte kurzfristig außerhalb der definierten Grenzen sind nicht so dramatisch wie oft behauptet. Wesentlich kritischer sind schnelle Änderungen der Parameter, selbst im "normalen" Bereich.
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