PondSupport Algenpulver neue Analyse

1. Richtig, der Wirkstoff ist jetzt, dank meiner Initiative und meinem Durchhaltevermögen, den Spenden der Spender und nach all den Anfeindungen, bekannt. :!:

Das ist ja wohl an Arroganz nicht zu überbieten.

LG Jogy
 
Hallo Bernd,
peter weber schrieb:
Der Link mit dem Biofilm war sehr gut. Muss ich Dir zugestehen, aber leider kam da Fische mit keinem Wort vor.
nun aber mal langsam. Ich finde es sehr fair von Armin einen Link zu einem Bericht einzustellen, der seiner eigenen Argumentation widerspricht.

Gruß Mikrobe
 
Mikrobiologie schrieb:
Hallo Bernd,
peter weber schrieb:
Der Link mit dem Biofilm war sehr gut. Muss ich Dir zugestehen, aber leider kam da Fische mit keinem Wort vor.
nun aber mal langsam. Ich finde es sehr fair von Armin einen Link zu einem Bericht einzustellen, der seiner eigenen Argumentation widerspricht.

Gruß Mikrobe

Achja,

erklär mal die Widersprüche ? Der Link zeigt doch, wie komplex das Thema Schwermetalle in Gewässern ist und wie viele Faktoren das beeinflussen können und auch tun.

Gruß Armin
 
Hallo Armin,
arminio schrieb:
Der Link zeigt doch, wie komplex das Thema Schwermetalle in Gewässern ist und wie viele Faktoren das beeinflussen können und auch tun.
da gebe ich Dir durchaus recht.

Ich fasse den Bericht mal aus meiner Sicht zusammen:
Aussage: Zink ist ein wichtiger Spurennährstoff für die Gewässerorganismen. Geringe Konzentrationen sind also sinnvoll.

Aussage: So sind Metalle leicht verfügbar, wenn sie frei im Wasser auftreten, d.h. wenn Ionen nur an Wassermoleküle gebunden sind. Zinkoxid ist extrem stabil in Wasser (siehe Analyse Bernd), nix frei gebunden.

Aussage: Die Gesamtkonzentration der gelösten Metalle steigt bei Regen an. Es kann regnen soviel es will, dies bewirkt kaum einen Anstieg der Zinkionen im Teich. Das gleiche dürfte für Wasserwechsel gelten.

Aussage: Dies ist durch die Desorption der Metalle vom Sediment zu erklären. Da Zinkoxid in Teichwasser (siehe Analysenergebnisse Bernd) nahezu unlöslich ist, findet auch keine Desorption von irgendwas statt.

Aussage: Die Metalle nehmen auch nach Beendigung des Regens nur langsam ab, haben aber nach ca. 2 Tagen die Ausgangswerte wieder erreicht. Die Metalle werden zwar absorbiert, kaum eingelagert und dann wieder abgelöst.

Aussage: Heute wird meist die Gesamtkonzentration eines Metalls als Parameter herangezogen, um die Belastung abzuschätzen. Tatsächlich aber hängen die Bioverfügbarkeit der Metalle und damit das Gefahrenpotential für Mikroorganismen von den vorkommenden Metallspezies ab. Der letzte Satz ist eigentlich der wichtigste, die Aussage dürfte auch auf Fische zutreffen. Zinkoxid ist nicht für Mikroorganismen und Fische (auch nicht durch die Kiemen) bioverfügbar.

Du siehst, der Bericht ist eigentlich für Befürworter des Mittels (zu denen ich nicht gehöre) Wasser auf die Mühlen.

Gruß Mikrobe
 
Danke Mikrobe,
mit Deinem Beitrag drüfte doch wieder einiges an Klarheit geschaffen sein.

Du siehst, der Bericht ist eigentlich für Befürworter des Mittels (zu denen ich nicht gehöre) Wasser auf die Mühlen.

Ich respektiere Deine Einstellung zu dem Algenmittel, bedanke mich aber gleichzeitig für Deine sachlich und fachlich verfassten Beiträge.
 
bislang habe ich in diesem Forum fast nur gelernt. auch in dieser zinkdiskussion habe ich gelernt, dass es gutes und böses zink gibt. das gute zink, welches sich im futter befindet und mehrmals täglich oral aufgenommen wird, sich nicht im fischkörper einlagert und das böse zink, welches bei optimalem PH wert an der teichwand befindet, mehrmals täglich durch das ablutschen der folie etc. oral aufgenommen wird und sich im fischkörper einlagert und letztlich zu schweren folgeschäden führen kann und mit aller wahscheinlichkeit auch wird. so ein fischkörper ist schon ein wunder der natur, dass er zwischen diesen beiden zinkarten unterscheiden kann. gleiches gilt natürlich für die aufnahme von evtl im wasser gelöstem zink über die Kiemen oder haut. das ist auch böses zink und hat mit dem guten, welches im futter steckt, nichts zu tun. demnach müsste der fisch eigentlich zwei blutkreisläufe besitzen. einem, der zink verarbeitet kann und einem, der damit nicht klar kommt. wahrscheinlich hat ein fisch auch zwei fischkörper. einem zum ablagern von zink und einen kerngesunden.

oder habe ich etwas falsch verstanden?
 
Hallo pischi,
pischi schrieb:
angenommen man hat den fall und der PH wert ändert sich so, dass sich das zink im wasser löst. wie verhält es sich, wenn der PH wert, kurze zeit später wieder in ordnung ist? bleibt das Zink im wasser gelöst oder schlägt es sich wieder nieder?
es bleibt gelöst. Die Änderung im pH-Wert müßte allerdings so gravierend sein, da würden sich die Fische wohl keine Sorgen mehr machen über Zink im Wasser. Nach Recherche im Netz dürften die kritischen pH-Werte unter 5,5 und über 10 beginnen.
pischi schrieb:
wenn sich das zink überall absetzt und die fische es oral aufnehmen. ist denn da ein unterschied zwischen der oralen aufnahme von zink, welches an der teichwand haftet oder zink, welches sich im fischfutter befindet?
Es ist ein Unterschied, Zink im Futter ist speziell aufbereitet um es bioverfügbar zu machen.
pischi schrieb:
und warum sollte sich das zink von der teichwand nicht im laufe der zeit von der folie und wo es auch immer haften bleibt lösen
Es wird sich wohl lösen, längerfristig betrachtet.

Gruß Mikrobe
 
Hallo Mikrobe,

sie sind in dem Moment der Anwendung nicht frei gebunden und setzen sich überall ab auch auf den Kiemen und der Schleimhaut.
Koikichi mit Bodengrund habe das Zink oder Zinkoxid im Sediment und bei jedem Gründeln wird es aufgewirbelt.

Die Desorbtion ist ein rein mechanischer Vorgang und hat mit der Löslichkeit nichts zu tun.

Ein Regenguss mag nichts ausmachen, aber eine Flterreinigung oder das Reinigen der Teichwände und des Bodens.

Zinkoxid bleibt nicht lange Zinkoxid sondern geht die verschiedensten Verbindungen ein durch biochemische Vorgänge und durch Mikroorganismen.

Und da jeder Teich anderes ist und auch andere Metallspezies drin sein können usw. , kann niemand das Risiko abschätzen.

Wenn das alles nichts ausmacht, warum befürwortest du das Mittel dann nicht ? :wink:

Gruß Armin
 
Hallo pischi,
pischi schrieb:
so ein fischkörper ist schon ein wunder der natur, dass er zwischen diesen beiden zinkarten unterscheiden kann.
kann er eben nicht.
pischi schrieb:
gleiches gilt natürlich für die aufnahme von evtl im wasser gelöstem zink über die Kiemen oder haut. das ist auch böses zink und hat mit dem guten, welches im futter steckt, nichts zu tun.
Auch wenn Du es etwas ironisch geschrieben hast, Du hast den Kern der Problematik nach meiner Ansicht damit getroffen! :thumright:
Es ist die Form der Verbindung (und einige andere Wasserparameter) entscheidend, in der das Zink (und Kupfer) im Wasser vorliegt. Wirf ein Kilo metallisches Kupfer in ein Aquarium und es passiert (zunächst) nicht viel. Greift das Wasser durch Korrosion das Kupfer an bzw. löst es in ionischer Form auf, hast Du ein Fischsterben.
pischi schrieb:
oder habe ich etwas falsch verstanden?
Das mit dem Verstehen ist so eine Sache. Hängt in erster Linie von zwei Dingen ab; Können und Wollen :wink: .

Gruß Mikrobe
 
@mikrobe
Auch wenn Du es etwas ironisch geschrieben hast
das war auch meine absich, denn wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht wirklich zu einem ergebnis gekommen.

alle reden von zink und kurzzeitig auch mal von zikoxyd, dann wieder von zink und nun ist das zink nicht das zink, von dem alle reden.

warum heißt es denn zink und wird auf futterpackungen als zink ausgeschilert?

wenn ich kupfer ins wasser werfe, ist es kupfer, wenn es korrodiert, ist es kein kupfer mehr sondern zumindes die patina nennt sich kupferoxyd und durch weitere prozesse kann daraus sulfat werden. es ist aber niemals mehr kupfer und wird auch nicht so genannt. warum ist denn zink und dessen verbindungen und abänderungen immernoch zink?

deshalb schrieb ich ja auch ironischerweise vom guten und bösen zink.

das kriege ich nicht auf die kette
 
Hi,

das Gleiche was mit CU passiert, passiert auch mit Zink und Zinkoxid .
Durch diverse biochemische Vorgänge bleibt Zinkoxid und Zink nicht lange das, was es mal war.

Sonst wäre ja auch nicht die Schwermetallbelastung der Weltmeere und unserer Flüsse so fatal.

Gruß Armin
 
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